Zeugen gesucht

Kuriose Szenen: Mann flüchtet durch Gärten – Polizisten finden verbotene Gegenstände

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Durch die Gärten der Anwohner flüchtete ein Mann am Wochenende.

Am Wochenende machten Anwohner in Bocholt eine merkwürdige Entdeckung: Ein Mann rannte durch ihre Gärten. Warum er flüchtete, fanden die Polizisten später heraus.

Bocholt – Gegen 9.15 Uhr am Samstagmorgen (9. Februar) bemerkten Anwohner einen Mann, der durch die Gärten mehrerer Grundstücke an der Straße "Wachtelschlag" rannte. Sie versuchten, den Mann festzuhalten, doch er flüchtete in Richtung der Straße "Mosse" – durch einigen Gärten der Straße "Storchenweg".

Die Anwohner in Bocholt hatten zudem die Polizei alarmiert und die Beamten konnten den Mann stellen. Bei seiner Durchsuchung fanden sie Bargeld, eine hochwertigen Smartwatch und einen verbotenen Gegenstand: ein getarntes Messer. 

Bocholt: Mann hat Drogen und Waffen bei sich

Außerdem hatte der Mann seinen Rucksack in der Straße "Wachtelschlag" zurückgelassen. Darin fanden die Beamten aus Bocholt ein Tütchen mit Betäubungsmittel und einen Schlagring, dessen Mitführen ebenfalls verboten ist. "Das Betäubungsmittel, die nach dem Waffengesetz verbotenen Gegenstände und die Wertsachen, deren Herkunft bisher unklar ist, wurden sichergestellt", erklären die Beamten. 

Ein solcher Schlagring wurde bei dem Mann in Bocholt gefunden (Symbolbild).

Sie nahmen den Mann fest und brachten ihn zur Polizeiwache in Bocholt. Nach der Feststellung seiner Personalien fanden sie heraus, dass es sich bei dem Mann um einen 34-Jährigen ohne festen Wohnsitz handelt. Nach seiner Vernehmung wurde er wieder entlassen.

Polizei in Bocholt sucht Zeugen

Die Polizei sucht nun nach Zeugen. "Wer kann Angaben zu diesem Vorfall machen oder hat verdächtige Beobachtungen gemacht?", fragen die Beamten. Hinweise können bei der Kripo in Bocholt (02871/29 90) eingereicht werden.

Die Polizisten hatten erst vor Kurzem mit einem Vorfall zu tun, der für Schlagzeilen sorgte: Drei Männer belästigen eine junge Frau und traten auf sie ein – die Täter werden immer noch gesucht.

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