Nach Einsatz in Bocholt

Passanten eilen Mann zur Hilfe: Feuerwehr bedankt sich rührend bei Facebook

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Nach einem Rettungseinsatz in Bocholt zeigte sich die Feuerwehr dankbar gegenüber einigen Ersthelfern. (Symbolbild)

Rettungskräfte der Feuerwehr rückten am Dienstag zu einem Notfall aus. Ein Mann war verletzt und brauchte Hilfe. Nach dem Einsatz bedankten sie sich nun bei den Ersthelfern.

  • In Bocholt kam es zu einem Rettungseinsatz
  • Ein Mann war gestürzt und hatte sich verletzt
  • Die Feuerwehr äußerte sich in einem Facebook-Post zu den Passanten vor Ort

Bocholt – Zu einem Noteinsatz mussten Rettungskräfte der Feuerwehr am Dienstag (5. November) ausrücken: Auf der Rudolf-Virchow-Straße war ein Mann gestürzt und hatte sich verletzt. Doch als die Einsatzkräfte mit dem Krankenwagen eintrafen, erlebten sie eine Überraschung.

Nach Rettungseinsatz in Bocholt: Feuerwehr bedankt sich

Die Rettungskräfte erblickten mehrere Ersthelfer, die sich um den verletzten Mann aus Bocholt kümmerten: Sie hatten dem Mann ein Kissen unter den Kopf gelegt. Zudem war er mit einer wärmenden Decke versorgt worden. Als die Notfallsanitäter zur Tat schreiten wollten, boten die Ersthelfer sogar weitere Unterstützung an. Die Rettungskräfte übernahmen dann die Versorgung des verletzten Mannes. Sie brachten ihn mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus. 

Bei Facebook sprachen die Einsatzkräfte aus Bocholt nachträglich ihren Dank aus: "Die Feuerwehr Bocholt ist froh, in diesem Fall auch mal von einem positiv-Beispiel berichten zu können und dankt den Ersthelfern auf diesem Weg noch einmal." Erst kürzlich hatten zudem Passanten in Bocholt eine verletzte 19-Jährige auf einem Auto gezogen

Ersthelfer in Bocholt gelobt – positives Zeichen in Zeiten der Gaffer

Auch die Polizei hatte sich kürzlich, wie jetzt die Feuerwehr in Bocholt, nach einem Einsatz bedankt: Nach einem schweren Unfall in Hörstel hatten sich Ersthelfer um das Unfallopfer gekümmert. Die Beamten zeigten sich stark beeindruckt von dem Engagement. 

Dies ist leider nicht immer der Fall. Oftmals stören Passanten eher die Einsätze von Polizei und Feuerwehr. So hatten vor Kurzem Gaffer in Lengerich für Entsetzen gesorgt: Nachdem ein Motorradfahrer gegen einen Lastwagen geprallt war, hatten sich während des Rettungseinsatzes Schaulustige zum Unfallort gesellt. Sie machten mit ihren Handys Aufnahmen vom Unfallopfer. Auch nach Ansprache durch die Einsatzkräfte ließen sich die Gaffer nicht davon abhalten. Zudem wurden kürzlich eine Sanitäterin und ein Polizist in Coesfeld attackiert. Die Rettungskräfte hatten einem Verletzten helfen wollen – doch dieser schlug plötzlich um sich. 

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