Unglück in Bocholt

Rollstuhlfahrerin stirbt nach Kollision: Polizei äußert dringende Bitte

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In Bocholt starb eine Rollstuhlfahrerin nach einem Verkehrsunfall. (Symbolbild)

Ein tödlicher Unfall ereignete sich in Bocholt: Eine Rollstuhlfahrerin wollte die Straße überqueren – doch dann wurde sie plötzlich von einem Transporter angefahren. Nun wendet sich die Polizei erneut an die Bürger – mit einer Bitte.

  • Verkehrsunfall in Bocholt
  • Rollstuhlfahrerin angefahren
  • Frau erliegt Verletzungen

Update: 9.28 Uhr. Nach dem tödlichen Unfall auf der Birkenallee in Bocholt wendet sich die Polizei in einer Mitteilung an die Einwohner: Bisher hat sich noch kein Zeuge bei den Beamten gemeldet, der Hinweise zum Unfallhergang geben konnte. Da sich das Unglück jedoch nachmittags unmittelbar vor einem Supermarkt ereignete, hofft die Polizei auf Augenzeugen, die bei der Klärung des Unfalls helfen können.

Deshalb bittet die Polizei erneut um Hinweise (02871/29 90). Der Unfall ereignete sich am Donnerstag (11. Juli) gegen 15.30 Uhr auf der Birkenallee, direkt vor dem Edekamarkt. Die 81-Jährige hatte mit ihrem Elektrorollstuhl die Straße passiert, als es zum Zusammenstoß mit einem Transporter kam.*

Die Frau aus Bocholt wurde nach der Kollision mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht. In der Nacht erlag sie dann ihren schweren Verletzungen.

Tragisches Unglück in Bocholt: Rollstuhlfahrerin stirbt nach Kollision

Erstmeldung: 12. Juli, 7.10 Uhr. Bocholt – Zu einem tragischen Unfall kam es am Donnerstag (11. Juli): Gegen 15.30 Uhr wollte eine Bocholterin (81) mit ihrem Elektrorollstuhl die Birkenallee überqueren. Dabei kam es jedoch zum fatalen Zusammenstoß.

Zur gleichen Zeit war ein 40-Jähriger in einem Transporter von der Dingdener Straße kommend auf der Birkenallee in Bocholt unterwegs. Er fuhr in Richtung der Sportplätze. Doch aus noch ungeklärten Gründen erfasste das Fahrzeug die Rollstuhlfahrerin. 

Tödlicher Unfall in Bocholt

Der Transporter-Fahrer blieb bei dem Zusammenstoß unverletzt. Die Frau wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Unfallstelle war bis 18.15 Uhr gesperrt. Gegen 23.30 Uhr wurde die Polizei in Bocholt darüber informiert, dass die Verletzungen der Rollstuhlfahrerin zu schwerwiegend waren: Sie war im Krankenhaus verstorben. 

Nur einen Tag zuvor hatte sich in der Nähe ein anderer tödlicher Unfall ereignet: Bei Heiden im Kreis Borken kollidierten zwei Autos miteinander. Ein 31-Jähriger wurde so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb. Zwei weitere Menschen (21 und 17 Jahre) wurden schwer verletzt. 

Der Unfall ereignete sich auf der Birkenallee in Bocholt, auf Höhe des Edekamarktes.

Zudem gab es kurz vor dem tödlichen Unfall einen Großalarm in der Stadt: Durch einen Industriebrand entwickelten sich in Bocholt starke Rauchgase. Die Bevölkerung wurde durch das Amt für Katastrophenschutz gewarnt. Am selben Tag kam es außerdem zu einem weiteren Unfall: Eine Autofahrerin in Borken verlor die Kontrolle über ihr Fahrzeug: In voller Fahrt prallte sie frontal gegen einen Baum. Sie erlitt schwere Verletzungen.

Kürzlich kam es zu einem anderen Vorfall: Ein Jugendlicher belästigte in Bocholt zwei Kinder. Kurz danach flüchtete er. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Vor Kurzem kam es außerdem zu einem brutalen Angriff: Eine Gruppe Männer attackierte in Bocholt ein Pärchen. Sie schlugen sogar noch auf die Frau ein, als sie bereits am Boden lag.

Rettungskräfte waren nach diesem Unfall im Einsatz: Zwei Personen mussten nach einem Crash in Bocholt aus dem Auto befreit werden. Zudem ereignete sich vor Kurzem ein Unfall mit einem Kind: Nachdem ihn ein anderer Radfahrer touchiert hatte, prallte der Junge gegen eine Laterne. Als das Kind in Bocholt dann weinend und verletzt am Boden lag, entfernte sich der Verursacher jedoch mit den Worten "Ich bin dann mal weg".

Auf einer Bundesstraße ereignete sich kürzlich ein weiterer schwerer Unfall: Auf der B67 bei Bocholt wurde ein Radfahrer von einem Auto übersehen und erfasst. Ein Rettungshubschrauber musste anrücken und den Verletzten bergen.

*Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version des Artikels wurde gemeldet, dass sich der Transporterfahrer zunächst vom Unfallort entfernt habe und später durch die Polizei ermittelt werden konnte. Eine Unfallflucht hat es jedoch nicht gegeben. Der Sachverhalt wurde im Gespräch mit der Polizei geklärt und in unserer Meldung entsprechend korrigiert.

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