Höchster Wert seit zehn Jahren

Traurige Bilanz: Bereits sieben Tote durch Unfälle in diesem Jahr

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So viele Verkehrstote wie seit zehn Jahren nicht mehr: Im Kreis Borken verloren bereits sieben Menschen ihr Leben in diesem Jahr.

Es ist eine alarmierende Zahl: In diesem Quartal gab es im Kreis Borken bereits sieben Todesfälle durch Unfälle. Die Polizei warnt daher eindringlich.

Kreis Borken – Am vergangenen Mittwoch (10. April) verstarb eine Mottorradfahrerin nach einem Unfall in Bocholt. Sie erlag im Krankenhaus ihren Verletzungen. Es war bereits der siebte Todesfall, der im ersten Quartal 2019 im Kreis Borken gezählt wurde.

Kreis Borken: Sieben Auto-, Fahrradfahrer und Fußgänger bereits gestorben

Ein weiterer tödlicher Unfall ereignete sich Ende März in im Kreis Borken: In Stadtlohn prallte ein 82-Jähriger mit seinem Auto gegen einen anderen Wagen – auch er verstarb wenig später im Krankenhaus. In den ersten drei Monaten verloren zudem ein weiterer Autofahrer, ein Fußgänger, ein Fahrradfahrer sowie zwei Beifahrer ihr Leben.

Die Polizei in Borken mahnt aufgrund der vielen Todesfälle zur Vorsicht im Straßenverkehr. (Symbolbild)

Polizei Borken rät Autofahrern zur Vorsicht

Es ist die höchste Anzahl an Verkehrstoten, die im Kreis Borken in den vergangenen zehn Jahren gezählt wurden. Der Kreispolizeibehörde liegt daher ein besonderer Appell am Herzen: "Fahren Sie vorsichtig! Nehmen Sie Rücksicht! Minimieren Sie das Risiko für sich selbst und andere!", schreiben sie in einer Pressemitteilung.

Kürzlich ereignete sich zudem ein schwerer Unfall auf dem Burdaper Weg: Nach einer Kollision zweier Autos bei Borken wurde eine Frau in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste durch die Feuerwehr befreit werden.

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