Flammen in Legden ausgebrochen

Brandstiftung? Kriminalpolizei ermittelt nach Feuer in Lagerhalle

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Noch ist unklar, ob es sich bei dem Lagerhallenbrand in Legden um Brandstiftung handelte. Die Kripo ermittelt (Symbolbild). 

Einen Schaden von 10.000 Euro richteten die Flammen an: In Legden musste die Feuerwehr ausrücken, um den Brand eine Lagerhalle zu löschen – nun ermittelt die Kripo.

Legden – Gegen 20.55 Uhr am Dienstagabend (3. September) sind Flammen in der Lagerhalle einer Firma ausgebrochen, weil Kunststoffboxen mit Elektroteilen in Brand geraten waren. Die Feuerwehr konnte das Feuer löschen.

Bislang ist die Ursache für das Feuer in Legden unbekannt: Die Brandstelle wurde beschlagnahmt und die Kriminalpolizei hat bereits die Ermittlungen aufgenommen. Brandstiftung ist demnach nicht auszuschließen. Es entstand ein Schaden von schätzungsweise 10.000 Euro. 

Brandstiftung in Legden? Ermittlungen sind keine Seltenheit

Es kommt im Münsterland nicht selten zu solchen Vorfällen wie in Legden. Oftmals ist ein technischer Defekt für den Brand ursächlich, beispielsweise als in Nottuln ein Wohnhaus brannte – weil eine Gasflasche im Keller explodiert war. Doch in vielen Fällen handelt es sich auch um Brandstiftung. So ermittelt die Polizei in Bocholt derzeit wegen Mordes, nachdem eine Lagerhalle gebrannt hatte. 

Zudem soll ein Hotelbesitzer in Münster ein Feuer gelegt haben, um seine Ex-Frau zu ermorden. Und weil der Dachstuhl eines Wohnhauses in voller Ausdehnung brannte, musste die Polizei in Borken eine Straße sperren – damit die Feuerwehr ungestört ihre Arbeit machen kann. 

Auch in Münster kam es jüngst zum Feuerwehreinsatz. Bei einer Gasexplosion in einem Wohnhaus wurden zwei Menschen verletzt. Kinder klagten nach einem Brand über Schmerzen: Sie hatten in einer Lagerhalle in Bocholt gezündelt. Die Polizei konnte sie schnell als Verursacher des Feuers ermitteln. 

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