Plötzlicher Tod beschäftigt Polizei

Hund stirbt plötzlich nach Spaziergang: Wurde er vergiftet?

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Ein Spaziergang endete für einen Hund im Kreis Borken tödlich. (Symbolbild)

Ein tragischer Vorfall hat sich im Kreis Borken ereignet: Ein Hund verstarb kurz nach dem Gassigehen. War ein Tierhasser verantwortlich?

  • Hund in Velen gestorben
  • Tier fraß etwas beim Spaziergang
  • Polizei ermittelt

Velen – Ein Hundehalter aus dem Kreis Borken erlebte am vergangenen Sonntag (21. Juli) einen wahren Albtraum. Er war mit seinem Vierbeiner unter anderem auf der Straße "Am Tiergarten" unterwegs. Plötzlich fraß das Tier etwas.

Kurz nach dem Spaziergang verstarb der Hund urplötzlich. Der Halter brachte sein Tier zum Arzt im Kreis Borken. Aufgrund der Symptome des Vierbeiners könne davon ausgegangen werden, dass dieser Schneckenkorn in Velen gefressen hatte und daran gestorben sei.

Velen: Polizei im Kreis Borken bittet um Hinweise

Dabei handelt es sich um ein Ungeziefervernichtungsmittel, das Metaldehyd enthält und für Mensch und Tier tödlich ist. Die Polizei bittet nun um Hinweise auf einen möglichen Täter, der das Gift in Velen ausgelegt haben könnte. Das Kriminalkommissariat in Borken nimmt diese unter der Rufnummer 02861/90 00 entgegen. Immer wieder legen Tierhasser giftige Köder aus, um diesen zu Schaden.

So fand eine Hundehalterin in Greven ein präpariertes Wurststückchen in ihrer Einfahrt. Dieses könnte dort gezielt ausgelegt worden sein. Auch im Kreis Borken kam es in der Vergangenheit zu solchen Vorfällen: In Bocholt wurde neulich ein Giftköder an der Aa gefunden.

Am Tiergarten in Velen könnte der Giftköder ausgelegt worden sein.

Ein Hund landete vor wenigen Wochen im Krankenhaus: Er hatte in Hörstel vergiftete Eier gefressen. Das Tier überlebte zum Glück.

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