Beuteltier auf Abwegen

Über die Grenze gehoppelt:  Freilaufendes Känguru in Haaksbergen eingefangen

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Ein geflohenes Känguru hält seit Mittwoch die Polizei in Vreden auf Trab. (Symbolbild)

Beuteltier auf Entdeckertour: Ein freilaufendes Känguru hüpfte im März den Beamten in Vreden davon. Nun wurde es in Haaksbergen eingefangen.

Update: 15. Mai. Haaksbergen/Vreden – Das Känguru, das in der Region um Vreden scheinbar besitzerlos Polizei und Anwohner auf Trab hält, konnte nun in Haaksbergen eingefangen werden. Wenige Tage zuvor war es im rund 30 Kilometer entfernten Winterswijk durch die Vorgärten gehoppelt. 

Am Montag (13. Mai) wurde das Beuteltier in der niederländischen Grenzstadt gesichtet. Ein Tierarzt betäubte das Känguru. anschließend wurde es zu einer Tierauffangstation transportiert. Dort ist man es allerdings nicht gewohnt, Beuteltiere zu versorgen, weshalb es zu einer Stiftung gebracht wird, die sich mit exotischen Tieren auskennt. 

Tierärzte untersuchten das kleine Känguru nach dem Einfangen – es scheint gesund zu sein und hat bereits gefressen und getrunken. Wem das Tier gehört und seit wann es frei durch Vreden und Umgebung streifte, ist weiterhin unklar. 

Über die Grenze gehoppelt? Freilaufendes Känguru auch in Winterswijk gesichtet

Update: 10. Mai. Winterswijk/Vreden – Überraschende Begegnung im Vorgarten: Ein Känguru läuft seit einigen Tagen frei in Winterswijk herum. Es wäre möglich, dass es sich dabei um das gleiche Beuteltier handelt, das zwei Monate zuvor den Beamten in Vreden entkommen ist. 

Ende März war das Tier in einem Wald in Vreden entdeckt worden, wollte sich jedoch nicht einfangen lassen. Die Polizisten gaben die Suche irgendwann auf. Am Samstag (4. Mai) gingen nun mehrere Anrufe bei den Beamten im elf Kilometer entfernten Winterswijk ein. Zeugen berichteten von einem herrenlosen Känguru. 

Auch in diesem Fall konnte kein Besitzer ausfindig gemacht werden. Und das, obwohl die Polizisten einen Suchaufruf über die sozialen Medien starteten. Die Einfangversuche der Beamten blieben erfolglos. In der Nähe der Grenzstadt gibt es zwar eine Kängurufarm, diese vermisst jedoch nach eigener Aussage keines der Beuteltiere. 

Ein Känguru läuft seit Samstag frei durch Winterswijk.

Vreden: Sprung in die Freiheit – Kleines Känguru hüpft der Polizei davon

Update: 29. März. Vreden – Am Freitagmorgen gibt es noch keine Neuigkeiten zu dem ausgebüxten Känguru. "Es wäre möglich, dass das Tier inzwischen schon über die Grenze gehoppelt ist", vermutet Thorsten Ohm, Pressesprecher der Polizei. 

Das gute Wetter am Wochenende könnte dem Beuteltier zugute kommen. Autofahrer und Spaziergänger in und um Vreden werden weiterhin dazu aufgefordert, die Augen offen zu halten. 

Sprung in die Freiheit: Kleines Känguru hüpft der Polizei davon

Erstmeldung: 28. März. Vreden – Ungewöhnlicher Auftrag für die Polizei: Am Mittwochabend (27. März) entlief in Vreden ein Bennett-Känguru. Ein Anwohner hatte das etwa 80 Zentimeter große Tier in der Nähe des Hauses Früchting entdeckt. 

Die herbeigerufene Polizei versuchte gemeinsam mit der Feuerwehr Vreden, das Känguru einzufangen. Dazu benutzten sie Netze, auf die das Beuteltier jedoch eher verhalten reagierte. 

Vreden: Känguru entwischt Einsatzkräften

"Es mochte sich weder von der Polizei noch von der Feuerwehr davon überzeugen lassen, die 'freie Wildbahn' gegen die Obhut der Einsatzkräfte einzutauschen", erklärten die Beamten in Vreden. Das Tier verschwand schließlich in der Dunkelheit. 

Die Polizei versuchte am Mittwochabend, ein Känguru in Vreden einzufangen. 

Woher das Känguru kommt, ist derzeit unklar. Bislang hat sich noch kein Halter des Tieres gemeldet. Zum jetzigen Zeitpunkt ist auch unklar, wo sich das Beuteltier aufhält. Es wurde allerdings von Anwohnern in Gaxel gesehen. 

Die Polizei wird am Donnerstag während der Streife in Vreden weiterhin Ausschau danach halten. Einen weiteren tierischen Einsatz gab es am Donnerstag (28. März) in der Nähe von Vreden. Eine Herde Kühe auf den Gleisen schränkte den Bahnverkehr im Münsterland ein. 

Vreden: Kängurus sind scheue Tiere 

Die Polizei bezeichnet das Beuteltier zu Recht als "scheuen Zeitgenossen": Kängurus in freier Wildbahn bleiben lieber für sich. Die Tiere aus Australien sind in Deutschland nicht meldepflichtig. Aus diesem Grund konnte der Halter bislang nicht ermittelt werden. Wer dem Känguru in Vreden begegnet, sollte die Polizei informieren. 

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