Kuriose Begebenheit

Nach Bombenfund in Coesfeld: Mann will Militärgeschoss abgeben

In Coesfeld wurde am Donnerstag eine Bombe entschaerft. (Symbolbild)
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In Coesfeld wurde am Donnerstag eine Bombe entschärft. (Symbolbild)

Zu einer Bombenentschärfung kam es am Donnerstag in Coesfeld. Der Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg wurde vom Kampfmittelräumdienst unschädlich gemacht. Dabei fiel ihnen plötzlich ein zweites Militärgeschoss in die Hände.

  • In Coesfeld wurde am Donnerstag eine Bombe entschärft.
  • Zuvor kam es in der Stadt zur Evakuierung.
  • Dabei kam es zu einer kuriosen Begebenheit.

Update: 31. Januar. Am Donnerstag (30. Januar) wurde in Coesfeld eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Während der Evakuierungsmaßnahme kam es dabei zu einer kuriosen Begebenheit, wie die Polizei am Tag darauf berichtet.Im September wird es in Münster zur größten Evakuierung der jüngeren Stadtgeschichte kommen. Sechs Fliegerbomben könnten an einem Tag entschärft werden.

Ein 80-Jähriger aus Coesfeld hatte nämlich großes Glück, dass an diesem Tag zufällig der Kampfmittelräumdienst in der Gegend war. Die Entschärfung der Bombe nutzte der Senior dazu, ein militärisches Geschoss bei den Experten abzugeben, welches noch in seinem Besitz war.

Scharf war die Munition zum Glück nicht mehr – eine zweite Bombenentschärfung in Coesfeld war demnach nicht mehr notwendig. Dennoch musste extra für das Geschoss der Sprengstoffspezialist des Landeskriminalamtes anreisen. 

Dieser nahm es in einer sicheren Verpackung wieder mit sich. Nun wird überprüft, ob der 80-Jährige aus Coesfeld mit Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz oder das Kriegswaffenkontrollgesetz rechnen muss. 

Erneut könnte es zu einer Evakuierung kommen. An der York-Kaserne in Münster liegen möglicherweise Bomben.

Bombe in Coesfeld erfolgreich entschärft

Update: 30. Januar, 17.29 Uhr. Soeben gab der Kampfmittelräumdienst die Entwarnung heraus: Die Bombe, die in Coesfeld gefunde wurde, konnte erfolgreich entschärft werden. Die Bewohner, die das Sperrgebiet verlassen musste, können nun zurück in ihre Häuser.

Erneut könnte es zu einer Entschärfung im Münsterland kommen. Unter dem Domplatz in Münster befinden sich möglicherweise Bomben.

Entschärfung der Bombe in Coesfeld dauert noch an

Update: 30. Januar, 16.54 Uhr. Bei den Bewohnern in Coesfeld ist weiterhin Geduld gefragt. Die Entschärfung des Blindgängers dauert weiter an. Wann der Kampfmittelräumdienst mit der Maßnahme fertig ist, kann noch nicht abgeschätzt werden.

Update: 30. Januar, 16.01 Uhr. Jetzt ist die Evakuierung des Bereiches in Coesfeld abgeschlossen. Die Entschärfung kann jetzt beginnen, wie die Stadt soeben mitteilt. Der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg hat nun die Arbeit aufgenommen und wird versuchen, den 250 Kilo schweren Blindgänger undschädlich zu machen. Während der Maßnahme bleiben die Straßen weiterhin gesperrt.

Bombe in Coesfeld: Evakuierug vor dem Abschluss

Update: 30. Januar, 15.47 Uhr. Wie die Stadt Coesfeld soeben mitteilt, haben die Anwohner im Sperrradius den Bereich vollständig verlassen. Die B474 sowie die Borkener Straße sind jetzt für die Bombenentschärfung, die bald beginnen wird, gesperrt.

Update: 30. Januar, 15.18 Uhr. Die Evakuierung in Coesfeld ist noch in vollem Gange. Wie Stadtsprecherin Andrea Zirkel auf Nachfrage bestätigt, sind es jedoch weniger Menschen, die ihre Räumlichkeiten aufgrund des Bombenfundes verlassen müssen als zunächst angenommen.  

Knapp 100 Einsaztkräfte sind derzeit in Coesfeld vor Ort. Das Ordnungsamt klingelt derzeit in zwei Durchgängen von Tür zu Tür und holt die Menschen aus ihren Häusern und Wohnungen. Gegen 15.30 Uhr ist das Ende der Evakuierung geplant. Ob es dabei bleibt, soll eine aktuelle Einsaztbesprechung geben, die n Kürze stattfindet.

Bombe in Coesfeld: Knapp 200 Menschen von Evakuierung betroffen

Update: 30. Januar, 14.56 Uhr. Wie nun bekannt ist, sind von der Evakuierung in Coesfeld 200 Menschen betroffen. Hätte es sich um einen schwereren Blindgänger gehandelt, wären die Auswirkungen deutlich größer gewesen. 

Update: 30. Januar, 14.44 Uhr. Wegen des Bombenfundes in Coesfeld muss ein Teil der B474 gesperrt werden. Der Fernverkehr wird um das Stadtgebiet herumgeführt. Die Buslinien R51 un R61 in Richtung Vreden und Bocholt müssen ebenfalls umgeleitet werden. Der Bahnverkehr ist von der Sperrung jedoch nicht betroffen. 

Betreuungsstelle für Anwohner in Coesfeld eingerichtet

Update: 30. Januar, 14.40 Uhr. Seitdem der Fund der Bombe in Coesfeld bekannt gegeben wurde, war die Homepage der Stadt, auf der die Anwohner über alle Neuigkeiten informiert werden sollten, zeitweise nicht erreichbar. Möglicherweise war der Server aufgrund der hohen Nachfrage überlastet. 

Update: 30. Januar, 14.35 Uhr. In Coesfeld wurde auf einem Baugrundstück eine Fliegerbombe entdeckt. Nun muss in einem Umkreis von 250 Metern evakuiert werden. Anwohner, die keine Möglichkeit haben, anderswo unterzukommen, können sich an die Betreuungsstelle des DRK wenden. Diese wurde im Heriburg-Gymnasium (Seminarstraße 10) eingerichtet. Zurzeit werden die Bewohner mittels Lautsprecheransagen über die Räumung informiert.

Coesfeld: Umkreis von 250 Metern muss nach Bombenfund evakuiert werden

Update: 30. Januar, 14.21 Uhr. Die Evakuierung nach dem Bombenfund in Coesfeld wird in einem Radius von 250 Metern durchgeführt. Wie hoch die genaue Zahl der Anwohner ausfällt, ist noch unklar. Jedoch sind durch den kleineren Radius deutlich weniger Bewohner betroffen. In dem Gebiet befindet sich jedoch ein Lebensmittelcenter mit Aldi und Edeka. 

Update: 30. Januar, 14.18 Uhr. Nachdem ein Blindgänger in Coesfeld gefunden wurde, geht es bald mit der Evakuierung los. Die Anwohner des Bereiches werden dazu aufgefordert, ihre Wohnungen zu verlassen. Bis 15.30 Uhr soll der Radius um die Bombe geräumt sein, damit anschließend die Entschärfung beginnen kann. 

Bombenfund in Coesfeld: So geht es jetzt weiter

Update: 30. Januar, 14.14 Uhr. 130 Einsatzkräfte stehen bereit, um die Evakuierungsmaßnahmen einzuleiten. Demnächst wird außerdem die Betreuungsstelle für Anwohner eingerichtet. Ersten Informationen nach ist die Bombe in Coesfeld 250 Kilogramm schwer. Vermutlich wird daher eine Räumung in einem Umkreis von 250 Metern ausreichen.

Update: 30. Januar, 14.09 Uhr. Wie soeben bekannt wurde, befindet sich auf dem Baugrundstück in Coesfeld tatsächlich eine Fliegerbombe. Die Nachricht wurde über die Warn-App NINA bekannt gegeben. Das Gebiet um den Fundort muss nun für die Entschärfung evakuiert werden – wie groß die Bombe und damit auch der Radius ist, ist jedoch noch nicht bekannt. 

Zusammenfassung: Bombenfund in Coesfeld

Update: 30. Januar, 14.03 Uhr. In der Straße Am Berkelbogen sind am Donnerstag Experten zugange: Sie prüfen, ob im Erdreich eine Fliegerbombe versteckt liegt. Der Verdacht hatte sich bei einer Überprüfung des Baugrundstückes ergeben. Vom Ergebnis der Suche hängt ab, wie der weitere Tag in Coesfeld verläuft: Sollten der Kampfmitteldienst fündig werden, müssen über 2000 Anwohner aus der gefährdeten Zone evakuiert werden, bevor mit der Entschärfung begonnen werden kann. 

Update: 30. Januar, 13.31 Uhr. Für den Fall, dass eine Bombe in Coesfeld entdeckt wird, richtet das Deutsche Rote Kreuz im Heriburg-Gymnasium (Seminarstraße 10) eine Betreuungsstelle für Anwohner ein. Dort werden die Menschen versorgt, die ihre Wohnungen verlassen müssen. 

Diese Dinge gilt es bei einem Bombenfund in Coesfeld zu beachten

Update: 30. Januar, 12.38 Uhr. Wenn eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in Coesfeld gefunden wird, muss – abhängig von der Größe des Blindgängers – ein Radius von 250 oder 500 Metern evakuiert werden. Für Anwohner ist es dann wichtig, zu wissen, was sie tun müssen: 

  • Das zu evakuierende Gebiet in Coesfeld zügig verlassen
  • Auf die Lautsprecherdurchsagen achten
  • Autos am besten außerhalb des Radius oder in einer Garage parken
  • älteren Menschen und Nachbarn Hilfe anbieten 
  • Türen und Fenster schließen

Stadt Coesfeld will bei Bombenfund per Lautsprecher informieren

Update: 30. Januar, 12.31 Uhr. Sollte der Kampfmittelräumdienst bei seiner Überprüfung tatsächlich auf eine Fliegerbombe stoßen, müssen die Anwohner vor der Entschärfung evakuiert werden. In diesem Fall fahren Autos der Stadt Coesfeld durch das betroffene Gebiet, um die Menschen per Lautsprecher zu informieren. Zudem gehen Teams des Ordnungsamts von Tür zu Tür, um zu überprüfen, ob jemand Hilfe benötigt. 

Mögliche Bombe in Coesfeld: Marienburg vorsorglich geräumt

Update: 30. Januar, 12.20 Uhr. Am Mittag gibt es noch keine neuen Erkenntnisse zu der Kampfmittelüberprüfung in Coesfeld. Die Experten hatten am Morgen damit begonnen, die verdächtige Stelle freizulegen. Nun wurde jedoch vorsorglich bereits die Marienburg geräumt – 100 Menschen mussten das Gebäude verlassen. Bewohner mit einer Behinderung wurden in einer anderen Einrichtung in Gescher untergebracht. 

2000 Menschen müssten bei Bombenfund in Coesfeld evakuiert werden

Update: 30. Januar, 11.02 Uhr. Nach wie vor ist unklar, ob in Coesfeld ein Wohngebiet evakuiert werden muss. Die Bomben-Überprüfung ist noch nicht abgeschlossen. Gegen Mittag wird jedoch mit ersten Erkenntnissen gerechnet. Sollte eine Bombe gefunden werden, müssten mehr als 2000 Menschen das Gebiet verlassen. 

Bomben-Prüfung in Coesfeld läuft noch

Update: 30. Januar, 10.29 Uhr. Die Überprüfung in Coesfeld ist noch in vollem Gange. Bislang steht noch nicht fest, ob eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden liegt. Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich tatsächlich um einen Blindgänger handelt, ist jedoch nicht gering. Ein Experte erklärte msl24.de, warum in Münster und Umgebung ständig Bomben gefunden werden

Coesfeld: Überprüfung auf Fliegerbombe beginnt am Morgen

Update: 30. Januar, 7.06 Uhr. Am Donnerstag geht es los: Sobald die Sonne aufgegangen ist, will der Kampfmittelräumtdienst in Coesfeld mit der Freilegung der möglichen Bombe beginnen. Bis klar ist, ob sich tatsächlich eine Fliegerbombe im Erdreich befindet, kann es jedoch noch einige Stunden dauern. 

So sehen die beiden möglichen Gebiete aus, die bei einem Bombenfund in Coesfeld geräumt werden müssten.

Bombenfund auf Baustelle in Coesfeld? Evakuierung möglich

Erstmeldung: 29. Januar. Coesfeld – Ob eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg in der Kreisstadt entschärft werden muss, wird sich am Donnerstag (30. Januar) zeigen. Bei der Vorbereitung einer Baustelle "Am Berkelbogen" wurde eine verdächtige Stelle entdeckt, die am Vormittag vom Kampfmittelräumdienst überprüft werden soll. 

Coesfeld: Kampfmittelräumdienst untersucht mögliche Bombe

Bereits im Sommer vergangenen Jahres musste der Kampfmittelräumdienst in die Kreisstadt ausrücken: Für die Entschärfung der Bomben in Coesfeld mussten 900 Anwohner evakuiert werden. Der aktuelle Verdacht hat bereits jetzt schon Folgen: Die Schüler der Ludgerischule und des Heriburg-Gymnasiums haben am Donnerstag schulfrei. Diese Vorsichtsmaßnahme greift auch, wenn im Boden kein Blindgänger entdeckt wird. 

Sollte sich bei der Überprüfung in Coesfeld jedoch herausstellen, dass eine Fliegerbombe im Erdreich vergraben liegt, könnte die Entschärfung noch am gleichen Tag stattfinden. Dazu müsste – je nach Größe der Bombe – ein Radius von 250 oder 500 Metern evakuiert werden. 

Bombenfund in Coesfeld? Dieses Gebiet müsste evakuiert werden

Erst nach der Räumung des gefährdeten Gebiets können die Entschärfer in Coesfeld mit ihrer Arbeit beginnen. Das Areal, das in der Kreisstadt evakuiert werden müsste, sieht folgendermaßen aus: 

  • 250 Meter Radius: Kreuzung Borkener Straße und Konrad-Adenauer-Ring inkl. E-Center, Aldi und dem DJK Eintracht Coesfeld "mobile" 
  • 500 Meter Radius: Zusätzlich müssen die Straßen Baakenesch, Haugen Kamp, Westeresch, Reinigstraße sowie der Ludgeri-Kindergarten und die Marienburg (Haus Hall) gesperrt werden

Evakuierung in Coesfeld (NRW) möglich – Bombe wird überprüft

Sollte es zu einer Evakuierung in Coesfeld kommen, wird eine Betreuungsstelle für Anwohner eingerichtet – diese wird sich im für die Schüler geschlossenen Heriburg-Gymnasium befinden. Wie viele Menschen von der Maßnahme betroffen wären, ist noch unklar. Auch Busunternehmen bereiten sich auf den Ernstfall vor, um gegebenenfalls andere Strecken zu fahren. Über den Verlauf der Überprüfung und der möglichen Evakuierung berichtet msl24.de aktuell. 

In der Straße Am Berkelbogen wird am Donnerstag überprüft, ob sich eine Bombe im Erdreich befindet.

Immer wieder kommt es in der Nähe von Coesfeld zu Bombenfunden: Gleich zwei Blindgänger wurden vor einigen Monaten in Dülmen gefunden. Für die Entschärfung mussten rund 1000 Menschen evakuiert werden. Erneut rückte der Kampfmittelräumdienst im Dezember an: Ein Verdachtsmoment in Dülmen hatte sich direkt unter dem Weihnachtsmarkt befunden. Der Fund einer Fliegerbombe hätte hier weitreichende Folgen gehabt – es handelte sich jedoch nur um Metallstücke. 

Evakuierung in Coesfeld: Wer bezahlt bei einem Bombenfund?

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