Einsatz in Coesfeld

Großeinsatz in Flüchtlingsheim: 30-Jähriger in Gewahrsam

In Coesfeld kam es am Mittwochmorgen zu einem Polizeieinsatz. (Symbolbild)
+
In Coesfeld kam es am Mittwochmorgen zu einem Polizeieinsatz. (Symbolbild)

In Coesfeld kam es zu einem Großeinsatz der Polizei im Bereich einer Flüchtlingsunterkunft. Das Gebäude wurde evakuiert, die Straße davor gesperrt. Nun gab die Polizei weitere Informationen zum Einsatz bekannt.

Update: 12.11 Uhr. Nach dem Großeinsatz am Mittwochmorgen veröffentlichte die Polizei weitere Informationen: Bei dem 30-Jährigen handelt es sich um einen Iraner, der gemäß des Dubliner Abkommens nach Dänemark rücküberstellt werden sollte. Als die Polizisten um 6 Uhr zur angekündigten Abschiebemaßnahme eintrafen, weigerte sich der Mann: Er drohte damit, sich etwas anzutun.

Zwei seiner drei Kinder waren bei ihm, ein drittes Kind befand sich an einem anderen Ort in Obhut der Mutter. Die Polizei Coesfeld sperrte daraufhin den Bereich um die Flüchtlingsunterkunft sowie die Straße ab und evakuierte die Bewohner. Nach Gesprächen mit dem Mann erklärte sich dieser jedoch bald bereit, das Zimmer zu verlassen. Die Polizisten konnten ihn widerstandslos festnehmen.

Der 30-Jährige und seine drei Kinder blieben bei dem Einsatz der Polizei Coesfeld unverletzt. Für die weiteren Ermittlungen wurde der Mann in Gewahrsam genommen. Seine Familie sowie weitere Bewohner der Unterkunft in Coesfeld werden vor Ort betreut. "Das Ausländeramt und die Stadt Coesfeld sind in die weiteren Maßnahmen eingebunden", heißt es von Seiten der Polizei. Ein weiterer Einsatz ereignete sich an einer Schule in der Region: Polizisten nahmen einen Mann in Warendorf fest, der Jugendliche bedrohte

Großeinsatz in Flüchtlingsheim in Coesfeld – Evakuierung und Straßensperrung

Coesfeld – Zu einem Großeinsatz kam es am Mittwochmorgen (29. Mai) gegen 8.50 Uhr in Coesfeld-Lette: Im Bereich der Flüchtlingsunterkunft sperrte die Polizei deswegen die Bruchstraße. Zunächst war die Lage unklar. Dann stellte sich heraus: Die Einsatzkräfte waren wegen Widerstandes gegen eine Abschiebung vor Ort. Ein anderer Einsatz hatte tragische Folgen: Ein 28 Jahre alter SEK-Beamter aus Münster wurde bei einer Durchsuchung von einem Verdächtigen erschossen.  

In Coesfeld sollte ein 30-Jähriger abgeschoben werden. Dieser wehrte sich jedoch gegen die Maßnahme – und drohte der Polizei gegenüber damit, sich etwas anzutun. Bei ihm waren auch Familienangehörige. Die Einsatzkräfte räumten die weiteren Wohnräume des Flüchtlingsheimes. 

Einsatz in Flüchtlingsheim in Coesfeld: Polizei kann Mann in Gewahrsam nehmen

Die Polizisten redeten mit dem 30-Jährigen und versuchten, ihn von seiner Drohung abzubringen – nach wenigen Minuten gelang dies auch. Die Einsatzkräfte konnten den Mann in Gewahrsam nehmen. Er und seine Familienangehörigen blieben unverletzt. 

"Das Ausländeramt und die Stadt Coesfeld sind in die weiteren Maßnahmen eingebunden", berichtet die Polizei Coesfeld auf Twitter. Die zwischenzeitlich evakuierten Bewohner der Unterkunft konnten in ihre Wohnungen zurückkehren, die Sperrung der Bruchstraße wurde gegen 9.25 Uhr wieder aufgehoben.

Wegen eines Polizeieinsatzes ist derzeit die Bruchstraße in Coesfeld-Lette gesperrt.

Vor Kurzem ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der L581 bei Coesfeld: Zwei Personen wurden dabei schwer verletzt. Zudem kam es kürzlich zu einem tragischen Vorfall: Auf der B474 bei Coesfeld wurde eine Radfahrerin von einem Auto erfasst. Die Frau überlebte den Unfall nicht. Erneut kam es zu einem schweren Unfall in der Kreisstadt: Bei einem Zusammenstoß in Coesfeld wurden drei Menschen schwer verletzt.

Zudem kam es kürzlich zu einer verheerenden Kollision: Zwei Autos knallten in Coesfeld zusammen. Drei Personen landeten im Krankenhaus. Zudem kam es kürzlich zu einem Großeinsatz von Feuerwehr und Rettungskräften: In einem Mehrfamilienhaus in Coesfeld brach ein Feuer aus. 66 Bewohner mussten evakuiert werden.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare