Einsatz der Feuerwehr in Nottuln

Bauernhof in Flammen: Stall abgebrannt – Ursache steht fest

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Das Strohlager und ein Stallgebäude eines  landwirtschaftlicher Hof in Nottuln brannten ab, doch die Anwohner und Tiere konnten gerettet werden. 

140 Einsatzkräfte rückten am Wochenende zum Brand eines Bauernhofs in Nottuln aus. Das Strohlager und ein Stallgebäude brannten ab, das Haus ist unbewohnbar. Jetzt gibt es erste Erkenntnisse.

  • Brand eines Bauernhofes in Nottuln
  • 140 Einsatzkräfte vor Ort
  • Zwei Gebäude abgebrannt

Update: 9. September, 16.5 Uhr. Mittlerweile gibt es erste Erkenntnisse über die Ursache des Feuers in Nottuln. Wie die Polizei mitteilt, gibt es demnach keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. "Ein Brandsachverständiger ist zu dem Ergebnis gekommen, dass das Feuer im Zusammenhang mit Reparaturarbeiten in einer Stallung entstanden ist", heißt es.

Bei dem Brand in Nottuln am vergangenen Wochenende ist eine Scheune komplett, ein Bullenstall teilweise abgebrannt. Das angrenzende Wohnhaus wurde bei dem Feuer erheblich beschädigt, so die Polizei. Es ist derzeit unbewohnbar. Tiere und Menschen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Schadens konnte noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen sind abgeschlossen.

Stall in Nottuln abgebrannt

Erstmeldung: 9. September, 12.15 Uhr. Nottuln – Am Samstagvormittag (7. September) mussten Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem sogenannten Vollbrand ausrücken. Damit ist ein unkontrolliertes Feuer gemeint, welches das ganze Gebäude befallen hat. 

Gegen 10.25 Uhr bemerkten sowohl die Nachbarn als auch eine vorbeifahrende Streifenwagenbesatzung der Polizei die Flammen auf einem landwirtschaftlichen Hof in Nottuln nahe der A43. Mit einem Großaufgebot rückte die Feuerwehr an, um den Brand zu bekämpfen.

140 Einsatzkräften aus Nottuln, Dülmen und Münster waren vor Ort. Auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK) war mit zwei Rettungswagen vor Ort, deren Einsatz allerdings nicht erforderlich wurde. Landwirte unterstützen die Feuerwehr zudem mit Wasseranlieferungen.

"Die Bewohner und circa 60 Mastbullen konnten in Sicherheit gebracht werden", berichtete die Feuerwehr noch während der Löscharbeiten. Das Strohlager und ein Stallgebäude hingegen fielen den Flammen komplett zum Opfer, das Wohnhaus wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Es ist nicht mehr bewohnbar.

Ermittlungen zu Brand in Nottuln aufgenommen

Die Löscharbeiten dauerten bis in die Abendstunden hinein. Erst gegen 19 Uhr gab die Polizei bekannt, dass der Brand gelöscht werden konnte. Kriminalbeamte haben bereits die Ermittlungen zur Ursache des verheerenden Feuers aufgenommen. 

Erst kürzlich mussten Polizei und Feuerwehr gemeinsam ausrücken, weil es in Nottuln eine Explosion gegeben hatte: Die Innentüren, Fenster sowie die Außentüren des Gebäudes zerbarsten und die Wände wiesen Risse auf. Nachdem die Ermittler den Grund herausgefunden hatten, ermahnten sie die Bevölkerung. Zu einer heftigen Explosion kam es auch, als Bauarbeiter an einer Tankstelle in Gescher mit einer Flex an ein 200-Liter-Fass kamen. Drei Menschen wurden bei dem Vorfall in Gescher verletzt.

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