Einsatz in Senden

Granate im Garten entdeckt – Kampfmitteldienst angerückt

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Der Kampfmittelbeseitigungsdienst musste sich in Senden um eine Granate funktionsfähige Granate kümmern. (Symbolbild)

Aufruhr in der Gemeinde Senden: Am Montag wurde in einem Wohngebiet eine Granate gefunden. Feuerwehr und Kampfmittelbeseitigungsdienst mussten anrücken.

Senden – Ein Landschaftsgärtner machte während Gartenarbeiten am Montag (15. April) auf dem Nanette-Streicher-Weg eine erstaunliche Entdeckung: Eine Granate geriet in die Fräse, die er für seine Arbeiten verwendete. Sofort alarmierte der Gartenbaubetrieb die Feuerwehr, wie die WN berichten.

Der DRK-Rettungsdienst sowie die Polizei rückten gegen 14.45 Uhr zum Fundort im Kreis Coesfeld aus. Das Gebiet wurde sofort weiträumig abgeriegelt. Um die Granate aus dem Zweiten Weltkrieg unschädlich zu machen, wurde ebenso der Kampfmittelbeseitigungsdienst nach Senden gerufen.

Senden: Kampfmittelräumdienst transportiert Granate ab

Die britische Granate war noch komplett funktionstüchtig. Der Kampfmittelräumdienst entschärfte das Wurfgeschoss nicht vor Ort in Senden, sondern transportierte es nach Absprache mit der Bezirksregierung Arnsberg ab. Der angrenzende Kindergarten Buskamp musste während des Einsatzes nicht evakuiert werden. Immer wieder kommt es zu solchen Funden im Münsterland. Ein Experte erklärt, wieso so häufig Bomben und Granaten aus dem zweiten Weltkrieg gefunden werden.

Auf dem Nanette-Streicher-Weg in Senden kam es am Montag zu einem Großeinsatz nach einem Granatenfund.

Ein kurioser Fall ereignete sich vor wenigen Tagen in der Gemeinde im Kreis Coesfeld: Nachdem ein Krimineller in Senden zur Polizeiwache gebracht wurde, holte ihn seine Mutter wenig später ab. Zu einem Unfall kam es auf der B235: Ein Fahrlehrer griff seiner Schülerin in Senden ins Lenkrad – das Auto landete im Straßengraben. Derzeit sucht die Polizei in Senden nach einem Vermissten: Der Mann ist seit Mitte Juni spurlos verschwunden.

Zudem ereignete sich auf einer Bundesstraße ein schwerer Unfall: Bei einer Kollision nahe Senden überschlug sich ein Auto. Unter den drei Schwerverletzten befand sich auch ein 13-Jähriger. Zudem kam es kürzlich zu einer Unfallflucht: Eine 49-Jährige aus Senden soll betrunken ein anderen Auto gerammt und dann geflüchtet sein. Dabei ließ sie eine verletzte Frau zurück.

Zudem musste vor Kurzem das Cabrio in Senden kurzzeitig schließen: In dem Freibad musste eine gefährliche Chemikalie entsorgt werden.

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