Maßnahme gegen Pandemie

Maskenpflicht gilt in ganz NRW: Strafen drohen, wenn der Mundschutz fehlt

Seit Montag gilt in NRW landesweit die Maskenpflicht. Der Mund- und Nasenschutz soll die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. Wer ihn in der Öffentlichkeit nicht trägt, muss mit Strafen rechnen.

  • Die Eindämmung des Coronavirus Sars-CoV-2* hat noch immer höchste Priorität.
  • Seit Montag gilt in ganz NRW die Maskenpflicht im öffentlichen Raum.
  • Wer die Regel nicht einhält, muss mit Strafen rechnen.
NRW – Wer sich ab dem heutigen Montag (27. April) in der Öffentlichkeit aufhält, ist verpflichtet, einen Mund- und Nasenschutz zu tragen. Denn ab jetzt herrscht in ganz NRW die Maskenpflicht an allen Orten, an denen das Abstandsgebot von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus Sars-CoV-2 eingedämmt werden, wie msl24.de* berichtet.

"Mit der heutigen Rechtsverordnung regeln wir die bislang noch offenen Details der sogenannten Mundschutzpflicht. Das Wichtigste bleibt: Abstand halten, Hygieneregeln konsequent einhalten", kommentiert Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) die Maskenpflicht in NRW. Landesweit haben sich bislang über 30.000 Menschen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert.

Maskenpflicht in NRW: Kommunen regeln Strafen

Wer keinen klassischen Mundschutz besitzt, kann sein Gesicht auch mit einem Schal bedecken – diese Regel gilt auch für Schüler in NRW ab sechs Jahren. Wer die Maskenpflicht beim Gang in den Supermarkt, in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder beim Arztbesuch nicht einhält, muss ab sofort mit Strafen rechnen. Bereits einige Tage vor dem Beschluss der Landesregierung hat die Stadt Münster die Maskenpflicht als Maßnahme gegen das Coronavirus festgelegt, wie msl24.de* berichtet.

Das Land NRW hat für den Verstoß gegen die neue Maskenpflicht keinen einheitlichen Bußgeldkatalog festgelegt. Vielmehr sind die Ordnungsämter der einzelnen Kommunen dazu aufgerufen, die Höhe der Strafen gegen die Coronavirus-Verordnung selber zu bestimmen. Zudem soll auch nicht sofort eine Geldstrafe ausgesprochen werden, wenn der Mundschutz nicht aufgesetzt wurde.

Coronavirus: Geschäfte in NRW dürfen ohne Mundschutz nicht betreten werden

Erst wenn sich Betroffene weigern, einen Mundschutz aufzusetzen, obwohl sie von Polizei oder Ordnungsamt aufgefordert wurden, wird eine Strafe fällig. Geschäftsinhaber in NRW können Kunden zudem den Zutritt verweigern, wenn diese die Maskenpflicht missachten. Das Tragen des Mundschutzes wird auch verpflichtend sein, wenn demnächst die Friseure in NRW wieder öffnen. Diese mussten in den vergangenen Wochen aufgrund der Coronavirus-Pandemie schließen.

Über die Maskenpflicht in NRW zum Schutz vor dem Coronavirus und mögliche Strafen berichten auch die Kollegen von owl24.de.* Derweil wird es neue Maßnahmen geben: Angela Merkel hat Lockerungen während der Coronavirus-Pandemie angekündigt.

Das Tragen des Mund- und Gesichtsschutzes ist seit Montag in NRW verpflichtend.

*msl24.de und owl24.de sind Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

Rubriklistenbild: © picture alliance/Marcel Kusch/dpa

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