Covid-19-Newsticker

Coronavirus: Kreis Borken vermeldet zwei weitere Todesfälle

Das Coronavirus breitet sich im Kreis Borken weiter aus. In NRW herrscht ein Kontaktverbot. Wir berichten über die aktuelle Lage im Ticker. 

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich auch im Kreis Borken aus. 
  • Zwölf Todesfälle gab es in der Region bereits durch Covid-19.
  • Insgesamt infiziert: 753 Menschen (Stand: 9. April, 17.56 Uhr)

+++ Newsticker zum Coronavirus in Borken aktualisieren +++ 

Update: 9. April, 17.55 Uhr. Für zwei Personen im Kreis Borken endete die Infektion mit dem hochansteckenden Coronavirus Sars-CoV-2 tödlich. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, verstarben nun ein 92-Jähriger aus Stadtllohne sowie ein Patient aus Heiden (77), die beide unter Vorerkrankungen litten. Den Angehörigen sprach Landrat Dr. Kai Zwicker sein Mitgefühl aus.

Mittlerweile gab es im Kreis Borken 19 Todesfälle, die im direkten Zusammenhang mit Covid-19 stehen. Insgesamt infizierten sich in der Region 753 Menschen mit dem Coronavirus. Nachdem mittlerweile 323 von ihnen wieder gesund sind, gelten derzeit 411 Patienten als infiziert. Über die aktuelle Coronavirus-Lage im Münsterland und in NRW informieren wir in unserem Newsticker.

722 Menschen im Kreis Borken mit Coronavirus infiziert

Update: 9. April, 8.36 Uhr. Am Donnerstag liegt die Zahl der Coronavirus-Patienten im Kreis Borken bei 722 Personen. 17 Menschen sind seit dem Anfang der Krise an den Folgen von Covid-19 verstorben. Jedoch gibt es auch erfreuliche Nachrichten: 308 Menschen sind bereits wieder gesund. Demnach liegt die Zahl der tatsächlich Erkrankten bei 397. 

Update: 8. April, 8.18 Uhr. 699 bestätigte Coronavirus-Infektionen gab es bislang im Kreis Borken. Aktuell sind 402 Menschen an Covid-19 erkrankt. Derweil gab es in der Region einen weiteren Todesfall zu vermelden. Am Dienstag (7. April) verstarb ein 87-Jähriger aus Vreden in einem Krankenhaus in Ahaus. Der Mann litt an einer schweren Vorerkrankung, heißt es. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen des Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Kreis Borken: So sieht der Ablauf nach einer Coronavirus-Infektion aus

Update: 7. April, 11.15 Uhr. Im Kreis Borken gab es bislang 618 bestätigte Fälle von Coronavirus-Infizierten. Bei den betroffenen Personen begann der Krankheitsverlauf mit Symptomen wie Fieber, trockenem Husten und Schnupfen. Wer jedoch auf Sars-CoV-2 getestet wird, entscheidet der Haus- beziehungsweise der Bereitschaftsarzt.

Wer an Covid-19 erkrankt ist, muss sich in häusliche Quarantäne begeben. "Für zunächst 14 Tage dürfen Betroffene die Wohnung ohne ausdrückliche Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen oder Besuch empfangen", erklärt Michael Heistermann vom Fachbereich Gesundheit des Kreises Borken. Davon betroffen sind auch Haus- und WG-Bewohner der Infizierten.

Bis zum Ende der Quarantäne müssen die Erkrankten zweimal täglich ihre Körpertemperatur messen und Tagebuch über ihre Symptome führen. "Dies ist notwendig, um am Ende der Quarantänezeit einen guten Überblick über den Verlauf zu haben. Zudem dient es als Entscheidungsgrundlage für die Aufhebung der Quarantäne", konstatiert Michael Heistermann vom Kreis Borken.

Darüber hinaus erkundigen sich in regelmäßigen Abständen Mitarbeiter der Stadt oder der Gemeindeverwaltung bei den betroffenen Personen. "Zunächst ist es ein komisches Gefühl, nicht mehr vor die Haustür gehen zu dürfen", berichtet eine Frau aus Borken, deren Familienmitglied mit dem Coronavirus infiziert ist. Ihre Einkäufe erledigen in dieser Zeit Freunde und Nachbarn.

"Es ist schön zu sehen, dass viele Menschen an einen denken und so hilfsbereit sind", erzählt die Frau gegenüber dem Kreis Borken weiter. Aus der Quarantäne entlassen werden zuvor Infizierte, nachdem 14 Tage vergangen sind und sie 48 Stunden ohne Symptome waren. Auch danach sei es weiterhin wichtig, auf die Hygieneregeln sowie das Kontaktverbot wegen des Coronavirus zu achten.

Coronavirus im Kreis Borken: Zwölf Todesfälle durch Covid-19

Update: 6. April, 8.11 Uhr. Über das vergangene Wochenende ist die Gesamtzahl der bestätigten Coronavirus-Fälle im Kreis Borken gestiegen. So sind in der Region 664 Menschen an Covid-19 erkrankt, von denen 246 wieder als gesund gelten. 

Jedoch gab es drei weitere Todesfälle im Kreis Borken, die mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 zusammenhängen. Zwei Männer aus Stadtlohn (86 und 76) sowie eine 68-Jährige aus Bocholt kamen ums Leben, nachdem sie jeweils im Krankenhaus intensivmedizinischen behandelt wurden. Damit zeigt die Zahl der Toten auf mittlerweile zwölf. Landrat Dr. Kai Zwicker sprach den Angehörigen der Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus.

Derweil teilt der Kreis Borken mit, dass es in den Krankenhäusern, die Covid-19 Patienten behandeln (Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau), ausreichend Intensivplätze mit Beatmungstechniken zur Verfügung stehen. Dennoch werde die Vorsorge in den Kiniken weiter ausgebaut.

Neun Tote im Kreis Borken

Update: 3. April, 18.17 Uhr. Das ist die momentane Lage im Kreis Borken: Insgesamt haben sich bisher 609 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. 198 Menschen gelten bisher wieder als gesund, sodass 402 Menschen aktuell und nachweislich infiziert sind.

Wie der Kreis Borken meldet, steigt die Zahl der Todesopfer auf neun an: Eine 94-Jährige aus Heiden, die mit dem Coronavirus infiziert war, starb am späten Donnerstagabend im Krankenhaus in Bocholt in Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung. Die Frau war vorerkrankt. Landrat Kai Zwicker sprach den Hinterbliebenen der Verstorbenen sein tiefempfundenes Mitgefühl aus, wie der Kreis berichtet.

Update: 3. April, 8.09 Uhr. 566 Menschen haben sich im Kreis Borken mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 179 von ihnen haben die Krankheit mittlerweile überwunden und gelten als gesund, weswegen derzeit 379 Infizierte in der Region gezählt werden. Dramatisch könnte sich die Situation indes in einem Altenheim in Gronau gestalten.

Wie die WN berichten, sind im City-Wohnpark elf Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sechs Bewohner sowie fünf Mitarbeiter des Pflegeheims in Gronau (Kreis Borken) sind an Covid-19 erkrankt. Momentan befindet sich die Senioren-Einrichtung in Isolation. Sorge bereitet diese Nachricht, da das Virus besonders für ältere Menschen zur Gefahr werden kann.

Noch sei unklar, wie das Coronavirus in das Pflegeheim gelangen konnte. Den Infizierten soll es den Umständen entsprechend gut gehen. In Gronau sind aktuell 27 Menschen an Covid-19 erkrankt. Auch im Kreis Steinfurt hat sich ein ähnlicher Fall zugetragen. In einem Seniorenheim in Emsdetten infizierten sich ebenfalls mehrere Personen mit Sars-Cov-2. 

Coronavirus: Erneuter Todesfall im Kreis Borken

Update: 1. April, 17.41 Uhr. Acht Menschen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, sind im Kreis Borken mittlerweile verstorben: "Eine 78-jährige Rhederin ist am Montagabend leider zu Hause verstorben. Landrat Dr. Kai Zwicker spricht den Angehörigen der Verstorbenen zu diesem schmerzlichen Verlust sein tiefempfundenes Mitgefühl aus", heißt es dazu in einer Pressemeldung. Die Zahl der Infizierten verteilt sich aktuell wie folgt auf das Kreisgebiet:

  • Ahaus: 57 Infizierte
  • Bocholt: 70 Infizierte
  • Borken: 48 Infizierte
  • Gescher: 16 Infizierte
  • Gronau: 18 Infizierte
  • Heek: ein Infizierter
  • Heiden: 25 Infizierte
  • Isselburg: 13 Infizierte
  • Legden: 6 Infizierte
  • Raesfeld: 15 Infizierte
  • Reken: 13 Infizierte
  • Rhede: 20 Infizierte
  • Schöppingen: 3 Infizierte
  • Stadtlohn: 14 Infizierte
  • Südlohn: 6 Infizierte
  • Velen: 10  Infizierte
  • Vreden: 32 Infizierte

Coronavirus im Kreis Borken: Siebter Todesfall

Update: 1. April, 11.02 Uhr. Die Bezirksregierung Münster hat soeben die neuen Fallzahlen veröffentlicht. Demnach sind am Mittwoch 497 Menschen am Coronavirus erkrankt. Das sind die meisten Fälle im ganzen Münsterland. Darüber hinaus sind sieben Patienten verstorben – damit hat es im Kreis Borken einen weiteren Todesfall gegeben. 103 Menschen haben sich von der Infektion bereits wieder erholt. 

Update: 1. April, 8.21 Uhr. Im Seniorenheim "City-Wohnpark" in Gronau sind zwei Menschen am Coronavirus erkrankt: Eine Pflegerin und eine Bewohnerin. Solche Einrichtungen sind von der Epidemie besonders bedroht, da Covid-19 bei älteren Menschen im schlimmsten Fall zum Tod führen kann. Alle 88 Bewohner und Angestellten der Einrichtung im Kreis Borken wurden daraufhin auf das Coronavirus getestet. Die Ergebnisse stehen noch aus. 

Sechster Todesfall durch Coronavirus im Kreis Borken

Update: 31. März. 19.29 Uhr. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter an: Mittlerweile sind 480 Menschen im Kreis Borken positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. 

Update: 31. März, 13.32 Uhr. Erneut vermeldet der Kreis Borken traurige Nachrichten: Im Zusammenhang mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 kam es am vergangenen Sonntag (29. März) zum sechsten Todesfall. Ein 78-jähriger Patient aus Bocholt, der schwer vorerkrankt war, verstarb im Krankenhaus. 

"Unsere Gedanken sind jetzt bei den Angehörigen des Verstorbenen. Ihnen gilt in diesen schweren Stunden unser tiefempfundenes Mitgefühl", richtete Landrat Dr. Kai Zwicker sein Beileid aus. Im selben Atemzug dankte er dem medizinischen und pflegerischen Personal in Krankenhäusern und Pflege-Einrichtungen im Kreis Borken für deren unermüdlichen Einsatz während der Coronavirus-Krise.

Bocholt ist bisher am schwersten getroffen: Fünf Tote gab es im Zusammenhang mit dem Coroanvirus in der Stadt bereits. Der Grund: Das dortige St. Agnes-Hospital ist ein Corona-Schwerpunktzentrum im südlichen Westmünsterland. Viele Covid-19-Patienten aus der Region werden dorthin eingeliefert. 

Polizei muss erneut Treffen in Ahaus auflösen

Update: 31. März, 11.14 Uhr. Das Kontaktverbot wird vom Großteil der Menschen in Deutschland eingehalten, dennoch müssen Ordnungsamt und Polizei immer wieder einschreiten und Treffen von mehr als zwei Personen auflösen. Nun auch erneut im Kreis Borken.

Am Montag (30. März) trafen sich mehrere Jugendliche in Ahaus an der Straße "Hof". Erst vor knapp einer Woche musste die Polizei im Kreis Borken an selber Stelle ein Treffen auflösen, das gegen die derzeitige Coronavirus-Richtlinie verstieß. Bei einer der zwischen 15 und 16 Jahre alten Person fanden die Beamten zudem eine geringe Menge an Marihuana. Gegen die jungen Männer wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

448 Infizierte im Kreis Borken

Update: 30. März, 19.46 Uhr. Die Zahl der Infizierten im Kreis Borken steigt weiter an: Aktuell wurden 448 Menschen nachweislich positiv auf das Coronavirus getestet. Fünf Menschen starben an den Folgen von Covid-19. Die Fälle verteilen sich wie folgt auf das Kreisgebiet:

  • Ahaus: 64 Infektionen – eine Person verstorben
  • Bocholt: 92 Infektionen
  • Borken: 56 Infektionen
  • Gescher: 13 Infektionen
  • Gronau: 26 Infektionen – eine Person verstorben
  • Heek: 2 Infektionen
  • Heiden: 23 Infektionen
  • Isselburg: 16 Infektionen – eine Person verstorben
  • Legden: 7 Infektionen
  • Raesfeld: 31 Infektionen
  • Reken: 19 Infektionen
  • Rhede: 33 Infektionen – eine Person verstorben
  • Schöppingen: 5 Infektionen
  • Stadtlohn: 6 Infektionen
  • Südlohn: 6 Infektionen
  • Velen: 12 Infektionen
  • Vreden: 37 Infektionen – eine Person verstorben

Coronavirus im Kreis Borken: Polizei muss mehrfach einschreiten

Update: 30. März, 11.21 Uhr. Am Samstag lockte das gute Wetter viele Menschen nach draußen. Dabei hielten sich einige von ihnen jedoch nicht an die geltenden Bestimmungen aufgrund der Coronakrise. So hielten sich vier Jugendliche auf einem Schulgelände in Bocholt auf, um dort Bier zu trinken und Skateboard zu fahren. Die Polizei musste das Zusammentreffen aufgrund des Kontaktverbots beenden.

Auch am Sonntag musste die Polizei im Kreis Borken eingreifen: Drei Männer (24, 30 und 48) hielten sich um 14.50 Uhr auf der Dinxperloer Straße in Bocholt auf und tranken dort Bier. Sie müssen nun ein Bußgeld zahlen. Denn aufgrund des Kontaktverbots sind Zusammenkünfte mit mehr als zwei Personen derzeit verboten. Diese Maßnahme soll die Ausbreitung des Coronavirus stoppen.

Viele Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne oder verlassen zum Schutz vor einer Ansteckung das Haus oder die Wohnung nicht. Damit Ihnen Zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir auf msl24.de 8 Tipps gegen Langeweile zu Zeiten des Coronavirus zusammengestellt. Zudem erfahren Sie auf msl24.de mehr über die besten Apps und Programme für Videochats, damit Sie trotz Coronavirus Freunde und Verwandte regelmäßig zu Gesicht bekommen.

Coronavirus: Kontaktverbot im Kreis Borken missachtet

Update: 30. März, 8.22 Uhr. Die Polizei musste am Wochenende Maßnahmen zum Kontaktverbot wegen des Coronavirus durchsetzen. In der Nacht zu Sonntag rückten die Beamten um 3.15 Uhr zu einer Wohnung in der Moselstraße in Bocholt aus. Ein lautstarker Streit hatte die Nachbarn alarmiert. 

Wie sich herausstellte, hielten sich in der Wohnung drei Menschen auf – von denen ein Mann nicht dort gemeldet ist. Das ist derzeit aufgrund des Coronavirus verboten. Auch innerhalb der eigenen vier Wände oder im Auto dürfen sich maximal zwei Menschen gleichzeitig aufhalten, es sei denn, sie leben zusammen. Diese Maßnahme führte dazu, dass der 51-Jährige aus dem Kreis Borken einen Platzverweis erhielt. 

Der Mann hielt sich jedoch nicht an das Verbot: Sobald die Beamten abgerückt waren, ging er zurück in die Wohnung seines Bekannten. Als die Polizei erneut in der Wohnung im Kreis Borken anklingelte, wurde eine Strafe fällig: Alle drei Beteiligten erwartet nun ein Bußgeldverfahren wegen Verstoßes gegen das Kontaktverbot. Dieses ist dazu gedacht, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Derweil will sich Politiker Friedrich Merz im Kampf gegen das Coronavirus engagieren: Für ein Projekt des UKM spendet der Gesundete Blut.

Update: 30. März, 7.36 Uhr. Den Kreis Borken hat es im Münsterland bislang am schwersten getroffen. 438 Personen haben sich in der Region mit dem Coronavitus Sars-CoV-2 infiziert. Jetzt gab es auch noch den fünften Toten zu beklagen – so viele wie in sonst keinem anderen Kreis.

Am Samstagabend verstarb eine 78-Jährige aus Vreden, wie der Kreis Borken mitteilt. Die Frau wurde positiv auf das Coronavirus getestet und befand sich in Quarantäne. Die entsprechenden Regeln habe sie strikt eingehalten, heißt es. "Unsere Gedanken sind bei der Familie der Verstorbenen. Ihr gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl", sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. 75 Personen gelten nach ihrer Covid-19-Erkrankung wieder als gesund.

Vierter Todesfall im Kreis Borken

Update: 27. März, 16.05 Uhr. Erneut erreichen den Kreis Borken traurige Nachrichten: Am Freitagmorgen (27. März) kam es zu einem weiteren Todesfall, verursacht durch das Coronavirus. Eine 82-Jährige aus Bocholt, die bereits schwer vorerkrankt war, verstarb durch Covid-19. Sie war zuvor in einem Krankenhaus in der Stadt in der Intensivtation untergebracht.

"Unsere Gedanken sind bei der Familie der Verstorbenen. Ihr gilt unser tiefempfundenes Mitgefühl", sagt Landrat Dr. Kai Zwicker. Gleichzeitig bekräftigt er seinen Dank an das medizinische Personal im Bocholter Krankenhaus wie überall im Kreisgebiet für deren unermüdlichen Einsatz. Es ist bereits der vierte Todesfall im Kreis Borken, der durch das Coronavirus verursacht wurde.

Abi-Prüfungen in NRW verlegt

Update: 27. März, 10.47 Uhr. Die NRW-Landesregierung hat am Freitag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, wann die Abitur-Prüfungen in diesem Jahr stattfinden werden. Als Termin wurde der Zeitraum vom 12. bis 25. Mai verkündet, die dann zu diesem Zeitpunkt auch im Kreis Borken stattfinden werden.

Update: 27. März. 8.23 Uhr. Am Donnerstagabend (26. März) lag die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Kreis Borken bei 368 Fällen. 41 Menschen gelten mitterweile wieder als gesund, drei Menschen verstarben an den Folgen ihrer Erkrankung an Covid-19. Die Fälle teilen sich wie folgt auf den Kreis auf:

  • Ahaus: 50 Infektionen – davon zehn Personen wieder gesund
  • Bocholt: 78 Infektionen – davon fünf Personen wieder gesund
  • Borken: 49 Infektionen – davon drei Personen wieder gesund
  • Gescher: 11 Infektionen
  • Gronau: 17 Infektionen  – davon eine Person wieder gesund
  • Heek: 3 Infektionen
  • Heiden: 15 Infektionen – davon eine Person wieder gesund
  • Isselburg: 10 Infektionen
  • Legden: 6 Infektionen
  • Raesfeld: 29 Infektionen – davon fünf Personen wieder gesund
  • Reken: 18 Infektionen – davon sieben Personen wieder gesund
  • Rhede: 26 Infektionen – davon acht Personen wieder gesund
  • Schöppingen: 4 Infektionen – davon ein Person wieder gesund
  • Stadtlohn: 4 Infektionen
  • Südlohn: 6 Infektionen
  • Velen: 10 Infektionen
  • Vreden: 32 Infektionen

Coronavirus im Kreis Borken: Polizei muss einschreiten

Update: 26. März, 14.39 Uhr. Nicht alle Menschen halten sich an das Kontaktverbot, das im Kreis Borken genauso gilt wie im Rest von NRW. In den vergangenen Tagen musste die Polizei mehrere Ansammlungen auflösen, die in Zeiten der Coronavirus-Krise momentan nicht erlaubt sind.

So hatten sich zum Beispiel am Mittwochabend (25. März) drei junge Männer in Ahaus getroffen, um auf einen Geburtstag anzustoßen. Das Trio hielt sich kurz vor Mitternacht an der Vagedesstraße auf. Eine Geburtstagsfeier wurde auch in Gronau aufgelöst "Dort hatten vier Männer im Alter von 19, 21 und 32 Jahren gemeinsam in einer Wohnung gefeiert", teilt die Polizein mit. Sie gaben an, von dem Kontaktverbot wegen des Coronavirus nichts gewusst zu haben.

Auch in Stadtlohn wurde gefeiert: Zwei Erwachsene und vier Kinder wurden von der Polizei bei einem Kindergeburtstag angetroffen. Wenig glaubhaft erschieb den Beamten indes die Aussage dreier junger Männer in Stadtlohn (Kreis Borken), die um 22.15 Uhr nebenher liefen und behaupteten, sich nicht zu kennen. In allen Fällen wurden Anzeigen angefertigt. 

Die Polizei appellierte in diesem Zuge nochmals an alle Bürger, sich an die geltenden Regeln des Kontakverbots zu halten. Diese sollen die unkontrollierte Ausbreitung des hochansteckendens Coronavirus Sars-CoV-2 einzudämmen. Im Kreis Borken sind bislang über 350 Personen an Covid-19 erkrankt. Drei Patienten sind gestorben.

Coronavirus: Dritter Todesfall im Kreis Borken

Update: 26. März, 11.30 Uhr. Erneut muss der Kreis Borken traurige Nachrichten bekannt geben: Eine weitere Person starb an den Folgen von Covid-19, ausgelöst durch das Coronavirus. Die 85-Jährige aus Isselburg hatte gleich mehrere schwere Vorerkrankungen und verstarb am späten Mittwochnachmittag (25. März).

Die Frau war wegen ihrer Covid-19 Erkrankung zunächst auf der Isolierstation des Bocholter Krankenhauses untergebracht gewesen, wie der Kreis Borken in einer Pressemeldung berichtet. "Nach Verschlechterung ihres Zustandes wurde die Frau auf die Intensivstation verlegt, wo sie dann leider verstorben ist", heißt es weiter.

Der Landrat des Kreises Borken, Kai Zwicker (CDU), wendet sich in der Mitteilung auch an die Agehörigen der 85-Jährigen: "Wir denken jetzt an die Familie der Verstorbenen, der unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt." Zudem dankt Zwicker dem medizinischen Personal des Bocholter Krankenhauses für ihren unermüdlichen Einsatz zu Zeiten des Coronavirus, ebenso wie allen anderen medizinischen Mitarbeitern im Kreisgebiet Borken.

Gleichzeitig appelliert Landrat Zwicker an die Bürger des Kreises Borken: "Beachten Sie die ausgesprochenen Zugangsbeschränkungen für die Krankenhäuser sowie für die Einrichtungen der Alten- und Behindertenpflege, denn nur so können sie vor Coronavirus-Infektionen geschützt werden." Nicht nur pflege- und betreuungsbedürftige müssten vor dem einer Covid-19-Erkrankung geschützt werden, sondern auch das Personal der Einrichrungen, die für die Versorgung zuständig sind. Derzeit sind 352 Menschen im Kreis Borken positiv auf denCoronavirus getestet worden.

Coronavirus im Kreis Borken: Zahl der Infizierten steigt weiter an

Update: 25. März, 17.21 Uhr. Die Zahl der Coronavirus-Infizierten ist im Kreis Borken auf 336 angestiegen. Dies sind 28 Fälle mehr als noch am Vortag. Die meisten an Covid-19 erkrankten Menschen kommen aus Ahaus (43).

In der Stadt musste nun die Polizei eine Zusammenkunft mehrerer Jugendlicher unterbinden. Das Quartett hatte es sich am Dienstag (24. März) gegen 17.50 Uhr in einem Waldstück an der Straße "Hof" in Ahaus gemütlich gemacht. Zeugen hatten daraufhin die Polizei verständigt. Derzeit sind wegen der Coronavirus-Krise Ansammlungen von mehr als zwei Menschen untersagt. Gegen die Jugendlichen wurde Anzeige erstattet.

Schulhilfe für Kinder im Kreis Borken

Update: 25. März, 13.18 Uhr. Im Kreis Borken und in ganz NRW sind seit fast zwei Wochen die Schulen und Kitas leer. Derzeit müssen die Schüler von zuhause aus lernen, um sich nicht gegenseitig mit dem Coronavirus anzustecken. Die Schulpsychologen der Regionalen Schulberatungsstelle des Kreises Borken, Dr. Sascha Borchers, Kristina Timm und Philipp Deing, haben nun zehn Tipps für Eltern zusammengestellt, mit denen sie gemeinsam mit ihren Kindern lernen können. Diese sehen Sie hier im Video:

308 Menschen im Kreis Borken mit Coronavirus infiziert

Update: 25. März, 8 Uhr. Im Kreis Borken sind mitterweile 308 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Zwei vorerkrankte Menschen starben im Krankenhaus an den Folgen von Covid-19. 15 Personen gelten wieder als gesund. Die Zahl der Infektionen verteilt sich folgendermaßen auf den Kreis:

  • Ahaus: 41 Infektionen (3 Personen wieder gesund)
  • Bocholt: 62 Infektionen (1 Person wieder gesund)
  • Borken: 45 Infektionen (3 Personen wieder gesund)
  • Gescher: 7 Infektionen
  • Gronau: 16 Infektionen
  • Heek: 2 Infektionen
  • Heiden: 7 Infektionen
  • Isselburg: 7 Infektionen
  • Legden: 4 Infektionen
  • Raesfeld: 27 Infektionen (5 Personen wieder gesund)
  • Reken: 15 Infektionen
  • Rhede: 26 Infektionen (2 Personen wieder gesund)
  • Schöppingen: 3 Infektionen (1 Person wieder gesund)
  • Stadtlohn: 3 Infektionen
  • Südlohn: 6 Infektionen
  • Velen: 10 Infektionen
  • Vreden: 27 Infektionen

Coronavirus im Kreis Borken: Zweiter Todesfall durch Covid-19

Update: 24. März, 16.23 Uhr. Traurige Nachrichten aus dem Kreis Borken: Dort hat es jetzt den zweiten Todesfall durch das Coronavirus Sars-CoV-2 gegeben. Am Dienstagmorgen (24. März) verstarb ein 69-Jähriger aus Gronau, der sich wegen einer schweren Vorerkrankung im Krankenhaus befand. In der Intensivstation kam er nun ums Leben.

In einer Mitteilung schreibt der Kreis Borken, dass der Verstorbene aus Gronau vermutlich in der Klinik mit dem Coronavirus infiziert worden sei. "Eine Infektion durch Besuch, bevor das Besuchsverbot in Kraft war, oder eine Infektion durch den Mitpatienten sind nicht auszuschließen." Landrat Kai Zwicker drückte den Hinterbliebenen des Mannes sein Mitgefühl aus.

"Wir denken jetzt an die Angehörigen des Verstorbenen, denen unser tiefempfundenes Mitgefühl gilt", so Zwicker, der im selben Atemzug seinen Dank an das medizinische Personal im Bocholter Krankenhaus bekräftig. In der Klink verstarb erst vor wenigen Tagen ein Mann, der an Covid-19 erkrankt war. Auch er könnte mit dem Coronavirus durch einen Besucher infiziert worden sein.

Coronavirus: Kontakverbot in Bocholt von Polizei durchgesetzt

Update: 24. März, 13.15 Uhr. In Bocholt musste die Polizei die Regeln des Kontaktverbots durchsetzen. Vier Männer aus dem Kreis Borken hatten sich nach einer gemeinsamen Motorradtour zum Gespräch am Montag auf dem Parkplatz der Fachhochschule versammelt. Die Beamten verdeutlichten den Bikern im Alter von 20 und 21 Jahren, dass solche Zusammenkünfte aufgrund des Coronavirus derzeit rechtswidrig sind. 

Update: 24. März, 12.33 Uhr. Dass das Kontaktverbot wegen des Coronavirus mittlerweile von vielen Menschen ernst genommen wird, zeigt ein Vorfall aus dem Kreis Borken. Wie die Polizei berichtet, ist es in einem Supermarkt in Bocholt zu einem Streit zwischen zwei Kunden gekommen. Dabei ging es nicht etwa um die letzte Packung Klopapier, sondern um fehlenden Sicherheitsabstand. 

Eine 53-Jährige aus dem Kreis Borken stand an der Kasse, um ihre Waren zu bezahlen. Als sich ein 38-Jähriger unmittelbar hinter ihr anstellte, forderte sie ihn wegen des Coronavirus zu mehr Distanz auf. Anstatt sich der Bitte jedoch zu fügen, fing der Mann einen Streit an. 

Im weiteren Verlauf musste sogar die Polizei alarmiert werden: Die Frau war laut eigener Aussage von dem 38-Jährigen beleidigt worden. Dieser streitet das zwar ab, muss aber dennoch mit einer Strafanzeige rechnen. Die Beamten aus dem Kreis Borken betonen in einer Mitteilung: "Die Polizei appelliert vor diesem Hintergrund, sich auch in der Coronakrise um ein friedliches und respektvolles Miteinander zu bemühen und darüber hinaus die Regeln des bestehenden Kontaktverbots einzuhalten."

300 Fälle des Coronavirus im Kreis Borken

Update: 24. März, 11.31 Uhr. Die Zahl der Coronavirus-Patienten steigt im Kreis Borken auf 300. Damit sind innerhalb von 24 Stunden 18 weitere Infektionen nachgewiesen worden. 

Update: 24. März, 8.37 Uhr. Eine traurige Meldung kam am Montag (23. März) aus dem Kreis Borken: Ein 63-Jähriger war an den Folgen seiner Coronavirus-Infektion im Krankenhaus verstorben. Es ist der erste Corona-bedingte Todesfall im Münsterland. 

Kai Zwicker (CDU), Landrat des Kreises Borken, meldete sich noch am selben Tag mit einer Videobotschaft zu Wort, in der er den Tag reflektierte. "Am heutigen Montag ist eine Menge passiert. Die Dinge haben sich irgendwie überschlagen", sagt Zwicker. Der erste durch das Coronavirus verursachte Todesfall habe den Landrat und seine Mitarbeiter am meisten getroffen. Ihre Gedanken seien bei den Angehörigen des Verstorbenen.

Doch es gebe auch durchaus gute Nachrichten, sagt Zwicker weiter. So hätten sich viele Menschen gemeldet, die in Zeiten von Corona helfen wollen: Über 300 Menschen aus dem Kreis Borken, die medizinisches Vorwissen haben, wollen bei der Behandlung von Erkrankten helfen. Sie sollen in sogenannten "Fieber-Praxen" unterstützen. 

Zudem werde eine Brennerei aus dem Kreis Borken die Produktion umstellen, um Desinfektionsmittel herstellen zu können. Zwicker lobte diesen Vorstoß. Zudem gelten mittlerweile 12 Personen, die mit dem Coronavirus infiziert waren, als geheilt. "Die guten Nachrichten am Ende sollten uns allen Mut machen, dass wir diese schwere Zeit gemeinsam durchstehen und stärker daraus hervorgehen", schließt Zwicker seine Videobotschaft.

Coronavirus im Kreis Borken: Elternbeiträge werden ausgesetzt

Update: 23. März, 18.45 Uhr. Viele Menschen erleiden durch die derzeitige Coronavirus-Pandemie massive Einschränkungen – vor allem finanziell. Daher haben sich alle Kommunen auf eine schnelle Entlastung der Eltern geeinigt. "Die Abbuchung der Elternbeiträge für Kita und Tagespflege wird für den Monat April vorerst gestoppt", heißt es in einer Mitteilung. 

Sollten die Kitas auch über die Osterferien hinaus aufgrund des Coronavirus geschlossen bleiben, werden auch nach diesem Zeitraum keine Kosten eingezogen. Der Kreis Borken und die Kommunen wollen durch diese Maßnahme ein "schnelles Signal" senden. 

"Absolute Priorität haben nun die Maßnahmen zum Gesundheitsschutz. Gleichwohl wollen wir den Familien im Kreis Borken schnell helfen und stoppen die Beitragszahlungen erst einmal", kommentierte Landrat Dr. Kai Zwicker die Maßnahme. 

Todesfall im Kreis Borken: Verstorbener durch Klinikbesucher angesteckt?

Update: 23. März, 15.28 Uhr. Der Kreis Borken hat weitere Hintergründe rund um den Todesfall in Bocholt veröffentlicht. Der 63-Jährige, der durch das Coronavirus Sars-CoV-2 ums Leben kam, könnte womöglich durch einen Besucher des Krankenhauses infiziert worden sein, in dem der Mann auf der Intensivstation lag.

Im Zuge dessen baten Landrat Kai Zwicker sowie Annette Scherwinski, Leiterin des Kreisgesundheitsamtes, die Bürger im Kreis Borken darum, das Besuchsverbot in Krankenhäusern weiterhin einzuhalten. "Nur so können sie vor Coronavirus-Infektionen geschützt werden", betont Zwicker. Bei Missachtung dieser Regel werde die Polizei hinzugerufen.    

Update: 23. März, 12.51 Uhr. Wie der Kreis Borken mitteilt, gibt es den ersten Toten durch das Coronavirus im Münsterland. Der 63 Jahre alte Mann verstarb am Sonntagabend im Krankenhaus in Bocholt. "Der Patient hatte sich zuvor in chirurgischer Behandlung im Krankenhaus befunden", heißt es weiter. 

Der Verstorbene lag bereits seit mehreren Tagen auf einer Isolierstation. Am Wochenende hatte sich der Zustand des Mannes aus dem Kreis Borken jedoch drastisch verschlechtert. Obwohl er noch auf die Intensivstation verlegt wurde, konnte er nicht mehr gerettet werden und verstarb um 22 Uhr an den Folgen des Coronavirus. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es in Deutschland 94 Tote durch die Epidemie. 

Betrüger nutzen Coronavirus im Kreis Borken aus 

Update: 23. März, 12.31 Uhr. Die Polizei im Kreis Borken warnt vor Betrügern: So hatte ein Mann bei einer älteren Dame aus Gronau angerufen und sich als Polizist ausgegeben. Er erkundigte sich, ob sie wegen des Coronavirus Hilfe bräuchte und wollte sich so vermutlich einen Überblick über ihre Wertsachen verschaffen. Die Frau reagierte jedoch richtig und legte auf 

Update: 23. März, 11.27 Uhr. Gute Nachrichten am Vormittag aus dem Kreis Borken: Seit der letzten Bekanntgabe um 17 Uhr am Vortag sind am Montag keine neuen Fälle des Coronavirus nachgewiesen worden. Zwar ist die Zahl der Neuinfektionen am Morgen zumeist geringer als am Nachmittag. Dennoch könnte dies ein positives Zeichen sein. 

Update: 23. März, 7.26 Uhr. Der Landrat des Kreises Borken, Dr. Kai Zwicker, hat sich zu dem beschlossenen Kontaktverbot geäußert. Da sich am vergangenen Wochenende bereits so viele Menschen in der Region an die Regeln zur Eindämmung des Coronavirus gehalten haben, ist er auch bezüglich der Durchsetzung der neuen Maßnahmen optimistisch. 

Zwicker verdeutlicht zudem die Notwendigkeit des Kontaktverbots für die Eindämmung des Coronavirus im Kreis Borken: "Wir haben immer mehr Infizierte, die auch schwere Symptome zeigen und ins Krankenhaus müssen. Doch Krankenhaus-Kapazitäten sind begrenzt. Und wenn die Zahl der Infizierten weiter so schnell steigt, werden wir ein wirkliches Problem bekommen." 

Coronavirus: Kontaktverbot kommt im Kreis Borken

Update: 22. März, 20.20 Uhr. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im Kreis Borken steigt auf  282 Fälle an. Zudem wurde am Sonntag ein Kontaktverbot wegen des Coronavirus beschlossen. Auf msl24.de erfahren Sie, was sich wegen des Coronavirus bedingten Kontaktverbotes für die Menschen in NRW ab Montag ändert.

Update: 22. März, 14 Uhr. Auch am heutigen Sonntag liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infizierten im Kreis Borken bei 274 Fällen. 11 von ihnen sind mittlerweile wieder genesen. Die Zahl teilt sich folgendermaßen auf die Städte und Gemeinden auf:

  • Ahaus: 38 (2 Personen wieder gesund)
  • Bocholt: 55 (1 Person wieder gesund)
  • Borken: 40 (3 Menschen wieder gesund)
  • Gescher: 7
  • Gronau: 11
  • Heek: 2
  • Heiden: 5
  • Isselburg: 6
  • Legden: 2
  • Raesfeld: 28 (5 Menschen wieder gesund)
  • Reken: 11
  • Rhede: 25
  • Schöppingen: 3
  • Stadtlohn: 3
  • Südlohn: 5
  • Velen: 9
  • Vreden: 24

Update: 21. März, 19.31 Uhr. Am Samstagabend ist die Zahl der Infizierten im Kreis Borken auf 274 angestiegen. Damit gibt es in der Region immer noch die meisten Fälle des Coronavirus im ganzen Münsterland. Am Sonntag soll in NRW über eine mögliche Ausgangssperre entschieden werden.

Coronavirus im Kreis Borken: 252 Infizierte – Kommt die Ausgangssperre?

Erstmeldung: 20. März. 19.50 Uhr. Kreis Borken – Der Kreis Borken hat derzeit eine traurige Führung inne: Mit 252 Infizierten gibt es hier die meisten Fälle des Coronavirus im ganzen Münsterland. Aufgrund der schieren Menge, die sich erwartungsgemäß in der Zukunft drastisch vergrößern wird, sucht der Kreis Helfer. 

Coronavirus: Verhalten der Menschen im Kreis Borken entscheidet über Ausgangssperre

Daher werden Medizinstudenten und Menschen mit medizinischen Vorkenntnissen gebeten, sich beim Kreis Borken als freiwilliger Helfer über ein Internetformular zu melden. Im Münsterland sind derzeit bereits 948 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Alle Schulen und Kitas sind geschlossen, viele Menschen arbeiten aus dem Home Office. Eine so ungewöhnliche Situation haben die meisten von ihnen noch nie erlebt. Doch jetzt heißt es, verantwortungsvoll zu handeln und die Gesellschaft zu schützen.

Am Wochenende steht für die Menschen im Kreis Borken eine weitere wichtige Entscheidung an: Bislang gibt es für Münster und die umliegenden Städte noch keine Ausgangssperre wegen des Coronavirus. Das könnte sich jedoch am Sonntag ändern. Die Entscheidung wollen die Verantwortlichen vom Verhalten der Bürger in den nächsten zwei Tagen machen. 

Um die Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Borken zu verhindern: Zuhause bleiben

Da das Wetter am Wochenende im Münsterland gut, wenn auch kühler, werden soll, wäre es möglich, dass sich erneut viele Menschen an der frischen Luft aufhalten. Derzeit sollte jeder jedoch Zuhause bleiben, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern. Nur so könnte auch eine Ausgangssperre, auch im Kreis Borken, verhindert werden.

Bürger aus dem Kreis Borken sind außerdem dazu angehalten, während der Epidemie keine Shopping-Touren in den nahe gelegenen Niederlanden zu unternehmen. Obwohl die Grenzen noch geöffnet sind, wird dort ein anderes System zu Abwehr des Coronavirus angewandt, das sich mit den deutschen Maßnahmen nicht verträgt. Aufgrund der Schließung der Geschäfte im Münsterland sind in den vergangenen Tagen viele Menschen ins Nachbarland gefahren, um dort einzukaufen. Auch ein solches Verhalten kann zur Ausgangssperre führen. 

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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