Covid-19

Coronavirus: Positiver Trend im Kreis Warendorf

Die Epidemie breitet sich aus – auch im Kreis Warendorf. Wir berichten im Newsticker zur aktuellen Ausbreitung des Coronavirus.

  • Das Coronavirus Sars-CoV-2 breitet sich im Kreis Warendorf rasend schnell aus. 
  • Geschäfte, Restaurants und Cafés sind geschlossen. 
  • Insgesamt infiziert: 362 Menschen (Stand: 9. April, 11.52 Uhr)

+++ Newsticker zur Coronavirus-Lage im Kreis Warendorf aktualisieren +++

Update: 8. April, 9.14 Uhr. Der positive Trend der vergangenen Tage hält weiter an: Der Kreis Warendorf vermeldete auch am Dienstag (7. April) mehr Gesundmeldungen als Neuinfektionen. Im Vergleich zum Vortag steckten sich nur vier weitere Personen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 an – hingegen gelten zehn Menschen seitdem als genesen.

Im Kreis Warendorf sind insgesamt 351 Personen an Covid-19 erkrankt. Aktuell sind 125 Menschen noch mit dem Coronavirus infiziert. Die meisten Infektionen gab es in Oelde (58). In unserem Newsticker informieren wir Sie über die aktuelle Coronavirus-Lage im Münsterland und in NRW.  

Coronavirus: Erneuter Todesfall im Kreis Warendorf

Update: 7. April, 8.28 Uhr. Die Zahl der Neuinfektionen steigt im Kreis Warendorf weiterhin nur leicht an. Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Personen liegt in der Region bei 347. Insgesamt konnten bislang 216 Menschen als gesund gemeldet werden.

Derweil hat es im Kreis Warendorf einen erneuten Todesfall gegeben. Ein 92-jähriger Bewohner eines Seniorenheimes in Oelde verstarb an seiner Covid-19-Erkrankung. Bereits vor knapp zwei Wochen verstarb eine Person in der Region, die mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert war.

Update: 6. April, 8.31 Uhr. Im Kreis Warendorf hat sich die Lage rund um das Coronavirus in den vergangenen Tagen entspannt. Bis zum vergangenen Sonntag (5. April) wurden nur zwei neue bestätigte Fälle gemeldet. 343 Covid-19-Patienten wurden demnach bislang in der Region gemeldet. 205 von ihnen gelten wieder als gesund.

341 Coronavirus-Infektionen im Kreis Warendorf

Update: 3. April, 18.30 Uhr. Das ist die aktuelle Lage im Kreis Warendorf: Bislang wurden insgesamt 341 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. 183 Menschen gelten wieder als gesund, sodass 158 Menschen noch nachweislich und akut mit Corona infiziert sind. Zwei Menschen starben in Zusammenhang mit ihrert Covid-19-Erkrankung.

Update: 2. April, 16.08 Uhr. Zwar leben die Bürger in Deutschland schon seit einigen Wochen mit dem Coronavirus, dennoch gibt es noch viele ungeklärte Fragen rund um Sars-CoV-2. Diese versucht die Hotline des Kreises Warendorf seit Februar zu beantworten.

Von 8 bis 18 Uhr ist die Hotline (02581/53 55 55) jeden Tag der Woche erreichbar. "Es besteht ein großes Informationsbedürfnis. Gerade in den ersten Wochen mit stark steigenden Fallzahlen war unsere Hotline sehr gefragt, sodass wir sie personell deutlich verstärkt haben“, berichtet Dr. Wolfgang Hückelheim. Leiter des Kreisgesundheitsamtes. über die Coronavirus-Hotline.

Mittlerweile ist der Dienst zweistufig aufgebaut und im Vordergrund mit knapp 40 Mitarbeitern des Gesundheitsamtes im Kreis Warendorf besetzt. Bei speziellen Fragen werden die Anrufer dann an ein ärztliches Expertenteam im Hintergrund weitergeleitet, das rund um das Coronavirus beraten will. Dabei werden folgende Fragen am häufigsten gestellt:

  • Welche Einschränkungen sind mit einer Quarantäne verbunden? (In der Regel eine 14-tägige Isolierung im eigenen Haushalt, dabei räumliche und zeitliche Trennung von mit im Haushalt lebenden Angehörigen.)
  • Gibt es Ausnahmen? (Ja, zum Beispiel für eventuell erforderliche Kontakte zum Arzt und zu Pflegepersonal.)
  • Darf ich in Quarantäne noch meinen Hund ausführen (Nein!)
  • Darf ich in Quarantäne den Müll rausbringen? (Ja, wenn die Tonne auf dem Grundstück steht und Kontakt zu anderen Personen vermieden wird.)
  • Darf ich noch meine Eltern oder Großeltern besuchen oder Besuch empfangen? (Nein!)

Derweil vermeldet der Kreis Warendorf, dass es seit Mittwoch (1. April) 16 neue Coronavirus-Infizierte gibt. Damit steigt die Gesamtzahl derer, die an Covid-19 erkrankt sind, auf 338 an. 163 von ihnen sind mittlerweile wieder genesen, wonach momentan 142 Menschen noch mit Sars-CoV-2 infiziert sind.

Polizeieinsatz im Krankenhaus in Ahlen

Update: 1. April, 17.59 Uhr. Die Zahl der nachgewiesenen Coronavirus-Fälle im Kreis Warendorf steigt: Am heutigen Mittwochnachmittag liegt die Zahl bei 322. Von den mit Sars-CoV-2 Infizierten sind mittlerweile 142 wieder gesund. Zwei Menschen aus dem Kreis starben bisher in Zusammenhang mit ihrer Covid-19-Erkrankung.

Update: 1. April, 8.47 Uhr. Am Mittwochmorgen sind 314 Menschen im Kreis Warendorf mit dem Coronavirus infiziert. Eine gute Nachricht konnte am Vortag verbreitet werden: Am Dienstag gab es mehr Gesundete als Neuinfizierte. 121 gelten laut der Kreisverwaltung als genesen. Von einer Trendwende wollen die Experten jedoch noch nicht sprechen. 

Coronavirus im Kreis Warendorf: Patientin reißt Polizisten den Mundschutz ab

Update: 31. März. 19.11 Uhr. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen steigt weiter an: Mittlerweile sind 310 Menschen im Kreis Warendorf positiv auf Sars-CoV-2 getestet worden. 

Update: 31. März, 7 Uhr. Zu einem Polizeieinsatz kam es am vergangenen Samstag (28. März) in einem Krankenhaus in Ahlen. Eine Patientin randalierte auf einer Covid-19-Station und attackierte die Beamten, als diese ihr Zimmer betraten. Zunächst gelang es ihnen, die Frau zu beruhigen.

Doch die Situation eskalierte wieder, als die Patientin von einem Arzt behandelt werden sollte: Sie begann erneut, um sich zu schlagen und zu treten und riss einem Polizisten den Mundschutz herunter. "Des Weiteren spuckte sie die Einsatzkräfte an", berichtet die Polizei Warendorf. Anschließend wurde die 57-Jährige in eine Fachklinik gebracht. Die Beamten, denen die Frau aus Ahlen den Mundschutz heruntergerissen hat, mussten aus dem Dienst genommen werden. 

Betrüger nutzen Coronavirus-Krise aus

Update: 30. März, 13.21 Uhr. Als würde das Coronavirus bei den Menschen nicht schon für genug Ängste sorgen, nutzen auch Verbrecher die derzeitige Lage, um Bürger zu betrügen. Vor einigen Maschen warnt nun die Polizei im Kreis Warendorf. Vor allem im Internet greifen die Täter an.

So machen momentan einige Fakeshops die Runde, in denen unseriöse Angebote verbreitet werden. Bei solchen Online-Händlern werden real existierende Domains leicht abgeändert und das Aussehen der Seiten kopiert. Die Täter versuchen dort zum Beispiel Hygienemittel gegen Vorkasse zu kaufen – die Waren, die in während der Coronavirus-Zeit äußerst begehrt sind, werden jedoch nie geliefert, so die Polizei Warendorf.

Auch Phishing-Mails sind derzeit eine beliebte Option bei Betrügern. Per E-Mail werden die Opfer dazu aufgefordert, Passwörter oder andere sensible Daten auf einer Webseite anzugeben. Dadurch gelangen die Betrüger an die Daten der Menschen. Die Polizei warnt davor, in Zeiten der Coronavirus-Krise achtsam zu sein. 

Kreis Warendorf: Zahl der Corona-Infizierten steigt an

Update: 30. März, 7.31 Uhr. Am Sonntagnachmittag wurden 291 Fälle des Coronavirus im Kreis Warendorf nachgewiesen. 25 Menschen sind zwar bereits wieder gesund, jedoch gab es in der vergangenen Woche auch einen Toten aufgrund von Covid-19. Die Infektionen teilen sich wie folgt auf:

  • Ahlen: 19
  • Beckum: 22
  • Beelen: 10
  • Drensteinfurt: 28
  • Ennigerloh: 16
  • Everswinkel: 23
  • Oelde: 49
  • Ostbevern: 4
  • Sassenberg: 11
  • Sendenhorst: 23
  • Telgte: 25
  • Wadersloh: 12
  • Warendorf: 49

Viele Menschen befinden sich in häuslicher Quarantäne oder verlassen zum Schutz vor einer Ansteckung das Haus oder die Wohnung nicht. Damit Ihnen Zuhause nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir auf msl24.de 8 Tipps gegen Langeweile zu Zeiten des Coronavirus zusammengestellt. Zudem erfahren Sie auf msl24.de mehr über die besten Apps und Programme für Videochats, damit Sie trotz Coronavirus Freunde und Verwandte sehen können.

Coronavirus in Warendorf: Landrat sieht keinen Grund zur Entwarnung

Update: 27. März, 18.06 Uhr. Die Verbreitung des Coronavirurs deutschlandweit durch die durchgesetzten Maßnahmen zwar verringert werden, dennoch steht das Land noch am Anfang der Pandemie. Daher sieht auch Landrat Dr. Olaf Gericke keinen Anlass für eine Entwarnung im Kreis Warendorf.

"Die Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache. 80 Prozent mehr Infizierte seit dem letzten Wochenende – dazu ein toter Mitbürger. Bitte halten Sie sich weiterhin an die Anweisungen und vermeiden sie persönliche Kontakte", appellierte er an die Bürger im Kreis Warendorf. Zeitgleich bedankte er sich jedoch auf für das Verhalten der Menschen in den vergangenen Tagen.

"So schwierig und ungewohnt der Umgang mit dieser weltweiten Krise ist, so erfreulich ist die Hilfe und Solidarität vieler Menschen bei uns im Kreis Warendorf“, sagte er. Im Kreis Warendorf gibt es bislang 279 infizierte Personen durch das Coronavirus Sars-CoV-2. Ein großes Thema rund um Covid-19 sind vor allem auch die Tests.

Daher will der Kreis Warendorf voraussichtlich Ende kommender Woche in Telgte eine zweite zentrale Abstrichstelle in Betrieb nehmen. "Die Station wird auf dem Gelände des Instituts der Feuerwehr NRW an der Galgheide eingerichtet", heißt es. Dort können Patienten, wie auch in Beckum, nach ärztlicher Voranmeldung auf das Coronavirus getestet werden. 

Update: 27. März, 17.02 Uhr. Wie in ganz Deutschland steigt auch im Kreis Warendorf die Anzahl der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 Infizierten an. Mittlerweile sind 279 Personen an Covid-19 erkrankt – dies vermeldete die Kreisverwaltung am Freitag (27. März). 

von den 279 Personen sind mittlerweile 22 wieder gesund. Die Kreisstadt Warendorf ist mit 48 Infizierten bislang am stärksten vom Coronavirus betroffen. Dahinter folgen Oelde (46) und Drensteinfurt (26).

Termin für Abi-Prüfungen in NRW gefunden

Update: 27. März, 10.57 Uhr. Die NRW-Landesregierung hat am heutigen Freitag in einer Pressekonferenz bekannt gegeben, auf welchen Zeitraum die Abitur-Prüfungen in diesem Jahr wegen Corona verschoben werden. Als Termin wurde der Zeitraum vom 12. bis 25. Mai verkündet, die dann zu diesem Zeitpunkt auch im Kreis Warendorf stattfinden werden. Weitere Infos zu den beschlossenen Abitur-Prüfungen in N RW finden Sie auf msl24.de.

Update: 27. März, 8.55 Uhr. Die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen liegt im Kreis Warendorf aktuell bei 254 Fällen. Ein 85-Jähriger aus Beckum verstarb an den Folgen von Covid-19. Die Infektionsfälle verteilen sich laut dem Kreis Warendorf folgendermaßen auf Städte und Gemeinden:

  • Ahlen: 19 Infektionen
  • Beckum: 21 Infektionen
  • Beelen: 7 Infektionen
  • Drensteinfurt: 22 Infektionen
  • Ennigerloh: 16 Infektionen
  • Everswinkel: 20 Infektionen
  • Oelde: 41 Infektionen
  • Ostbevern: 2 Infektionen
  • Sassenberg: 11 Infektionen
  • Sendenhorst: 20 Infektionen
  • Telgte: 19 Infektionen
  • Wadersloh: 10 Infektionen
  • Warendorf: 46 Infektionen

Über die aktuellen Fallzahlen zuSars-CoV-2 und Covid-19 halten wir Sie auch in unserem Newsticker zum Coronavirus im Kreis Warendorf, im restlichen Münsterland und in NRW auf dem Laufenden.

Erster Todesfall durch Coronavirus im Kreis Warendorf

Update: 26. März, 17.49 Uhr. Am heutigem Donnerstag vermeldete die Stadt Münster die traurige Nachricht, dass in der Domstadt der erste Mensch am Coronavirus Sars-Cov-2 verstorben ist. Jetzt gibt es auch im Kreis Warendorf den ersten Todesfall durch Covid-19.

Ein 85-Jähriger aus Beckum verstarb in einem Krankenhaus in Münster. Dort wurde er wegen einer anderen schweren Erkrankung behandelt. Landrat Dr. Olaf Gericke sprach den Angehörigen des Verstorbenen sein "tiefstes Mitgefühl" aus. 

Derweil steigt auch die Anzahl der Coronavirus-Patienten im Kreis Warendorf an. Bislang sind im Kreis Warendorf 254 Menschen an Covid-19 erkrankt.Die meisten von ihnen (46) stammen aus der Kreisstadt. 

Kreis Warendorf erstattet Eltern die Kitagebühren 

Update: 26. März, 12.14 Uhr. Gute Nachricht verkündete der Kreis Warendorf den Eltern in der Region. Landrat Olaf Gericke besprach in einer Telefonkonferenz mit den Bürgermeistern das gemeinsame Vorgehen zum Thema Kitagebühren. Die Runde war sich einig, dass Eltern nur bezahlen müssen, wenn auch eine Betreuung der Kinder in Anspruch genommen wird. Daher verzichten die Kommunen so lange auf die Gebühren, bis die Einrichtungen wieder öffnen.

"Das ist jetzt in der Coronakrise ein Gebot der Fairness, zumal es für viele Familien finanzielle Engpässe geben könnte", begründet Gericke die Aussetzung der Gebühren. Das Kreisjugendamt verzichte dadurch auf Einnahmen von über 700.000 Euro, heißt es. Für die Zahlung bedeutet es konkret Folgendes:

  • Der Kreis Warendorf und die Städte mit eigenem Jugendamt verzichten ab April 2020 auf die Erhebung der Elternbeiträge für Kita und Tagespflege. Sollte sich die derzeitige Situation nicht verändern, gilt diese Regelung auch für die Folgemonate, in denen keine reguläre Betreuung stattfinden kann.
  • In den Fällen, in denen die Eltern eine Einzugsermächtigung erteilt haben, werden für April keine Beiträge mehr eingezogen. Eltern, die die Zahlung per Dauerauftrag an die Jugendämter überweisen, sollten diese sofort stoppen oder aussetzen. Den Eltern, die per Einzelüberweisung oder Dauerauftrag für April 2020 bereits ihre Beiträge gezahlt haben, erhalten diese zurück.
  • Die Beiträge für den Zeitraum vom 16. bis 31. März 2020 werden zu einem späteren Zeitpunkterstattet.

Polizei muss im Kreis Warendorf mehrfach einschreiten

Update: 26. März, 7.43 Uhr. Seit Montag (23. März) gilt in NRW und im Rest Deutschlands ein Kontaktverbot. Auch im Kreis Warendorf sind Gruppen ab drei Personen in der Öffentlichkeit verboten, außer diese Menschen wohnen zusammen. Doch nicht alle halten sich an die Maßnahmen zum Schutz vor dem Coronavirus.

So musste die Polizei im Kreis Warendorf zuletzt wieder mehrfach einschreiten. Am Dienstag (24. März) hatten die Beamten mehrere Anrufe wegen Gruppenansammlungen erhalten und ging diesen nach. "Drei Personen im Beckumer Marienpark nahmen an, dass es in Ordnung sei, sich mit Abstand zueinander in einem Park zu treffen", berichtet die Polizei in einer Pressemeldung. 

Die Beamten informierten die Gruppe daraufhin auf das bestehende Kontaktverbot zum Schutz vor Corona. Dann nahmen sie die Personalien der Personen auf und erteilten Platzverweise, ebenso wie Polizisten in Ahlen und Neubeckum.

Zudem trafen die Polizisten im Stadtpark in Neubeckum fünf Menschen an, die dort zusammen Alkohol tranken, sowie in Ahlen vier Personen auf einem Spielplatz an der Stapelstraße an. In diesem Zusammenhang weist die Kreispolizeibehörde Warendorf noch einmal darauf hin, dass die Maßnahmen zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus eingehalten werden müssen.

Zwar hätten die Beamten aus dem Kreis Warendorf Verständnis dafür, dass die derzeitige Situation für die Bevölkerung schwierig sei. Doch: "Die Beachtung des Verbots der Ansammlungen im öffentlichen Raum ist ein wichtiger Teil im Kampf gegen die Ausbreitung des Virus. Die Polizei wird daher den Hinweisen aus der Bevölkerung nachgehen, eigene Kontrollen durchführen und bei festgestellten Verstößen verhältnismäßig, aber konsequent einschreiten", schreiben die Beamten. 

Coronavirus im Kreis Warendorf: Landrat verschickt Videobotschaft

Update: 24. März, 9.08 Uhr. Obwohl in den vergangenen Tagen Beamte von Polizei und Feuerwehr mehrfach wegen Gruppen und anderer Verstößen gegen Coronavirus-Maßnahmen ausrücken mussten, zieht der Landrat im Kreis Warendorf, Olaf Gericke (CDU), ein positives Fazit.

In einem Video dankt Gericke den Bürgern aus dem Kreis Warendorf, dass sie den sozialen Kontakt angesichts der Ausbreitung von Corona sichtbar reduziert hätten. "Das ist gut so", sagt der Landrat. Zudem habe man nun durch das verordnete Kontaktverbot nun rechtliche Klarheit.

Coronavirus im Kreis Warendorf: Polizei muss einschreiten

Update: 23. März, 18.25 Uhr. Seit Sonntag (22. März) herrscht in Deutschland wegen der Coronavirus-Krise Kontaktverbot. In öffentlichen Räumen dürfen sich nicht mehr als zwei Menschen zusammenfinden – die Polizei ist dazu angehalten, Regelverstöße zu ahnden. Im Kreis Warendorf war dies nun mehrfach nötig.

Wie die Polizei berichtet, trafen sie nicht nur am vergangenen Wochenende an mehreren Orten im Kreis Warendorf auf Gruppen, die sich in der Öffentlichkeit trafen und gemeinsam Alkohol tranken – trotz der derzeitigen Lage um das Coronavirus. Von den Einsatzkräften wurden gegen die Personen Platzverweise erlassen.

Doch auch am Tag, nachdem das Kontaktverbot von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) offiziell erlassen wurde, hielten sich einige Personen nicht an die Regeln. In Ahlen trafen die Beamten am Montagmittag (23. März) an der Königstraße auf drei Personen, die gemeinsam Alkohol tranken. "Die Polizei wird gemeinsam mit Vertretern der Ordnungsämter in den Kommunen des Kreises die Einhaltung der Verordnung kontrollieren", so Landrat Olaf Gericke. "Hier ziehen Polizei und Kommunen an einem Strang."

Update: 23. März, 17.02 Uhr. Im Kreis Warendorf sind mittlerweile 207 Personen mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. Innerhalb von 24 Stunden gab es somit acht weitere Fälle in der Region. Wie Gesundheitsamtsleiter Dr. Wolfgang Hückelheim mitteilt, sind sechs zuvor Infizierte wieder gesund.

Beim Großteil der an Covid-19 erkrankten Menschen handelt es sich um Urlaubsrückkehrer sowie deren Kontaktpersonen. Der Kreis Warendorf teilt zudem mit, dass diejenigen, die sich auf das Coronavirus testen lassen, mit einer Wartezeit von bis zu 48 Stunden für die Ergebnisse warten müssen.  

Betrüger nutzen im Kreis Warendorf Coronavirus-Krise aus

Update: 23. März, 12.35 Uhr. Auch im Kreis Warendorf werden Bürger vor möglichen Betrügern gewarnt. Im ganzen Münsterland gehen die Kriminellen von Tür zu Tür und bieten Tests für das Coronavirus an. Dabei geben sie sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus. Es handelt sich jedoch um Gauner.

Update: 23. März, 8.52 Uhr. Zum Wochenbeginn sind im Kreis Warendorf 199 Personen mit dem Coronavirus infiziert. Zunächst war am Sonntag von 208 Fällen die Rede, diese Zahl wurde vom Kreis jedoch berichtigt. Ab Montag gilt zudem ein Kontaktverbot in ganz NRW, nachdem Gruppen von mehr als zwei Personen verboten sind. Diese Maßnahme soll eine Ausgangssperre verhindern und die Eindämmung des Erregers bewirken.

199 Fälle des Coronavirus im Kreis Warendorf

Update: 22. März, 20.14 Uhr. Der Kreis Warendorf korrigiert die zuletzt gemeldete Anzahl an  Coronavirus-Infizierten nach unten: Laut der Bezirksregierung Münster gibt es aktuell nicht 208 Fälle, sondern 199. 

Zudem wurde am Sonntag ein Kontaktverbot wegen des Coronavirus beschlossen. Auf msl24.de erfahren Sie, was sich wegen des Cornoavirus bedingten Kontaktverbotes für die Menschen in NRW ab Montag ändert.

Update: 21. März, 19.27 Uhr. Am Nachmittag hat die Zahl der Infizierungen mit dem Coronavirus im Kreis Warendorf die nächste Hürde durchbrochen: Mehr als 200 Menschen haben sich in der Region mit dem Virus angesteckt. Im Münsterland gibt es inzwischen über 1000 Patienten.

Update: 21. März, 11.44 Uhr. Seit Freitagnachmittag sind im ganzen Münsterland vergleichsweise wenig neu nachgewiesene Infektionen hinzugekommen. Im Kreis Warendorf gibt es fünf neue Fälle des Coronavirus. Die Zahlen werden erfahrungsgemäß zum Abend hin jedoch steigen. 

Coronavirus: 181 Fälle im Kreis Warendorf – Landrat appelliert an Bürger

Erstmeldung: 20. März, 18.18 Uhr. Kreis Warendorf – Am Freitag (20. März) sind 181 Fälle des Coronavirus Sars-CoV-2 im Kreis Warendorf nachgewiesen. Das sind "überdurchschnittlich viele Infizierungen", wie Landrat Dr. Olaf Gericke in einem Video erklärte. Er wandte sich mit einer dringenden Botschaft an die Bürger. 

Coronavirus im Kreis Warendorf: Zuhause bleiben!

In seiner Videobotschaft bat Gericke die Bewohner des Kreises Warendorf, Zuhause zu bleiben. Am Wochenende wird das Wetter im Münsterland gut, wenn auch etwas kühler. Die Sonne soll dennoch scheinen und könnte einige Menschen nach draußen an die frische Luft locken. Dies ist jedoch zu vermeiden, um das Coronavirus einzudämmen.

Zudem sei es wichtig, betont Gericke, dass sich Menschen an die ärztlich vorgeschriebene Quarantäne halten: "Quarantäne heißt Zuhause bleiben“. Derzeit befinden sich im Kreis Warendorf rund 700 Menschen in Quarantäne. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit einer Strafe rechnen. Einen ähnlichen Appell wegen des Coronavirus richtete auch schon Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe an die Bewohner seiner Stadt.  

Hotline für Coronavirus-Fragen im Kreis Warendorf verstärkt

Schließlich geht Olaf Gericke noch darauf ein, wer für einen Test auf das Coronavirus zugelassen wird. Nicht alle Menschen können getestet werden – das sprengt die Kapazitäten der Labore. Nur Menschen, die Symptome haben und entweder aus einem Risikogebiet in den Kreis Warendorf zurückkehren oder mit Infizierten Kontakt haben, dürfen auf das Virus untersucht werden.  

Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Besetzung der Coronavirus-Hotline für den Kreis Warendorf verstärkt. 40 Mitarbeiter stehen nun unter der Telefonnummer 02581/53 55 55 täglich zwischen 8 und 18 Uhr zur Verfügung. 

Noch keine Ausgangssperre wegen Coronavirus im Kreis Warendorf

Drei der 181 Patienten aus dem Kreis Warendorf werden aktuell im Krankenhaus behandelt. Dort werden die Kapazitäten zur Behandlung von Coronavirus-Infizierten bereits aufgestockt. Auch mit der Bundeswehr steht der Kreis im Austausch. Eine Ausgangssperre für Münster und die Umgebung gibt es bislang nicht – das könnte sich aber noch am Wochenende ändern. 

Rubriklistenbild: © picture alliance/Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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