Unfall in Dülmen 

Elfjährige angefahren und geflohen – Polizei findet deutliche Worte

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Auf einem Zebrastreifen in Dülmen wurde eine Schülerin angefahren. (Symbolbild)

Einen "gehörigen Schrecken" erlitt eine 11-Jährige laut Polizei Dülmen, als sie einen Zebrastreifen überquerte: Ein Auto rammte ihr Fahrrad – und fuhr weiter.

  • Autofahrerin rammt Fahrrad
  • Elfjährige ging über Zebrastreifen
  • Polizei Dülmen ermittelt

Dülmen – Auf einem Zebrastreifen in der Bergfeldstraße kam es am Dienstag (9. Juli) zu einem Unfall: Eine Elfjährige überquerte um 13.45 Uhr die Straße mit ihrem Fahrrad, als ein Auto herannahte. 

Die Fahrerin des Wagens touchierte das Rad der Schülerin. Damit jagte sie dem Kind einen "gehörigen Schrecken" ein, berichtet die Polizei in Dülmen. 

Dülmen: 11-Jährige merkt sich Kennzeichen nach Unfall

Die Elfjährige aus Dülmen wurde bei dem Vorfall nicht verletzt – sie reagierte dennoch geistesgegenwärtig und merkte sich das Kennzeichen des Wagens, dessen Fahrerin nicht anhielt. 

Die Frau muss nun mit Konsequenzen rechnen, denn der Vater des Mädchens erstattete Anzeige. Das Verkehrskommissariat in Dülmen ermittelt nun in dem Fall – und mahnt, auch bei Bagatellunfällen die Personalien auszutauschen sowie die Beamten zu informieren: "Man kann es offenbar nicht oft genug schreiben: Unfallflucht ist keine Lappalie, sondern eine Straftat."

Die Polizei fahndete zudem kürzlich nach einem Postboten: Dieser hatte in Dülmen eine 12-Jährige auf ihrem Fahrrad erfasst und war weitergefahren. Der Mann stellte sich jedoch den Behörden – und erklärte seine Sicht der Dinge. Die Beamten hatten es außerdem kürzlich mit einem Mann zu tun, der seine Mitmenschen gefährdete: Der Betrunkene raste in einer lebensgefährlichen Fahrt durch Dülmen, bis ihn Zeugen stoppen konnten. Vor Gericht war zudem der Fall eines an Weihnachten gestorbenen 86-Jährigen und seiner Ehefrau. Der Seniorin aus Dülmen wurde vorgeworfen, ihren Mann ermordet zu haben – nun fiel das Urteil. 

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