Rettungsaktion an der A43 in Dülmen

Neugeborenes Kälbchen verirrt sich – und sorgt für Polizeieinsatz

+
Erst wenige Stunden alt und schon in Gefahr: Ein Kälbchen verirrte sich in Dülmen zur A43. (Symbolbild)

Gerade erst auf der Welt und schon polizeibekannt: Ein neugeborenes Kälbchen rief die Beamten auf den Plan – es hatte sich in einen Graben an der A43 verirrt. 

  • Kälbchen in Dülmen in Gefahr
  • Tier läuft zur A43
  • Polizei rettet Tier

Dülmen – In der Nacht zu Mittwoch (28. August) erblickte ein neugeborenes Kälbchen das Licht der Welt – und ging sogleich auf Entdeckertour. Wenige Stunden nach seiner Geburt sorgte es bereits für einen Polizeieinsatz.

Das Kalb hatte sich aus seinem Stall in Dülmen verirrt – und war in Richtung der A43 gelaufen. Bei Karthaus entdeckte ein aufmerksamer Autofahrer das braun-weiß gefleckte Tier hinter einer Leitplanke im Graben. Er meldete sich sogleich bei der Polizei. 

Dülmen: Polizisten retten Kälbchen aus Graben

Zunächst bestand die Gefahr, dass das Kälbchen auf die A43 bei Dülmen läuft – das hätte schlimme Konsequenzen für Autofahrer haben und im schlimmsten Fall einen Unfall verursachen können. Deshalb rückte die Polizei aus, um das Tier davon abzuhalten. 

Da Kälbchen blieb jedoch bis zum Eintreffen der Beamten im Straßengraben neben der A43. Die Polizisten konnten es zurück zu seiner Herde in Dülmen bringen. "Dort war es froh, wieder bei seiner Mutter zu sein", teilte die Polizei in einem Post bei Facebook mit

Fälle, in denen Tiere ausbüxen und von der Polizei eingefangen werden müssen, gibt es immer wieder. Erst kürzlich musste der Zugverkehr eingestellt werden: Einige Rinder legten kürzlich in Rheine den Verkehr lahm – Sie blockierten Straßen und Gleise und stellten so eine Gefahr für Autofahrer da. 

Zudem hatte sich an einer Bundesstraße kürzlich ein Pony verfangen: Das kleine Shetty war hinter der Leitplanke der B67 bei Borken eingeklemmt. Einen ähnlichen Fall gab es kürzlich auch in Wolbeck, als zwei Mädchen mehrere Pferde von der B51 bei Münster retten. Die Tiere waren ebenfalls ausgebüxt. 

In Warendorf sorgten sechs Pferde für eine Gefährdung des Verkehrs: Sie büxten aus ihrem Stall aus. Die Polizei warnte Autofahrer. Als ein Mann auf der Autobahn bei Münster Zeuge einer Straftat wurde, rief er die Polizei – und konnte so Schlimmeres verhindern. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare