„Falsches“ Kennzeichen

Ende einer Rundreise: Ehepaar aus Corona-Hotspot wird zu Urlaubsopfern

Kennzeichen Hamm Symbolbild
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Das Auto-Kennzeichen „verriet“ das Ehepaar aus dem Corona-Hotspot Hamm im Urlaub (Symbolbild)

Das Kennzeichen hatte sie verraten, ihren Urlaub kurzfristig enden lassen: Ein Ehepaar aus dem Corona-Hotspot Hamm wurde in einem Urlaubsort in Osten abgewiesen. Das Ende einer Rundreise.

Binz/Hamm - Ein Ehepaar aus Hamm möchte eine Rundreise durch Mecklenburg-Vorpommern machen. Drei Tage verbringen sie in Waren an der Müritz - ohne Probleme. Dann soll es auf der Ostseeinsel Rügen weitergehen.

Doch plötzlich schießen die Corona-Zahlen in ihrer westfälischen Heimat durch die Decke. Hamm entwickelt sich zum Hotspot. Eine Entwicklung, die dem Ehepaar ihre Rundreise vermiesen wird, berichtet wa.de*. „Es tut es mir leid, aber ich darf Sie hier nicht hereinlassen“, lauteten sinngemäß die Worte des Manns am Empfang der Unterkunft im Ostseebad Binz. Zuvor hatte er nach dem Autokennzeichen des Ehepaars aus Hamm gefragt*. Mit dieser Frage war das Ende der Rundreise durch Mecklenburg-Vorpommern dann besiegelt. - *wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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