Brand bei Greven 

Auto fängt Feuer: Fahrer und Hund aus brennendem Wagen gerettet

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Die Feuerwehr musste am Wochenende ausrücken, um das Feuer an einem Auto zu löschen (Symbolbild). 

Weil sein Verhalten ihnen merkwürdig erschienen, verfolgten die Beamten am Wochenende einem Pkw-Fahrer auf die Autobahn bei Greven – als sie plötzlich Zeuge eines Unfalls wurden und einschreiten mussten.

Greven – Am Sonntagabend (9. Juni) bemerkte die Besatzung einer Polizeistreife das merkwürdige Verhalten eines Autofahrers. Im Kreisverkehr nahe der Anschlussstelle Ladbergen fiel er zunächst durch seine unsichere Fahrweise auf. Doch auch auf die Anhaltezeichen der Beamten reagierte der 34-Jährige nicht. 

Er fuhr ungehindert weiter auf die A1 nach Dortmund, anschließend aber direkt auf einen Rastplatz kurz nach der Anschlussstelle Greven, an der zur Zeit Fahrbahnsanierungen stattfinden, – nur um diesen aber sofort wieder zu verlassen. "Dabei kam er von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem im Grünbereich aufgestellten Findling", berichten die Beamten. 

Unfallwagen bei Greven fängt Feuer

Sein Wagen fing daraufhin Feuer. "Der Fahrzeugführer und sein mitgeführter Hund konnten den verunfallten Pkw durch das beherzte Eingreifen der Polizei rechtzeitig verlassen", heißt es in einer Pressemitteilung der Beamten aus Greven. Der Brand konnte anschließend von der Feuerwehr aus Greven, die vor Kurzem für einen Skandal sorgte, gelöscht werden. 

Weder der Fahrer, sein Hund noch die Polizisten wurden bei dem Vorfall verletzt. Die Beamten haben jedoch den Verdacht, dass der 34-Jährige während der Autofahrt durch Greven "unter dem Einfluss alkoholischer Getränke stand" und ermitteln nun in diese Richtung. 

Eine Serie von Brandstiftungen beschäftigt die Polizei außerdem, denn in den letzten Monaten wurden vier Feuer in Greven gelegt. Treibt ein Feuerteufel sein Unwesen? Nach einem brutalen Raub in Greven hat die Polizei neue Hinweise – weitere Taten kamen ans Licht

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