Schreck für Frau in Greven

Gefahr für Autofahrerin: Gegenstand auf ihren fahrenden Wagen geworfen

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Auch wenn die Täter nur mit kleinen Gegenständen werfen, kann das gefährliche Folgen für Autofahrer haben (Symbolbild). 

Sie kam mit einem Schrecken davon: Zwei Fahrradfahrer passierten den Wagen einer jungen Autofahrerin in Greven – und waren plötzlich einen Gegenstand. 

Greven – Es war 00.30 Uhr in der Nacht zu Sonntag (1. September), als eine junge Frau mit ihrem VW Golf auf dem Jägerweg zur B481 fuhr. Kurz vor der dortigen Kreuzung kamen der 19-Jährigen zwei Fahrradfahrer entgegen und die Frau bekam plötzlich einen "gehörigen Schrecken", wie die Polizei berichtet. 

Denn einer der Fahrradfahrer warf unvermittelt einen Gegenstand auf den Wagen der Frau in Greven, wodurch die Windschutzscheibe und die A-Säule beschädigt wurde. Der Sachschaden liegt bei 1000 Euro. 

Polizei in Greven sucht Zeugen 

Da es sich bei der Tat um einen "gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr" handelt, ist die Polizei in Greven nun auf der Suche nach den beiden Männern und bittet um Hinweise (02571/928 44 55) aus der Bevölkerung. Die Autofahrerin konnte nur einen der Fahrradfahrer erkennen und ihn wie folgt beschreiben: 

  • etwa 1,90 Meter groß 
  • blonde, kurze Haare
  • schlanke Statur 
  • rot-blau-weiße Jacke 

Eingriffe wie in Greven keine Seltenheit

Immer wieder kommt es zu Vorfällen, bei denen Menschen Gegenstände – meist aber Steine – auf fahrende Autos werfen, nicht nur in Greven. So entkam ein Autofahrer neulich nur knapp dem Tod, als Unbekannte einen 28 Kilo schweren Betonfuß von einer Brücke in Wadersloh auf seinen Wagen warfen. Bis heute konnten die Täter nicht geschnappt werden – trotz Spuren von DNA am Tatort. 

Doch auch kleinere und leichtere Gegenstände können für Autofahrer gefährlich werden. So riss beispielsweise die Frontscheibe eines Autos in Altenberge neulich ein, weil Unbekannte während der Fahrt einen Joghurtbecher aus dem Fenster ihres Wagens auf eine Bundesstraße warfen. Nicht immer kann der Gegenstand später jedoch gefunden werden, besonders wenn es sich um Steine oder Hölzer handelt. So ging es auch einem Mann, dem ein kleines Objekt in Gronau auf den fahrenden Wagen geworfen wurde. Einen Täter konnte das Opfer allerdings nirgendwo erkennen. 

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