Ermittlungserfolg der Polizei

Feuerteufel festgenommen! Verdächtiger gesteht mehrere Brände

Schlimmer Verdacht: Nach einem Feuer am Wochenende mussten die Beamten schnell feststellen, dass es sich um Brandstiftung handelte. Nun wurde ein Tatverdächtiger verhört.

Gronau – Plötzlich stand er in Flammen: In der Nacht zum Sonntag (16. September) fing ein Schuppen auf der Enscheder Straße Feuer. Personen wurden nicht verletzt, aber es entstand ein hoher Sachschaden: "Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr schätzen ihn auf 50.000 Euro", erklärten die Beamten am Montag.

Feuerwehreinsatz in Gronau: Hinweise auf Brandstiftung

Die Feuerwehr Gronau bekämpfte das Feuer. Doch die Ermittlungen dauerten an, denn zur Brandursachen konnten keine Angaben gemacht werden. Am Mittwoch (19. September) dann ein erstes Ergebnis: "Nach ersten Untersuchungen am Brandort sowie Befragungen von Zeugen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Brand des leerstehenden Schuppens an der Enscheder Straße in Gronau gelegt worden war", erklärt die Polizei. 

In der Nacht zum Sonntag (16. September) fing ein Schuppen auf der Enscheder Straße Feuer.

Feuerteufel festgenommen: Gronauer gesteht gleich mehrere Straftaten

Auch das Gutachten eines Brandsachverständigen verstärkte den Verdacht. Schnell begann die Suche nach dem Feuerteufel: "Dringend tatverdächtig ist ein 22-jähriger Gronauer", so die Polizei am Mittwoch. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen ergaben sich Hinweise darauf, dass der Mann noch weitere Brandstiftungen begangen haben könnte.

Schon nach kurzer Zeiten wurden die Beamten fündig und nahmen den jungen Mann fest. In seiner Vernehmung gestand er die Brandstiftung. Doch dabei blieb es nicht: Er räumte auch noch weitere Taten ein. Die Ermittlungen der Polizei dauern an. Wir berichten weiter. 

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Zudem erlitt ein 58-Jähriger kürzlich schwere Verbrennungen im Gesicht: Der Mann aus Gronau hatte sich eine Zigarette angezündet. Doch plötzlich schlugen ihm Flammen entgegen. Zu einem Großbrand kam es Ende Juli in Gronau – die Feuerwehr warnte die Anwohner vor der Flammen. Nun ermittelt die Kripo, wie es zu dem Brand kam. 

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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