Täter weiter auf der Flucht

Attentat in Gronau: Neue Ermittler beschäftigen sich mit Bluttat

In Gronau wurde ein Anwalt Opfer eines Attentats. Unbekannte hatten mehrfach auf ihn geschossen. Die Polizei veröffentlichte jetzt zur Fahndung der Täter ein Foto und übergab die weitern Ermittlungen.

+++ Newsticker zum Polizeieinsatz in Gronau aktualisieren +++

  • In Gronau wurde ein niederländischer Anwalt niedergeschossen
  • Die Täter sind weiterhin auf der Flucht
  • Polizei fahndet weiter nach mutmaßlichem Fluchtwagen

Update: 19. November. Auch nachdem das versuchte Attentat auf einen Anwalt in Gronau vergangene Woche im niederländischen Pendant zu Aktenzeichen XY beleuchtet wurde, konnten die Täter bisher immer noch nicht geschnappt werden. Jetzt hat sich die Zuständigkeit rund um den Vorfall geändert.

Die weiteren Ermittlungen zu dem Fall in Gronau übernehmen nun die Beamten aus den Niederlanden. Ausschlaggebend dafür waren die Hintergründe der Tat. "Die ausgetauschten Erkenntnisse zeigten, dass die Hintergründe und Motivlage der Schüsse in den Niederlanden zu suchen sein dürften", teilte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt mit.

In der Nähe kam es kürzlich zu einer weiteren, grausamen Tat: Die Staatswanwaltschaft Münster ermittelt wegen eines Mordes in einem Altenheim in Emsdetten. Dort soll eine Bewohnerin von ihrem Ehemann getötet worden sein.

Attentat in Gronau: Polizei bittet um Hilfe – und veröffentlicht Foto

Update: 13. November. Genau eine Woche ist es her, dass aus einem Auto heraus auf einen Anwalt in Gronau geschossen wurde. Die mutmaßlichen Täter flüchteten nach dem Attentat in dem Fahrzeug und konnten bisher nicht geschnappt werden. Die zuständige Polizei Münster, die nach dem Vorfall eine Mordkommission einrichtete, ruft nun zur Mithilfe der Bevölkerung auf.

In einer gemeinsamen Presseerklärung von Polizei und Staatsanwaltschaft Münster sowie der Polizei Borken wurden nähere Details zu dem verdächtigen Wagen aus Gronau veröffentlicht:

  • hell-silbergrauer Polo V Typ 6R
  • Baujahr 2009 bis 2014
  • Fünf-Türer
  • auffällig breite Felgen und Spoiler
  • niederländisches Kennzeichen

Die Ermittler bitten um Hilfe: "Wer kann Angaben zu diesem Kleinwagen und den Insassen machen?", heißt es in der Pressemeldung. Hinweise werden an jeder Polizeidienststelle sowie von den niederländischen Beamten (0031/793 45 98 76) entgegengenommen. Dies ist der Wagen, der nach dem Attentat in Gronau gesucht wird:

Das Bild zeigt das mutmaßliche Fluchtfahrzeug.

Attentat in Gronau: Sendung im niederländischen Fernsehen behandelt Fall

Update: 12. November. Sechs Tage sind seit dem blutigen Anschlag in Gronau auf einen niederländischen Anwalt vergangen. Unbekannte Personen hatten am Morgen des 6. November drei Mal auf den Mann geschossen und ihn dabei schwer verletzt. Die Täter sind noch immer auf der Flucht. Jetzt soll eine TV-Sendung Aufschluss bringen.

Die Unbekannten fuhren zur Tatzeit einen weißen und auffälligen VW Polo – dies berichteten auch einige Zeugen vor Ort den Ermittlern. Dieses Auto wird am heutigen Dienstag (12. November) Gegenstand des niederländischen Pendants zu ZDF-Show Aktenzeichen XY sein. Die Sendung "Opsporing Gezocht" auf dem Sender NPO 1 wird ab 20.30 Uhr das Bild des gesuchten Pkw aus Gronau veröffentlichen und um Hinweise aus der Bevölkerung bitten. Wir berichten weiter.

Nach Attentat in Gronau: Täter noch immer auf der Flucht

Update: 19.06 Uhr. Noch immer sind die mutmaßlichen Täter aus Gronau auf der Flucht. Nachdem sie aus einem Auto heraus auf den in Enschede tätigen Anwalt und Insolvenzverwalter Philip S. drei Schüsse abgefeuert hatten, waren sie geflüchtet. Der 43-Jährige wurde von einer der Kugeln am Bein getroffen und musste im Krankenhaus notoperiert werden.

Die Meldung über das Attentat in Gronau schlug hohe Wellen: Wie niederländische Medien und die dortigen Polizeibehörden vermuten, wurde der Anwalt gezielt Opfer eines Mordversuchs. Der Anschlag soll in Verbindung mit der Tätigkeit des Mannes stehen: Er war als Kurator in mehreren pikanten Insolvenzverfahren tätig, bei denen es unter anderem um Geldwäsche, Diebstahl und Betrug gegangen sein soll. Zudem soll Philip S. die Täter gekannt haben.

Auch die Polizeibehörden und die Staatsanwaltschaft Münster gehen davon aus, dass der Anwalt nicht zufällig das Opfer einer Schießerei wurde. Bestätigt werden konnten die Mutmaßungen über die Hintergründe der Tat bisher jedoch nicht. Die Ermittlungen zu dem Attentat in Gronau laufen derzeit weiter. Am Donnerstag waren Polizisten vor Ort, um nach weiteren Spuren zu suchen. 

Auch über die Landesgrenzen hinaus sorgte der Mordversuch in Gronau für Schlagzeilen. Nicht nur in den Niederlanden wurde von dem Fall berichtet: Auch die New York Times veröffentlichte eine Meldung über den angeschossenen Anwalt Philipp S.

Attentat in Gronau: Polizei untersucht Tatort

Update: 14.04 Uhr. Die Ermittlungen rund um den Mordversuch am Mittwoch in Gronau dauern weiter an. Wie das niederländische Nachrichtenportal 112twente berichtet, untersuchte die Polizei den Tatort an der Losserstraße auch am Donnerstag. Anhand von Metalldetektoren wird nach Spuren gesucht, die zu den Täter führen könnten. Mit mehreren Einheiten sind die Beamten derzeit vor Ort. Die Täter sind derweil weiter auf der Flucht.

Opfer aus Gronau konnte vernommen werden

Update: 11.37 Uhr. Wie niederländische Medien berichten, konnte der Anwalt Philip S. mittlerweile von den Ermittlern vernommen werden. Zum Inhalt dieser Vernehmungen gibt es jedoch keine Details. Ebenso will die Polizei keine Informationen zu den Verletzungen des 43-Jährigen preisgeben, da dies Täterwissen beinhalten konnte. Beamte beider Länder sind noch immer dabei, die Täter zu fassen, die den Mann am Mittwoch in Gronau niedergeschossen haben. 

Nach Attentat in Gronau: Nachbar kümmerte sich um verletzten Anwalt

Update: 7. November, 9.30 Uhr. Einen Tag nach dem Mordversuch am niederländischen Anwalt Philip S. sind die Täter noch immer auf der Flucht. Am Mittwoch (6. November) wurde drei Mal auf den 43-Jährigen vor seinem Haus in Gronau geschossen. Es wird gemutmaßt, dass das Attentat mit einem Insolvenzverfahren gegen ein Fitnessstudio zusammenhängt.

Laut der niederländischen Zeitung NL Times war der Anwalt gegen 8.30 Uhr mit seinem Hund unterwegs, als sich ein weißer VW Polo dem 43-Jährigen in Gronau näherte und jemand mit einer Waffe auf ihn schoss. Eine Kugel soll dabei seinen Oberschenkel getroffen haben.

Ein Nachbar aus Gronau erzählte der Zeitung, dass er sich um den schwer verwundeten Philip S. gekümmert und versucht habe, die Blutung zu stoppen. S. sei in der Zeit immer wieder bewusstlos geworden – habe ihm jedoch gesagt, dass er wisse wer die Täter sind. Wenig später wurde er in ein Krankenhaus gefahren. Er soll sich mittlerweile außer Lebensgefahr befinden.

Spekulationen rund um den Mordversuch in Gronau

Update: 19.35 Uhr. Es wird weiterhin gemutmaßt, wieso Philip S. am Mittwochmorgen in Gronau angeschossen wurde. Flip Schreurs, Vorsitzender von Insolad, der Vereinigung der Insolvenzanwälte im Nachbarland, vermutet gegenüber dem niederländischen Radiosender BNR, dass eine Erhöhung der Pflichten der Insolvenzverwalter gegenüber dem Betreiber des Fitnesstudios in Hengelo ausschlaggebend sein könnte.

Die Mutmaßungen konnten bislang jedoch nicht bestätigt werden, da die Täter weiterhin auf der Flucht sind. Nachdem Philip S. in Gronau drei Mal angeschossen wurde und eine Kugel sein Bein traf, flüchteten die Täter in einem weißen Auto. Bis jetzt konnten sie noch nicht gefasst werden.

Attentat in Gronau: Anwalt kritisiert Aussagen

Update: 18.16 Uhr. Nachdem der Dekan der Anwaltskanzlei des 43-Jährigen, der am Morgen in Gronau angeschossen wurde, den Verdacht äußerte, dass die Tat etwas mit dem Insolvenzverfahren eines Fitnessstudios in Hengelo (Niederlande) zu tun haben könnte, äußerte nun der Anwalt des Studiobesitzers harsche Kritik.

Er könnte nicht verstehen, heißt es beim Rundfunksender NOS, dass der Dekan Carl Luttikhuis derartige Äußerungen über eine mögliche Beteiligung seinen Mandanten an dem Attentat in Gronau tätige. "Es kann sein, dass der Dekan Dinge weiß, die ich nicht weiß, aber ich habe keinerlei Anhaltspunkte dafür, dass mein Klient daran beteiligt", wird er zitiert. Die Person um die es geht, soll mit dem 43-Jährigen aufgrund eines Insolvenzverfahrens in einen Konflikt geraten sein.

Niederländische und Deutsche Polizisten arbeiten derzeit gemeinsam, um die Hintergründe zu ermitteln und die Täter zu fassen. Diese sind noch immer auf der Flucht. Nachdem der Anwalt auf der Losserstraße drei Mal angeschossen wurde, flüchteten die Täter in einem weißen Auto.

Gronau: Terrorbekämpfung wusste wohl von Bedrohung gegen Anwalt

Update: 16.59 Uhr. Laut niederländischen Medien soll der Anwalt, der am Morgen in Gronau angeschossen wurde, vor einiger Zeit eine einwöchige Unterbringung des Fitnessstudio-Besitzers Ronald Boevenbrink in einer Strafanstalt veranlasst haben. Der 43-Jährige hatte vermutet, dass dieser das insolvent gegangene Studio für Geldwäsche genutzt habe. Der Inhaftierte soll diese Maßnahme als unangemessen betrachtet haben.

Die Polizei ermittelt nun, ob das Insolvenzverfahren gegen das Studio in Hengelo mit dem Mordversuch in Gronau zusammenhänge. Vorerst geht sie von einem privaten Streit zwischen dem Opfer und seinen Tätern aus. Die nationale Einheit zur Terrorbekämpfung in den Niederlanden soll von den Drohungen gegen den Anwalt gewusst haben. Sie wandte sich laut Medienberichten daraufhin an die Polizei und die Staatsanwaltschaft. 

Die Täter aus Gronau sind indes weiterhin auf der Flucht. Nach dem Attentat auf den niederländiscshen Anwalt flohen sie in einem weißen Auto. Der 43-Jährige soll seinem Nachbar, der ihm zur Hilfe eilte, gesagt haben, dass er von zwei ihm bekannten Marokkanern angeschossen worden sei.

Anwohner in Gronau berichten vom Mordversuch

Update: 15.50 Uhr. Wie RTL News aus den Niederlanden berichtet, sei das Attentat in Gronau auf den 43-jährigen Anwalt von Anwohnern an der Losserstraße beobachtet worden. Das Ehepaar, das anonym bleiben möchte, soll das eigene Haus verlassen haben, als es zu den Schüssen am Morgen kam.

Demnach sei ein weißes Auto vorbeigefahren – jemand habe das Beifahrerfenster geöffnet und drei Mal mit einer Waffe auf den Anwalt gefeuert. Eine Kugel soll das Bein des in Gronau lebenden Mannes getroffen haben. Laut Aussagen des Ehepaares sollen die Unbekannten, die noch immer auf der Flucht sind, mit dem Auto in Richtung Innenstadt gefahren sein.

Ein Nachbar des 43-Jährigen habe daraufhin den Notruf gewählt, der knapp fünf Minuten später eingetroffen sei. Er sei bereits operiert worden und sei wohl außer Lebensgefahr.

Mordversuch in Gronau: Opfer wurde wohl länger bedroht

Update: 14.56 Uhr. Der angeschossene 43-Jährige soll bereits seit einiger Zeit unter persönlichem Schutz gestanden haben, berichtet das Online-Portal Tubantia. Gegenüber der niederländischen NOS sagte Carl Luttikhuis, Dekan der Anwaltskammer in Overijssel: "Ich schließe nicht aus, dass der Vorfall mit dieser Insolvenz zusammenhängt." Ihm sei bewusst gewesen, dass das Opfer mit dem Besitzer des Fitnessstudios in Hengelo in einen Konflikt geraten sei.

Die Drohungen im Vorfeld gegen den 43-Jährige habe man in der Anwaltskammer sehr ernst genommen und das möglichste getan, um das spätere Opfer zu schützen. Das Attentat in Gronau würde vermutlich eine neue Debatte darüber entfachen, wie sicher Anwälte, Richter und Beamte seien und in wie weit sie besser geschützt werden müssten. Wie berichtet, wurde bereits im vergangenen September ein Anwalt in Amsterdam erschossen.

Notärzte kümmerten sich um den schwer verletzten Anwalt aus Gronau.

Niederländische Polizei äußert sich zu Attentat in Gronau

Update: 14.42 Uhr. In einer Presseerklärung teilte die niederländische Polizei mit, dass sie den Vorfall in Gronau "sehr ernst" nehme. Sie bestätigt, dass es sich bei dem Opfer um einen Sachverwalter handelt, der in der deutschen Grenzstadt lebt. Unbestätigt ließ sie indes die Vermutungen, dass das Attentat vom Mittwochmorgen mit einer Insolvenz eines Fitnessstudios in Hengelo im Zusammenhang steht.

Ebenfalls heißt es seitens der Polizei, dass der Vorfall in Gronau "große Auswirkungen" auf die Gesellschaft und Menschen in der Justiz habe. Die Beamten seien sich dessen bewusst und würden gegebenenfalls Vorkehrungen treffen. Weiterhin werden Zeugen des Mordversuches gesucht sowie Hinweise zum möglichen Hintergrund der Tat erbeten. Diese sollen umgehend über den Notruf (110) weitergeleitet werden. Niederländische Bürger können Hinweise unter der Rufnummer 0900/88 44 oder anonym über 0800/70 00 sowie im Internet (www.meldmisdaadanoniem.nl) abgeben. Wir berichten weiter.

Steht Mordversuch in Gronau mit Insolvenz im Zusammenhang?

Update: 14.10 Uhr. Mittlerweile gibt es nähere Informationen zu den Hintergründen der schlimmen Tat, die sich am Morgen in Gronau ereignet hat. Klienten des Anwalts, der von bislang Unbekannten niedergeschossen wurden, berichteten laut der niederländischen Zeitung "Tubantia", dass der 43-Jährige in den vergangenen Tagen nervös gewirkt habe und in der Kommunikation abrupt war.

Die Bluttat in Gronau könnte in Zusammenhang mit einer Insolvenz einer Turnhalle in Hengelo im Zusammenhang stehen. Der Anwalt soll den Verdacht geäußert haben, dass der Besitzer des Fitnessstudios dieses für Geldwäsche aus einem Cannabisanbau missbrauche. In einem Gebäude des Turnhallenbesitzers soll eine Plantage gefunden worden sein. Danach gingen die Umsätze des Studios zurück – bis die Insolvenz angemeldet wurde.

Attentat in Gronau: Wurde Anwalt schon länger bedroht?

Update: 12.56 Uhr. Wie in den niederländischen Medien berichtet wird, sei das 43-jährige Opfer am Mittwochmorgen mit seinem Hund auf der Losserstraße in Gronau spazieren gewesen, als plötzlich auf ihn geschossen wurde. Ein Zeuge berichtete, er habe drei Schüsse gehört. 

Es soll sich bei dem Opfer aus Gronau um einen Anwalt handeln, der in Enschede als Insolvenzverwalter tätig ist. Auf Klienten habe er zuletzt einen überstürzten und nervösen Eindruck gemacht, heißt es weiter. Er soll zudem bereits seit Längerem "ernsthaft bedroht" worden sein und habe eine Zeitlang Personenschutz erhalten. 

Auch über die Hintergründe der Tat in Gronau gibt es bereits erste Vermutungen. Der Dekan der Anwaltskammer in Overijssel, Carl Luttikhuis, soll niederländischen Medien gegenüber geäußert haben, dass das versuchte Tötungsdelikt mit dem Konkurs der Turnhallenkette Olympic Gym zusammenhängen könne. Bei dem Verfahren sei das Opfer als Kurator tätig gewesen sein. 

Bestätigt sind diese Zusammenhänge bisher nicht. Auch Oberstaatsanwalt Botzenhardt äußerte sich auf Nachfrage von msl24.de bisher nicht zu den Hintergründen der Tat in Gronau. Die Ermittlungen der Mordkommission laufen. 

Schießerei in Gronau: Stellungsnahme von Polizei und Staatsanwaltschaft

Update: 12.11 Uhr. Zu dem brutalen Vorfall in Gronau nahm nun die Staatsanwaltschaft Münster in einer gemeinsamen Presseerklärung mit der Polizei Borken und Münster Stellung. Demnach wurden am Mittwoch um 8.11 Uhr aus einem Kleinwagen heraus mehrere Schüsse auf den 43-jährigen Mann abgefeuert. Dieser habe dabei schwere Verletzungen erlitten. Anschließend sei das Fahrzeug vom Tatort geflüchtet.

In dem Wagen mit niederländischem Kennzeichen sollen sich mehrere Personen befunden haben. "Die Hintergründe des Angriffs sind zurzeit noch unbekannt, uns liegen aber Anhaltspunkte dafür vor, dass auf den Gronauer gezielt geschossen wurde", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt in der Pressemitteilung zu der Tat in Gronau.

In der Zwischenzeit wurde beim Polizeipräsidium Münster eine Mordkommission unter der Leitung von Kriminalhauptkommissar Thomas Götze eingerichtet, die die Hintergründe der Schießerei in Gronau ermittelt. "Die Fahndungsmaßnahmen laufen auf Hochtouren. Zurzeit werden Zeugen befragt und Spuren gesichert", erklärt Götze. 

Schießerei in Gronau: Niederländische Medien spekulieren auf Attentat

Update: 11.42 Uhr. Auch in den niederländischen Medien wird über den brutalen Vorfall in Gronau berichtet: Die ad.nl schreiben, dass es sich bei dem Opfer um einen Anwalt handle. Er soll zuletzt als Insolvenzverwalter tätig und seit längerem ernsthaft bedroht gewesen sein. Laut zuverlässiger Quellen habe der Mann sogar eine Zeit lang Personenschutz erhalten. 

Das Opfer aus Gronau sei zudem bereits der zweite Anwalt, der in diesem Jahr angegriffen worden ist: Im September wurde der Rechtsanwalt Dirk Wisum (43) in Amsterdam niedergeschossen. Er verstarb an seinen Verletzungen.

Nachdem der Mann in Gronau niedergeschossen worden war, flüchteten mehrere Personen in einem weißen Kleinwagen mit niederländischem Kennzeichen. Die niederländische Polizei habe die Grenze nahe dem Ort Glane, der nur wenige hundert Meter vom Tatort entfernt ist, geschlossen, wie ad.nl weiter berichtet. Bisher konnten die mutmaßlichen Täter jedoch nicht gefasst werden.

Nach Schießerei in Gronau: Mutmaßliche Täter weiter flüchtig

Update: 11.15 Uhr. Nach dem versuchten Tötungsdelikt in Gronau gibt es bisher keinen Fahndungserfolg. Der weiße Kleinwagen, in dem die mutmaßlichen Täter von der Losserstraße in Gronau flohen, konnte noch nicht gefunden werden. Einer oder mehrere der verdächtigen Personen sollen am Mittwochmorgen auf einen Mann geschossen haben. Das Opfer wurde bei dem Angriff verletzt, ist jedoch ansprechbar. 

Wie die WN berichten, sollen Anwohner in Gronau mehrere Schüsse gehört haben. Nachdem sich Rettungskräfte vor Ort um die Erstversorgung gekümmert hatten, wurde der Verletzte in ein Krankenhaus transportiert. In Kürze wird die Polizei Münster eine gemeinsame Presseerklärung mit der Polizei Borken sowie der Staatsanwaltschaft Münster zu dem Vorfall veröffentlichen. Die Beamten in Münster richteten eine Mordkommission ein. 

Mann in Gronau niedergeschossen: Polizei richtet Mordkommission ein

Update: 10.22 Uhr. Noch immer sind die mutmaßlichen Täter in dem weißen Kleinwagen auf der Flucht, wie Frank Rentmeister von der Polizei Borken auf Nachfrage von msl24.de bestätigt. Die Fahndung laufe weiter. Die Gesuchten sollen am Mittwochmorgen in Gronau mit einer Pistole auf einen Passanten geschossen haben. Der Mann wurde dabei verletzt, ist jedoch ansprechbar. 

Die Tat ereignete sich "im öffentlichen Raum" auf der Losserstraße in Gronau, wie Rentmeister bestätigt. Der Polizeieinsatz vor Ort läuft aktuell noch. Sobald dieser abgeschlossen ist, übernimmt die Polizei Münster die weiteren Ermittlungen. Es wurde eine Mordkommission wegen des versuchten Tötungsdeliktes in Gronau eingerichtet.

Mann in Gronau angeschossen: Polizei fahndet nach weißem Kleinwagen

Update: 10.01 Uhr. Aktuell fahndet die Polizei Borken in intensiver Zusammenarbeit mit den niederländischen Behörden nach einem weißen Kleinwagen. In diesem sollen die mutmaßlichen Täter geflüchtet sein, die am Mittwochmorgen einen Mann in Gronau angeschossen und verletzt haben. Die Polizei geht aktuell davon aus, dass sich Täter und Opfer kannten. Inwiefern sie zueinander in Beziehung standen, ist derzeit noch nicht bekannt.

Die Tat geschah auf der Losserstraße in Gronau, nur wenige Kilometer von der niederländisch-deutschen Grenze entfernt. Auch der mutmaßliche Fluchtwagen hatte ein niederländisches Kennzeichen. Darin befinden sich nach aktuellem Erkenntnisstand mehrere Personen. Einige von ihnen sollen südländischer Herkunft sein. Wer Hinweise zu dem Wagen geben kann, wird gebeten, den Notruf zu wählen: 110.

Mann in Gronau angeschossen: Polizei vermutet Beziehungstat

Update: 9.26 Uhr. Die Polizei Borken gab nun weitere Details zu dem brutalen Vorfall in Gronau bekannt. Demnach soll es sich vermutlich um eine Beziehungstat handeln. Es sei gezielt auf das Opfer geschossen worden. Bei dem Geschädigten handelt es sich um einen Mann. Er sei verletzt, jedoch ansprechbar. 

Der Täter konnte bisher nicht festgenommen werden. Vom Tatort in Gronau flüchtete ein weißer Kleinwagen mit niederländischem Kennzeichen. In dem Wagen saßen mehrere Personen. Die Polizei vermutet, dass zumindest einige von ihnen südländischer Herkunft sind. Wer Hinweise zu dem Fahrzeug geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der Notrufnummer 110 zu melden. Die Polizei fahndet derzeit gemeinsam mit den niederländischen Behörden.

Fußgänger in Gronau niedergeschossen – Polizei veröffentlicht noch keine Details

Update: 9.13 Uhr. Auf Nachfrage von msl24.de kündigte Polizeipressesprecher Frank Rentmeister von der Polizei Borken an, dass in Kürze weitere Informationen zu dem Vorfall in Gronau folgen. Bisher ist nur bekannt, dass auf der Losserstraße eine Person angeschossen und verletzt worden sein soll. Weitere Informationen zum Opfer, zum Beispiel zu Geschlecht und Alter, sowie zum Täter sind noch nicht veröffentlicht worden.

Passant in Gronau angeschossen – Polizeieinsatz und Straßensperrung

Erstmeldung: 6. November, 9 Uhr. Gronau – Auf der Losserstraße wurde am Mittwoch (6. November) eine Person angeschossen und verletzt. Dies berichtete jetzt die Polizei. Die Beamten sowie Rettungskräfte sind derzeit vor Ort im Einsatz. Die Losserstraße wurde gesperrt. Derzeit ist noch nichts weiter über das Opfer und den Täter bekannt gegeben worden. Nähere Informationen folgen, kündigt die Polizei an.

Vor wenigen Monaten kam es in einer Schule zu einem Polizeieinsatz, als ein 15-Jähriger aus Gronau mit einer Gaspistole 19 Menschen verletzte. Zudem kam es kürzlich zu einem brutalen Zwischenfall: Zwei Fußgänger wurden in Gronau von einer Gruppe zusammengeschlagen. Die Polizei sucht Zeugen für die Tat.

Rubriklistenbild: © dpa

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