Ermittlungen in Gronau

Brandstiftung? Zwei Autos brennen – in zwei Nächten hintereinander

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In Gronau brannten in den vergangenen Nächten zwei Autos. (Symbolbild)

Ist es Zufall oder treibt sich ein Feuerteufel um? In Gronau gingen in den vergangenen beiden Nächten zwei Autos in Flammen auf. Beim letzten Brand konnte eine Katastrophe gerade noch verhindert werden.

Gronau – Zweimal musste die Feuerwehr in den vergangenen beiden Nächten ausrücken: In der Stadt im Kreis Borken gingen sowohl in der Nacht zu Dienstag (6. August), als auch Mittwochnacht Autos in Flammen auf. War es Zufall oder treibt sich ein Brandstifter herum?

Gronau: Hoher Sachschaden nach Fahrzeugbrand

Der erste Vorfall ereignete sich gegen etwa 1 Uhr in der Nacht zu Dienstag. Ein Auto auf einem Grundstück am Azaleenweg fing plötzlich Feuer. Die Einsatzkräfte konnten den Brand in Gronau löschen und ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern. Der Sachschaden beläuft sich auf knapp 35.000 Euro. 

In der vergangenen Nacht der zweite Vorfall: Gegen 2.50 Uhr ein Auto in Gronau-Epe am Riekenhofweg. Anwohner wurden durch geräusche geweckt und alarmierten den Notruf. Feuerwehrleute berichteten von einem lauten Knall beim Eintreffen am Einsatzort. Nur knapp konnten sie ein Übergreifen auf das Dach des Hauses verhindern.

Polizei ermittelt nach Bränden in Gronau

Das Fahrzeugwrack wurde sichergestellt. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei in den beiden Vorfällen. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Die Polizei bittet um Hinweise unter der Rufnummer 02562/92 60. Erst im vergangenen Jahr trieb sich ein Feuerteufel in Gronau um. Der Mann hatte mehrere Brände gelegt und wurde danach festgenommen.

Auch im Kreis Steinfurt wurde in den vergangenen Wochen ein Brandstifter vermutet: Mehrere Feuer in Greven riefen die Polizei auf den Plan. Ein Täter konnte noch nicht gefasst werden. Gleich vier Brände musste die Feuerwehr in einer anderen Stadt im Münsterland löschen. In Dülmen gingen neulich vier Notrufe in einer Nacht ein. Ob ein Zusammenhang besteht, ist noch unklar. 

Mitten in der Nacht tätigten Zeugen den Notruf: Sie hatten Stimmen auf dem Wertstoffhof in Dülmen gehört. Die Beamten fanden drei Einbrecher. 

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