36.500 Euro Schaden

Großbrand auf Campingplatz: Polizei verkündet traurige Gewissheit über Ursache

Auf einem Campingplatz in Groß Reken brach in einem Wohnmobil ein Feuer aus. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war nötig, um die Flammen zu löschen. Nun steht die Brandursache zweifelsfrei fest.

Update 26. Oktober: Brandstiftung in Groß Reken

Nach den Ermittlungen steht nun die Ursache des Feuers auf dem Campingplatz in Groß Reken fest: Es war Brandstiftung. Dies gab die Polizei am Donnerstag (25. Oktober) auf Anfrage der Borkener Zeitung bekannt. Laut Polizeisprecher Danièl Matese gilt dies durch die Untersuchungen des Brandortes als zweifelsfrei erwiesen. 

Nun suchen die Beamten nach dem Brandstifter. Eine verdächtige Person soll noch vernommen werden. Zum möglichen Tathergang will sich die Polizei jedoch aktuell nicht äußern, um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden. Bei dem Brand in Groß Reken wurden keine Personen verletzt. Es entstand ein Sachschaden von rund 36.500 Euro.

Erstmeldung:

Groß Reken – Am späten Mittwochabend (17. Oktober) rückte der örtliche Löschzug zu einem Einsatz aus: Auf dem Campingplatz Berge würde ein Wohnmobil "qualmen und stinken", erzählten die Zeugen gegen 22 Uhr. Kurze Zeit später gingen immer mehr Notrufe ein: Der Wagen würde mittlerweile lichterloh brennen, hieß es.

Feuer auf Campingplatz: Gasflaschen von Flammen bedroht

Als die Einsatzkräfte den Brandort erreichten, stand das Wohnmobil vollständig in Flammen. Durch die enorme Hitze waren die Flammen auch auf die Nachbargrundstücke übergegangen. Dort breitete sich das Feuer auf weitere Wohneinheiten sowie Büsche und Sträucher aus. Um den Großbrand zu löschen, musste die gesamte Feuerwehrmannschaft anrücken.

Auf dem Campingplatz in Groß Reken brannten mehrere Wohnmobile.

Mit schwerem Atemschutz gingen die Einsatzkräfte gegen die Flammen vor. Dabei mussten rund 400 Meter Wasserschläuche verlegt werden. Die größte Gefahr ging von den vielen Gasflaschen aus, die in den diversen Wohnmobilen standen. Die Löschkräfte mussten die Behälter aus Stahl pausenlos herunterkühlen, damit es nicht zu einer Explosion kommt. 

Keine Verletzten bei Großbrand auf Campingplatz in Reken

Nach zweieinhalb Stunden gelang es den Feuerwehrleuten aus Reken, den Brand zu löschen. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt, doch die Campingplatzgäste mussten während der Löscharbeiten in einem angrenzenden Wohnwagen unterkommen. Sie konnten danach wieder in ihre Mobilheime zurückkehren.

Die Stadt Reken stand schon vor einiger Zeit in den Nachrichten, als sich ein schwerer Unfall in Dorsten ereignete. Denn von dem Fahrer aus Reken fehlte jede Spur. Auch wurde die Borkener Polizei schon mehrfach auf einen Mann aufmerksam, der es mit dem Gesetz nicht ganz so ernst nimmt.

Zudem kam es zu einem kuriosen Einsatz: Die Polizei nahm in Reken im Kreis Borken einen Einbrecher in einem Teich fest. Der Täter hatte sich dort verstecken wollen. In Reken kam es neulich zu einem schweren Unfall: Ein Auto raste im Kreis Borken (NRW) gegen einen Trecker. Drei Personen wurden schwer verletzt.

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Reken

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