Angriff in Ibbenbüren

Jugendlicher nachts überfallen – Angreifer zerren ihn vom Fahrrad 

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Vermummte überfielen einen Jugendlichen in Ibbenbüren: Sie rissen ihn von seinem Fahrrad. (Symbolbild)

Er war mitten in der Nacht mit dem Fahrrad unterwegs – dann wurde er plötzlich angegriffen. Ein 18-Jähriger wurde in Ibbenbüren zum Opfer eines Überfalls. 

Ibbenbüren – In der Nacht zu Dienstag (13. August) wurde ein 18-Jähriger auf der Lengericher Straße überfallen. Er war dort um 4 Uhr mit seinem Fahrrad unterwegs, als er im Bereich zwischen der A30 und der Straße "Schlichterheide" plötzlich hinter sich Geräusche hörte. 

Mindestens zwei Personen kamen auf den Jugendlichen zu und hielten ihn fest – dabei stürzte er zu Boden. Bei dem Überfall in Ibbenbüren verlangten die Unbekannten Geld von dem 18-Jährigen. Dieser Forderung kam der junge Mann jedoch nicht nach.

Ibbenbüren: 18-Jähriger kann vor Angreifern fliehen

Als die Angreifer bemerkten, dass sie von ihrem Opfer nichts erbeuten konnten, ließen sie von ihm ab. Der 18-Jährige konnte vom Tatort in Ibbenbüren fliehen. Nun sucht die Polizei nach den Unbekannten, die laut Beschreibung des Geschädigten vermummt waren. 

Wer Hinweise zu dem Vorfall geben kann, meldet sich bei den Beamten in Ibbenbüren unter 05451/5 91 43 15. Die Gesuchten werden folgendermaßen beschrieben: 

  • Vermutlich 18 bis 20 Jahre alt
  • Deutsch mit osteuropäischem Akzent
  • trugen Trainingsanzüge

Vor wenigen Monaten nahm ein mutiger Zeuge in Ibbenbüren die Verfolgung von Dieben auf – dann wurde es für ihn gefährlich. Darüberhinaus musste die Polizei vor Kurzem eine Versammlung von 100 Jugendlichen in Ibbenbüren auflösen – diese waren angetrunken und aggressiv. 

Nach einer Bombendrohung auf die Polizeiwache in Ibbenbüren konnten die Beamten den Täter kürzlich schnappen – sein Motiv war Rache. Auf der Großkirmes in Ibbenbüren wurden zudem vier Frauen belästigt. Eines der Opfer wurde vom Täter zu Boden gerissen und begrapscht. Die Polizei vermutet ein und denselben Täter hinter den vier Delikten.

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