Kollision in Ibbenbüren

Güterzug rammt Auto auf Bahnübergang: Frau schwer verletzt

+
Auf einem Bahnübergang in Ibbenbüren kam es zu einem schweren Unfall. (Symbolbild)

Ihr Auto blieb auf dem Bahnübergang in Ibbenbüren liegen – dann gingen die Schranken runter. Ein Güterzug erfasste einen Wagen, während die Fahrerin noch darin saß. 

  • Ein Auto wurde in Ibbenbüren von einem Zug gerammt
  • Der Wagen war aus ungeklärten Gründen auf den Gleisen liegen geblieben
  • Die Fahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt

Ibbenbüren – Zu einem Unfall mit weit reichenden Folgen kam es am Montagabend (18. November): Eine Frau war gegen 18 Uhr mit ihrem Auto unterwegs. Als sie den Bahnübergang an der Glücksburger Straße überqueren wollte, kam es jedoch zu einer Panne: Der Kleinwagen blieb auf den Gleisen liegen. 

Ein weiterer schwerer Unfall ereignete sich vor Kurzem in Ibbenbüren: Dort war ein Auto von der Straße abgekommen und gegen einen Baum geprallt. Die Polizei richtete eine Sperrung ein.

Ibbenbüren: Zug rammt Auto auf Bahnübergang – eine Verletzte

In diesem Moment senkten sich die Schranken, die einen herannahende Zug ankündigten. Bevor der Güterzug das Auto in Ibbenbüren rammte, konnten die anderen Insassen das Fahrzeug noch verlassen – die Fahrerin blieb jedoch im Wagen. Durch die Kollision erlitt sie schwere Verletzungen. 

Nach dem Unfall in Ibbenbüren wurden die Mitfahrer der Frau vor Ort seelisch betreut. Der Fahrer des Güterzuges stand unter Schock, wie Radio Rst berichtet. Die Bahnstrecke zwischen Rheine und Osnabrück musste nach der Kollision bis auf Weiteres gesperrt werden – am Morgen nach dem Unglück rollen die Züge dort allerdings wieder. Nach einem ähnlichen Vorfall in der Region musste eine Strecke gesperrt werden: Zwischen Coesfeld und Münster wurde vor wenigen Monaten ebenfalls ein Auto vom Zug erfasst

Polizei ermittelt nach Kollision in Ibbenbüren – Ursache für Panne noch unklar

Die Fahrerin, die bei dem Unfall in Ibbenbüren zu Schaden kam, wurde mit dem Rettungswagen in eine Klinik gebracht, wo sie weiter ärztlich betreut wird. Wie alt die Verletzte ist, gab die Polizei noch nicht bekannt. Ebenfalls im Münsterland war vor einigen Monaten eine Frau schwer verletzt worden, die bei Telgte (Kreis Warendorf) in einen Rückstau auf den Gleisen geriet: Ein Zug rammte ihr Auto. 

Warum der Wagen am Montag auf dem Bahnübergang in Ibbenbüren zum Stehen kam, können die Beamten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Die Ermittlungen dazu laufen noch. Wie hoch der entstandene Sachschaden ist, muss ebenfalls noch geklärt werden. 

Darüber hinaus beging ein Mann aus dem Ort vor einigen Monaten eine lebensgefährliche Tat: Der 33-Jährige aus Ibbenbüren sprang auf die Kopplung zwischen zwei Zug-Waggons – und fuhr dann bei rund 200 km/h mit. Die Polizei stellte später fest, dass er betrunken war. Zudem wurde kürzlich ein Autofahrer in Ibbenbüren niedergeschlagen, als er einer Frau helfen wollte. Er verlor das Bewusstsein – als er wieder zu sich kam, war seine Geldbörse verschwunden.

Erneut kam es in der Stadt zu einem Unfall: Ein Pedelecfahrer wurde in Ibbenbüren von einem Auto erfasst. Dabei wurde der Mann schwer verletzt.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare