Fahndung nach Täter

Tierquäler schießt Katze mit Gewehr ins Maul – Peta setzt Belohnung aus 

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Eine unfassbare Tat hat sich bei Ibbenbüren zugetragen: Jemand hat mit einem Gewehr auf eine Katze geschossen.

Es war ein schockierender Anblick für die Besitzer: Ihr Kater Max kam eines Tages mit schweren Verletzungen nach Hause. Ein Tierquäler hatte wohl auf ihn geschossen.

Update: 20. August. Die Tierrechtsorganisation Peta hat sich dem Fall des angeschossenen Katers angenommen. Sie haben eine Belohnung ausgesetzt für Hinweise, die dabei helfen, den Täter zu überführen. Kater Max wurde von einem Unbekannten in Ibbenbüren mit einem Luftgewehr ins Maul geschossen. 

Derweil ermittelt die Polizei in einem ähnlichen Fall. Eine Katze wurde in Borken angeschossen. Das Tier verstarb wenig später.

Tierquäler schießt Katze in Ibbenbüren mit Gewehr ins Maul

Erstmeldung: 14. August. Ibbenbüren – Tagelang fehlte von Max jede Spur. Die Besitzer aus dem Kreis Steinfurt machten sich bereits Sorgen um ihren Kater. Nach drei Tagen kam er dann wieder zu Hause an. Mit schweren Verletzungen.

Ibbenbüren: Mit Luftgewehr auf Kater geschossen

Mit der Katze gingen sie zum Tierarzt, der eine erschütternde Diagnose erstellte: Jemand hat Max in der Nähe von Ibbenbüren mit einem Luftgewehr wohl ins Maul geschossen. Die Kugel traf das Tier in der Zunge – die Verletzung geht hin bis zur Schulter.

Mehrmals muss das Tier operiert werden. Bis dahin kann es nur durch eine Sonde flüssige Nahrung aufnehmen. Vermutet wird, dass der Kater im Zeitraum vom 6. bis zum 9. August „Am Wall“ in Recke in der Nähe von Ibbenbüren durch den Schuss schwer verletzt wurde.

Medizinische Kosten für Kater nach Schuss bei Ibbenbüren gedeckt

Die Polizei fahndet nun nach dem Tierquäler. Eine gute Nachricht gibt es für Max und seine Besitzer jedoch: Durch Spenden über den Tierschutzverein Ibbenbüren konnten die gesamten Kosten für die medizinische Versorgung gedeckt werden.

Immer wieder werden Tiere gequält und verletzt. Ein Kutscher verprügelte vor einigen Monaten ein Pferd so schwer, dass es bewusstlos wurde. Auch in anderen Städten besteht der Verdacht, dass Menschen Jagd auf Tiere machen. So haben Anwohner in Reken neulich Anzeige erstattet, weil sie mögliche Munition in ihrem Garten gefunden haben. Erneut könnte ein Tierquäler mit einer Armbrust unterwegs sein.

Auch auf Hunde haben es viele Tierhasser abgesehen. So wurde in Hörstel ein Vierbeiner vergiftet. Schlimm traf es auch eine Taube. In Münster schoss jemand auf das Tier und verletzte es schwer. Auf den Unbekannten wurde eine Belohnung ausgesetzt. Derweil ermittelt die Kripo im Kreis Coesfeld: In Ascheberg wurde mit einem Gewehr auf eine Katze geschossen. Der Tierarzt musste elf Kugeln entfernen.

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