Ibbenbürener am Montag verstorben

Vor Bundesliga-Duell: Schalke 04 gedenkt totem Bergmann mit besonderer Geste

+
In einer besonderen Zeremonie wurde das Ende des Bergbaus zelebriert.

Über 60.000 Zuschauer kamen am Mittwochabend in die Veltins-Arena zum Duell zwischen Schalke 04 und Bayer Leverkusen. Vor dem Anpfiff wurde das Ende des Bergbaus zelebriert. Und auch dem tote Bergmann aus Ibbenbüren wurde gedacht.

Vor Bundesliga-Duell: Schalke 04 gedenkt totem Bergmann aus Ibbenbüren mit besonderer Geste

Update vom 20. Dezember: Für wenige Sekunden wurde es still in der Schalker Veltins-Arena. Über 60.000 Menschen hielten inne, um jemandem zu gedenken, der an diesem Abend nicht bei ihnen sein konnte. Das Spiel zwischen S04 und Bayer Leverkusen stand ganz im Zeichen des Abschieds vom Steinkohlebergbau. Dies wurde in einer großeren Zeremonie vor dem Anpfiff gebührend gefeiert.

Wenige Minuten vor Spiel richtete einer der Bergmänner bewegende Worte an den am vergangenen Montag verstorbenen Ibbenbürener. "In dieser Woche hat sich bei den Rückzugsarbeiten ein junger Bergmann tödlich verletzt. Er wollte heute eigentlich hier sein und dieses große Ereignis miterleben", sprach der Mann. Er betonte, dass seine Kollegen auf dessen Sitz eine Grubenlampe gestellt haben. Die Rede des Bergmanns wurde mit Applaus versehen. Danach hielten die knapp 60.000 Menschen für wenige Sekunden inne und gedachten dem verstorbenen Kumpel und Schalke-Fan.

Nach tragischem Arbeitsunfall im Bergwerk: Bundesligist trägt Trauer

Update vom 19. Dezember: Der tragische Tod des 29-jährigen Industriemechanikers im Ibbenbürener Bergwerk hat nicht nur bei der RAG und in der Stadt für tiefe Trauer gesorgt. Über Twitter zeigte sich Bundesligist FC Schalke 04 bestürzt über die Nachricht von Montag (17. Dezember)

Dort heißt es: "Die Kumpel und Malocher beim FC Schalke 04 sind tief erschüttert vom Unfall im Bergwerk Ibbenbüren. Wir trauern um den tödlich verunglückten Kumpel. Unser tiefes Mitgefühl gilt seinen Hinterbliebenen." Der Verein läuft im heutigen Spiel gegen Bayer Leverkusen unter dem Motto "Schicht im Schacht" mit speziell angefertigten Trikots zum Ende des Kohlebaus auf.

Ibbenbürener Unternehmen äußert sich zum tragischen Todesfall

Update vom 18. Dezember: Der Zechenbetreiber RAG hat sich zum Tod des 29-jährigen Industriemechanikers geäußert. In einer Stellungnahme sagte ein Sprecher: "So ein Unfall ist schrecklich und tragisch, nicht nur im Auslauf des Bergbaus." Er war seit 2006 im Betrieb, der Ende des Jahres schließen wird.

Tragisches Unglück: Mann stirbt im Bergwerk

Ibbenbüren – Am Montagvormittag hat sich ein tragischer Arbeitunfall in der Zeche Ibbenbüren ereignet: Ein 29-jähriger Mitarbeiter des Bergwerks wurde in einer Wettertür eingeklemmt. Diese regelt die Luftzufuhr unter Tage.

Todesfall in Ibbenbüren: Mann in Wettertür eingeklemmt

Der Mann ist an seinen Verletzungen gestorben. Es war der erste tödliche Arbeitsunfall seit 2012 bei der RAG Anthrazit. Der 29-Jährige war seit 2006 in dem Bergwerk tätig. Das Bergwerk sollte Ende des Jahres schließen. Die Ermittlungen zu dem tödlichen Unfall in Ibbenbüren laufen. Laut einem Bericht des WDR wurde die Leiche des Mannes am frühen Nachmittag durch die Staatsanwaltschaft freigegebenWir berichten weiter.


Einen tödlichen Unfall hatte es vor einigen Wochen auch in Coesfeld gegeben. Ein Mann wurde von einem Bauelement am Kopf getroffen und verstarb danach. In Rhede wurde im August dieses Jahres ein Arbeiter von einer Erntemaschine tödlich verletzt. Auch er verstarb an seinen Verletzungen.

Auch interessant

Kommentare