Teststrategie soll erweitert werden

Jens Spahn will kostenlose Corona-Tests für alle

Jens Spahn plant ab dem 1. März Corona-Schnelltests für alle. Als Grund nennt der Gesundheitsminister das stetigt wachsende Angebot an Tests.

Berlin – Im Gespräch mit dem Redaktions-Netzwerk Deutschland (RND) machte Gesundheitsminister Jens Spahn deutlich, dass jedem Bürger ab dem 1. März 2021 ein kostenloser Corona-Schnelltest zur Verfügung stehen soll. Dies soll im Rahmen einer Erweiterung der nationalen Teststrategie geschehen, die Spahn dem Corona-Kabinett volegen will.

NameJens Spahn
Geboren16. Mai 1980 (Alter 40 Jahre), Ahaus
Größe1,92 Meter
EhepartnerDaniel Funke (verheiratet 2017)
ParteiChristlich Demokratische Union Deutschlands
AusbildungFernUniversität in Hagen Regionalzentrum Hagen (2003 bis 2017)

Corona-Tests für alle: Jens Spahn ist zuversichtlich

Der Grund für die erweiterte Teststrategie sei laut Jens Spahn, dass es mittlerweile am Markt eine größere Bandbreite an Angeboten von Antigen-Schnelltests gibt. Dadurch sei es nicht mehr notwendig ausschließlich auf Testzentren zu setzen, um einen kostenlosen Coronavirus-Test zu erhalten. Auch in Arztpraxen, Apotheken und bei Zahnärzten seien die Corona-Tests dann gratis verfügbar, wie auch der wa* berichtet. Die Kosten werden vom Bund getragen.

Es sind mittlerweile deutlich mehr Schnelltests am Markt verfügbar. Daher sollen alle Bürgerinnen und Bürger kostenlos von geschultem Personal mit Antigenschnelltests getestet werden können

Gesundheitsminister Jens Spahn

Zusätzlich zu den kostenlosen Corona-Antigentests sollen auch die Laientests zur eigenständigen Durchführung nach ihrer bald erwarteten Zulassung durch das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) für alle verfügbar werden. Jens Spahn, der gebürtig aus Ahaus im Münsterland stammt, und sein Gesundheitsministerium sollen bereits in Verhandlungen mit mehreren Herstellern stehen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn bei einer Pressekonferenz zur aktuellen Corona-Lage in Deutschland.

Jens Spahn ändert Teststrategie: Laientests für Kitas und Schulen

Sobald wie möglich sollen die Laientests dann laut Jens Spahn und dem Gesundheitsministerium verstärkt in Kitas und Schulen zum Einsatz kommen. Ganz kostenlos seien die Corona-Selbsttests jedoch nicht, heißt es: „Zudem ist in der nationalen Teststrategie des Bundes ein niedrigschwelliger Zugang für alle Bürgerinnen und Bürger – gegebenenfalls gegen eine geringe Eigenbeteiligung von einem Euro – sinnvoll.“

Die neuen Laienschnelltests werden schnellstmöglich geprüft und zugelassen. Diese Tests können zu einem sicheren Alltag beitragen, gerade auch in Schulen und Kitas.

Gesundheitsminister Jens Spahn

Jens Spahn hat in der aktuellen Phase der Corona-Pandemie alle Hände voll zu tun. Nicht nur an der Test- und Impffront ergeben sich für den CDU-Politiker wöchentlich neue Aufgaben und Probleme. Auch die immer häufiger auftretenden Corona-Mutationen versetzen die Bevölkerung in Angst. Jüngst bezeichnete Jens Spahn die strengen Grenzkontrollen zu den Nachbarländern aufgrund der Mutationen als „unumgänglich“.

Doch auch bei der Corona-Impfstrategie kann es laut Jens Spahn bald zu Änderungen kommen. Einzelne Berufsgruppen könnten demnach Glück haben und höher priorisiert werden. Derweil wächst die Skepsis gegenüber dem Impfstoff von AstraZeneca – immer mehr Menschen zeigen deutliche Nebenwirkungen nach der Impfung. (*Wa.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerkes.)

Rubriklistenbild: © Kay Nietfeld/dpa

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