Unfall in Lüdinghausen

Segelflugzeug muss notlanden - dann reißt ein Flügel ab

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In Lüdinghausen kam es zum Absturz eines Segelfliegers.

Zu einem schweren Unfall kam es in Lüdinghausen: Zwei Männer flogen in einem Segelflugzeug in 100 Metern Höhe - dann riss plötzlich das Schleppseil.

Lüdinghausen - Am Samstag (17. August) ereignete sich ein Unfall auf dem Flugplatz Borkenberge: Ein 42-jähriger Pilot aus Castrop-Rauxel flog in einem Segelflieger über das Areal. Mit an Bord war sein Schwiegervater (64). Die beiden Männer befanden sich in etwa 100 Metern Höhe über dem Platz – als plötzlich das Schleppseil riss, mit dem das Segelflugzeug gezogen wurde. 

Der Pilot konnte keine sofortige Notlandung einleiten, da auf dem Boden zu viele Bäume standen. Er musste deswegen zunächst eine Schleife fliegen. Als er dann zur Landung auf dem Rollfeld bei Lüdinghausen ansetzte, riss dann plötzlich der rechte Flügel ab. 

Segelfliegerabsturz in Lüdinghausen: Zwei Verletzte

Beim Aufprall auf dem Boden wurde die Front des Segelfliegers stark beschädigt. Der Pilot verletzte sich am Unterschenkel und musste in die Uniklinik transportiert werden. Auch sein 64-jähriger Schwiegervater wurde in ein umliegendes Krankenhaus gebracht. Die Luftfahrtbehörde Münster untersucht nun den Vorfall in Lüdinghausen.

Erst vor Kurzem kam es in der Region zu einem ähnlichen Vorfall. In einem Maisfeld am FMO bei Greven zerschellte ein kleinmotoriges Flugzeug. Die drei Insassen wurden bei dem Absturz schwer verletzt. Zudem stürzte in Rheine ein 24-Jähriger mit dem Fallschirm ab: Er hatte die Kontrolle verloren und war ungebremst zu Boden gestürzt.

Vor Kurzem hatte sich außerdem ein tragischer Vorfall ereignet: Nach einer Feier in Lüdinghausen stürzte ein Fahrradfahrer auf dem Heimweg zu Boden. Er verletzte sich dabei so schwer, dass er fünf Tage später im Krankenhaus verstarb.

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