Insekten suchen Wärme

Böse Überraschung nach dem Sommer: Stinkwanze macht sich im Münsterland breit

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Im Sommer befinden sie sich noch draußen – jetzt kommen die Stinkwanzen in die Wohnungen.

Sie sind die Schattenseite des heißen Sommers: Die Stinkwanze ist derzeit in Deutschland auf dem Vormarsch. Auch im Münsterland. Dieses simple Mittel hilft gegen die übel riechenden Tiere.

Münsterland – Ihr Name ist Programm: Die Marmorierte Baumwanze wird unter anderem auch "Stinkwanze" genannt. Im Sommer befinden sich die knapp 12 bis 17 Millimeter kleinen Insekten draußen und leben meist auf Blättern. 

Doch mit den kälteren Temperaturen sucht auch die Stinkwanze auch im Münsterland den Weg ins Warme – und somit direkt in die Zimmer der Münsterländer.

Stinkwanzen auch im Münsterland auf dem Vormarsch: Was hilft gegen die Insekten?

Die Stinkwanze ist per se nicht gefährlich, doch sie sondert bei Gefahr übel riechende Gerüche ab – zum Beispiel, wenn man versucht, sie mit einem Staubsauger zu entfernen. 

Stefan Kress vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu) rät gegenüber den Stuttgarter Nachrichten: "Man kann Hauswände mit einem Spray behandeln, damit die die Wände meiden." Bei vereinzelten Wanzen im Zimmer sei es ratsam, die Insekten auf ein Blatt Papier zu legen und nach draußen zu bringen.

Stinkwanzen in der Wohnunung: Jahrhundertsommer ist schuld

Doch wieso machen sich Stinkwanzen derzeit auch im Münsterland breit? Schuld sei der heiße Sommer, so Kress. Durch die warmen Temperaturen hätten mehr Insekten als sonst überlebt. Manche Arten hätten es gar geschafft, zwei oder mehr Generationen in die Welt zu setzen.

Gartenbesitzer im Münsterland müssen jedoch keine Sorge haben, dass die Stinkwanze das Grün vor dem Haus zerstört. Auch ist es kein Zeichen mangelnder Hygiene im Haus, wenn sich die Insekten in den eigenen vier Wänden breit machen: Die Tiere suchen sich nur ein warmes Plätzchen. Wenn da nur nicht der Geruch wäre.

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