Unfall auf der A31

Tanklaster geht in Flammen auf – Autofahrer lassen die Feuerwehr nicht helfen

Polizisten mussten mehrere Kilometer zu Fuß gehen, um zur Unfallstelle zu gelangen. Die Feuerwehr wendete einen Trick an, um zu helfen.

Gladbeck/Münster – Am Donnerstag (21. Juni) geriet am späten Nachmittag ein mit Altöl beladener Tanklaster in Brand. Die Flammen brachen in einem Baustellenbereich der A31 Richtung Emden aus. Der rechte Fahrstreifen wurde durch den stehenden LKW blockiert. 

Fußmarsch für Beamte

Die Autofahrer, die sich hinter dem brennenden Gefährt befanden, bildeten keine Rettungsgasse, sodass Feuerwehr und Polizei keine Chance hatten, zu dem Laster zu gelangen. Erst mit erheblicher Verzögerung – und nach 1,5 Kilometern Fußmarsch – erreichten die Beamten den Tanker. 

Feuerwehr mit anderer Lösung

Die Feuerwehr, die auf ihre Fahrzeuge nicht verzichten konnte, musste die Gegenfahrbahn sperren lassen, um so an die Unfallstelle zu gelangen. Während der Löscharbeiten waren deshalb beide Fahrstreifen der A31 nicht befahrbar. 

Keine Verletzten

Das Feuer konnte gelöscht werden, bevor es auf die Tankladung übergreifen konnte. Auslöser der Flammen war den ersten Ermittlungen nach ein technischer Defekt der Abgasanlage. Es entstand zwar ein Sachschaden, bei dem Unfall wurde aber niemand verletzt. 

Rubriklistenbild: © dpa

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