Warnmeldungen

Wenn die Sirenen heulen: Neuer Warntag in NRW

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Beim Warntag in NRW am 6. September werden alle Sirenen zeitgleich aufheulen.

Weil die Bevölkerung sich nicht ausreichend gewarnt fühlt, findet auch 2019 wieder ein Warntag in NRW statt. Um 10 Uhr sollen dann die Sirenen heulen.

  • Landesweiter Warntag in NRW angekündigt
  • Informationen für die Bevölkerung 
  • Ab 10 Uhr am Donnerstag

NRW – Sirenen heulen, Alarme klingeln, Lautsprecher ertönen: Am 5. September (Donnerstag) findet erneut der  landesweite Warntag statt. Dann werden ab 10 Uhr sämtliche Warnmittel in Nordrhein-Westfalen getestet, die dem Land zur Verfügung stehen. 

Warum? "Die unterschiedlichen Ereignisse der letzten Jahre – wie Unwetter oder Großbrände – haben gezeigt, dass sich die Menschen oftmals nicht ausreichend gewarnt und informiert fühlen", erklärt das Ministerium für Inneres des Landes. Vielen Menschen sei gar nicht klar, welche Warnmittel es gäbe, was die Warnsignale bedeuten und wie sie sich als Bürger verhalten sollen. 

Uhrzeit

Ereignis

Bedeutung

10 Uhr

einminütiger Dauerton

Signal für Entwarnungen

10.06 Uhr

einminütiger auf- und abschwellender Heulton

Warnsignal

10.12 Uhr

einminütier Dauerton

Signal für Entwarnungen

Jährliches Ereignis: Warntag in NRW soll wiederholt werden

Deshalb gibt es am 5. September einen Probealarm – mit Sirenen, Lautsprecherdurchsagen aus Fahrzeugen und eine Benachrichtigung durch die Warn-App "NINA". Ziel der Aktion ist es, die Bevölkerung für künftige Warnung zu sensibilisieren. Auch sollen Bürger an diesem Tag reichlich Informationen und Tipps erhalten, damit sie im Ernstfall richtig reagieren und sich selbst helfen können. 

"Bereits im Vorfeld des Warntages werden das NRW-Innenministerium und die Kommunen des Landes umfassend über den Aktionstag sowie die Probealarme und ihre Bedeutung informieren", heißt es vom Innenministerium. Die Aktion fand 2018 zum ersten Mal statt, wurde am 7. März 2019 bereits wiederholt und soll in Zukunft an jedem ersten Donnerstag im September wiederholt werden.

Warntag in NRW: In manchen Städten bleibt es stumm

Im vergangenen März blieb es aber in vielen Städten in NRW stumm: In Münster zum Beispiel blieben die Sirenen ausgeschaltet. Die Stadt ist seit einigen Jahren dabei, die Anlagen neu zu bestücken. An 50 Standorten gibt es bereits neue Warnanlagen, 70 sollen es werden. Beim nächsten Warntag in NRW im Jahr 2020 soll die Domstadt dann auch mitmachen. Aber auch in der Kreisstadt Warendorf werden die Bewohner keinen Großalarm durch Sirenen zu hören bekommen.

So lief der Warntag 2018 in NRW ab

"Aufgrund des großen Erfolges im letzten Jahr wird der Warntag ab 2020 nicht nur in Nordrhein-Westfalen, sondern sogar bundesweit durchgeführt", erklären die Organisatoren. So soll dafür gesorgt werden, dass die Menschen in einer Notsituation richtige reagieren. 

2018 heulten um 10 Uhr zahlreiche Sirenen in NRW auf. Die Warn-App "NINA" allerdings hatte nicht überall Alarm schlagen, sondern nur in manchen Städten. Wie der WDR berichtet, waren auch nicht alle Sirenen betriebsbereit. Auch in Münster gab es keine Probewarnung. Die Lautsprecherdurchsagen aus Warnfahrzeugen fanden allerdings überall statt. 

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