Umgestaltung

Großbaustelle an der A30: Monatelange Sperrung droht

An der A30 bei Rheine herrscht für Verkehrsteilnehmer demnächst wegen einer Baustelle Staugefahr. Straßen.NRW gestaltet eine Autobahnanschlussstelle um.

Rheine – Ab der kommenden Woche könnte es auf der B70 in Höhe der Autobahn A30 voller werden. Der Grund ist die Umgestaltung der dortigen Anschlussstelle. Die Pressestelle der Straßen.NRW-Regionalniederlassung Münsterland hat Rodungsarbeiten angekündigt. Pendler müssen daher in Rheine mit Verkehrsbeeinträchtigungen in Form von Stau rechnen.

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Rheine (NRW): Baustelle an der A30 – droht ein Verkehrschaos wegen der Bauarbeiten?

Die eigentliche Umgestaltung der Autobahnanschlussstelle Rheine-Nord ist erst für das Frühjahr im kommenden Jahr vorgesehen. Doch bereits jetzt sind umfangreiche Maßnahmen vonnöten, damit die Bauarbeiten wie geplant starten können. Deshalb werden auf der B70 ab Montag (9. November) Rodungsarbeiten stattfinden. Das Prozedere könnte möglicherweise leichte Verkehrsprobleme in Höhe der A30 verursachen, warnt Straßen.NRW.

Mit einem Verkehrschaos rechnet die Behörde jetzt jedoch nicht. Die Rodungsarbeiten nahe der A30 in Rheine sollen bis Ende November 2020 abgeschlossen sein. Auch der Venhauser Damm wird im Zuge der Umgestaltung verändert. „Am heutigen Knotenpunkt entstehen zu Spitzenzeiten regelmäßig lange Rückstaus“, teilte Straßen.NRW in einer Pressemitteilung am Donnerstag (5. November) mit.

Rheine (NRW): Wegen Straßenausbau – A30-Anschlussstelle monatelang gesperrt

Die Umplanung sieht vor, dass jede Fahrtrichtung der B70 einen zusätzlichen Fahrstreifen erhält. So soll in Zukunft gewährleistet sein, dass es an der A30 bei Rheine weniger Staus gibt. Die Veränderungen an der Autobahnanschlussstelle sollen auch zukünftigen Verkehrssteigerungen standhalten. Seit Oktober bereitet Straßen.NRW die Ausschreibung der Baumaßnahme vor.

Die Anschlussstelle Rheine-Nord liegt direkt an der B70.

Die Großbaustelle in Rheine soll voraussichtlich etwa neun Monate andauern. In diesem Zeitraum werden die Auffahrten von der B70 auf die A30 nur eingeschränkt nutzbar sein. Die Abfahrten von der Autobahn auf die Bundesstraße an der Anschlussstelle Rheine-Nord werden komplett gesperrt sein. Rund 2,3 Millionen Euro betragen die Kosten der Umgestaltung, die zum größten Teil vom Bund getragen werden.

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