Ermittlungen in Rheine

Mit gezücktem Messer: Gruppe raubt Brüderpaar aus

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Bei einem Raub in Rheine soll einer der Täter ein Messer gezückt haben. (Symbolbild)

In Rheine wurde ein Brüderpaar Opfer eines Raubüberfalls: Einer der Täter soll ein Messer gezückt haben. Die Polizei ermittelt.

Rheine – Zwei Brüder (20, 22 Jahre) wurden am Freitagnachmittag (12. April) Opfer eines Raubes. Gegen 15.10 Uhr fuhren sie mit einem Auto zu einem Kiosk an der Matthiasstraße. Als sie dort anhielten, wurden sie direkt von einer fünfköpfigen Gruppe beschimpft.

Die Brüder fuhren mit dem Auto etwas weiter, hielten den Wagen dann an und stiegen aus. Sofort kamen drei Männer der Gruppe auf sie zu – einer der Unbekannten soll dabei ein Messer in der Hand gehalten haben. Dann schlugen sie plötzlich auf die Brüder aus Rheine ein.

Raubüberfall in Rheine: Täter flüchten

Bei dem Schlag fiel dem älteren Geschädigten das Handy aus der Hand. Einer der Täter griff danach und flüchtete mit seinen Komplizen durch die "gelbe Passage" in Richtung des Bahnhofs. Beide Opfer erlitten durch die Schläge leichte Verletzungen.

Die Täter raubten die beiden Geschädigten an der Matthiastraße aus.

Die Polizei in Rheine bittet um Mithilfe

Nach dem Raub in Rheine hat nun die Polizei die Ermittlungen aufgenommen. Hinweise zu der Tat oder den drei Männern nehmen die Beamten telefonisch entgegen (05971/938 42 15). Sie werden wie folgt beschrieben:

  • etwa 20 bis 25 Jahre alt
  • bärtig
  • erster Täter: hatte ein Messer, etwa 1,80 Meter groß, sportlich, schwarze Adidas-Hose, schwarze Cappy, scharze Nike-Schuhe
  • zweiter Täter: fast identisch zum ersten Täter
  • dritter Täter (stand laut Polizei "passiv daneben"): etwa 1,60 bis 1,70 Meter groß, braune Hose, schwarze Jacke

Erst vor wenigen Wochen kam es zu mehreren Zwischenfällen in der Innenstadt: Ein Mann in Rheine prügelt wahllos auf Passanten ein. Die Polizei stand vor einem Rätsel. Außerdem begann kürzlich der Gerichtsprozess gegen den Messerstecher aus Rheine. Er war während der Attacke im Dezember betrunken, die Staatsantwaltschaft berichtet von 2,62 Promille.

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