Verdacht

Giftköder am Straßenrand? Polizei warnt vor Frikadellen

Treibt ein Tierhasser in Rheine sein Unwesen? Frauen fanden Frikadellen, die möglicherweise giftig sind. Einem Hund musste der Magen geleert werden.

  • Frauen fanden in Rheine Frikadellen am Straßenrand. 
  • Ein Hund hatte davon gefressen. 
  • Die Polizei warnt nun vor potenziellen Giftködern.

Rheine  – Wegen möglicher Giftköder warnt die Polizei: Am Montag (24. Februar) waren zwei Frauen um 9 Uhr am Pfifferlingsweg mit ihren Hunden unterwegs. Einer der Vierbeiner fraß etwas vom Wegesrand. die Besitzerinnen fanden daraufhin drei Frikadellen an der Stelle, die sich 200 Meter südlich der Einmündung zur Flagenstraße befindet. 

Rheine: Polizei warnt vor Giftködern 

Nach dem Vorfall in Rheine-Elte brachte die Besitzerin ihren Hund zum Tierarzt. Der Veterinär konnte zwar nicht feststellen, ob das Tier etwas Vergiftetes zu sich genommen hatte. Um kein Risiko einzugehen, entleerte er den Magen des Hundes dennoch. 

Die Hundehalterin informierte im Anschluss an den möglichen Giftköder-Fund die Polizei. Diese warnt nun die Besitzer: "Lassen Sie Ihren Hund in diesem Bereich nicht frei herumlaufen." In der Nähe des Fundortes in Rheine sollten die Tiere nur angeleint und beaufsichtigt geführt werden. Einen ähnlichen Fund machten Hundehalter kürzlich in der Region: Ein Tierhasser hatte in Ahlen tödliche Leckerchen ausgelegt.

Giftköder ausgelegt? Hundehalter sollen Augen offen halten

Darüber hinaus sollten Hundehalter andere Besitzer in Rheine informieren, damit diese ebenfalls vorsichtig beim Gassi-Gehen sind. Wenn Spaziergänger weitere verdächtige Gegenstände, wie Frikadellen, finden, soll die Polizei informiert werden. Diese ist telefonisch unter 05971/9 38 42 15 zu erreichen. 

Es ist nicht das erste Mal, dass die Polizei im Kreis in solchen Fällen warnt: So alarmierten die Beamten Hundehalter in Steinfurt vor einigen Monaten, nachdem Giftköder gefunden wurden. Für Empörung sorgte darüber hinaus dieser Fall: Ein Tierhasser schoss in Ascheberg mit einem Gewehr auf eine Katze. Der Tierarzt musste anschließend elf Kugeln aus ihrem Körper entfernen. 

Rubriklistenbild: © pictur e alliance / Maurizio Gamb

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