Polizei ermittelt

Gefährliches Manöver: 20-Jähriger rast mit Mercedes durch die Stadt

Mit seinem Verhalten hat er einen Passanten in Gefahr gebracht: Ein 20-Jähriger ist mit seinem Mercedes durch Rheine gerast. Die Polizei ermittelt.

Rheine – Nach einer Gefährdung des Straßenverkehrs hat die Polizei die Ermittlung aufgenommen. Zu dem Vorfall kam es am Montag (21. Dezember) um 10.30 Uhr. Ein Autofahrer, dessen Identität bekannt ist, war mit seinem grauen Mercedes auf der Bonifatiusstraße in Höhe der Staufenstraße unterwegs.

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20-Jähriger rast mit Mercedes durch Rheine – und bringt Passanten in Gefahr

Der 20-Jährige aus Rheine beschleunigte seinen Wagen plötzlich auf eine sehr hohe Geschwindigkeit, wie die Polizei berichtet. Zu dieser Zeit befanden sich zahlreiche Passanten in dem Bereich. Über die Staufenstraße fuhr der Mann mit seinem Mercedes vermutlich über die Ludgeristraße, den Friedrich-Ebert-Ring und die Servatiistraße zurück auf die Bonifatiusstraße.

Schließlich bog der Wagen auf den Parkplatz eines russischen Lebensmittelgeschäfts in Rheine ein. Dabei hatte er eine so hohe Geschwindigkeit, dass ein 36-Jähriger sich mit einem Sprung zur Seite retten musste, um nicht von dem Mercedes erfasst zu werden. Zwischen dem Passanten und dem 20-Jährigen kam es nach diesem Vorfall zu einem heftigen Streit. Zeugen hatten die Polizei alarmiert.

Raser in Rheine: Polizei hat die Ermittlung nach Gefährdung des Straßenverkehrs aufgenommen

Die Beamten haben nun die Ermittlung in dem Fall in Rheine aufgenommen. Dazu werden noch weitere Zeugen gesucht, die beobachtet haben, wie der 20-Jährige im Stadtgebiet mit dem Mercedes das Tempolimit überschritten oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet hat. Hinweise werden von der Polizei telefonisch entgegen genommen: 05971/938 42 15.

Ein Passant wurde durch den Fahrstil eines 20-Jährigen in Gefahr gebracht. (Symbolbild)

Erst wenige Tage zuvor kam es in der Nähe von Rheine zu einem ähnlichen Vorfall: Die Polizei stoppte ein Autorennen in Münster, bei dem die Fahrer teilweise mit bis zu 140 km/h durch die Stadt rasten. In einem anderen Fall nahm eine ähnliche Situation einen tragischen Ausgang: Zwei Männer kamen bei einem Unfall in Warendorf ums Leben, als sie vermutlich ein illegales Rennen veranstalteten. Als der Wagen mit hoher Geschwindigkeit mit einem Traktor kollidierte, kam für die Insassen jede Hilfe zu spät.

Rubriklistenbild: © Daniel Karmann/dpa

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