Vorfälle in Rheine

Zwei Einsätze in einer Nacht: Männer gehen auf Polizisten los

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Am Wochenende hatte es die Polizei gleich zwei Mal mit Randalierern zu tun – diese gingen auf die Beamten los. (Symbolbild)

Zwei Mal innerhalb weniger Stunden wurde die Polizei in die gleiche Straße gerufen – dort hatten Männer randaliert. Beide gingen unabhängig voneinander auf die Beamten los. 

Rheine – Gleich zwei Mal musste die Polizei am frühen Sonntagmorgen (4. August) zur Kolpingstraße ausrücken. Zunächst um 4.30 Uhr: Ein 24-Jähriger war zuvor aus einem Lokal geworfen worden. Er erhielt von den Beamten einen Platzverweis. 

Davon wollte der junge Mann jedoch nichts wissen: Er griff die Uniformierten an und versuchte, sie zu treten. Der Polizist aus Rheine konnte die Attacke jedoch abwehren und nahm den Störenfried derweil in Gewahrsam. Dabei wehrte der 24-Jährige sich weiterhin – nun wurde eine Strafanzeige gegen ihn erstellt. 

Einen ähnlichen Fall gab es in der Region: Als ein Familienstreit in Emsdetten in NRW eskalierte, gingen plötzlich mehrere Menschen auf die Polizisten los. Es gab drei Verletzte. 

Rheine: Polizist bei zweiten Einsatz angegriffen

Drei Stunden später mussten die Beamten erneut ausrücken: Um 7.45 Uhr riefen Zeugen den Notruf – sie hatten eine Rangelei mit mehreren Personen beobachtet. Die Einsatzkräfte konnten die Raufbolde voneinander trennen. Ein 31-Jähriger aus Rheine erhielt einen Platzverweis, woraufhin auch er auf die Polizisten losging. Der Mann, den nun eine Anzeige erwartet, wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen. 

Am gleichen Tag kam es ebenfalls im Münsterland zu einem Angriff auf die Beamten: Weil sie stark randalierte, musste die Polizei zu einem nächtlichen Einsatz in Warendorf anrücken. Dabei schlug die Frau auf einen Uniformierten ein – und zwar mehrmals.  Fälle, in denen Einsatzkräfte attackiert werden, kommen immer wieder vor: Erst vor wenigen Wochen bespuckte ein Mann bei einem Einsatz in Rheine Polizisten und Sanitäter. Kurios war diese Fall: Ein Mann aus Rheine rief erst den Krankenwagen und wehrte sich dann gegen die Behandlung

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