Unfall auf A31

Sekundenschlaf! Mann kommt mit Fahrzeug von Autobahn ab

Im morgendlichen Pendlerverkehr kam es auf der A31 zu einem Unfall. (Symbolbild)
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Im morgendlichen Pendlerverkehr kam es auf der A31 zu einem Unfall. (Symbolbild)

Er ist Schuld an einem Viertel der tödlichen Autounfälle: Der Sekundenschlaf. Auf der A31 bei Legden führte er nun zu einem Unfall. 

  • Ein Unfall ereignete sich auf der A31 bei Legden
  • Der Grund dafür war der Sekundenschlaf eines 26-Jährigen 
  • Eine Spur musste nach dem Vorfall gesperrt werden

Legden – Auf der A31 kam es am Montagmorgen (28. Oktober) zu einem Unfall. Ein 26-Jähriger war dort um 6.59 Uhr in Richtung Emden unterwegs. Der Mann, der aus Enschede stammt, wollte auf der linken Spur mehrere Lkw überholen, als es zu einer gefährlichen Situation kam. Ein weiterer Unfall ereignete sich auf der Autobahn: Ein Lkw raste auf der A31 bei Gescher gegen einen Container. Dabei ist der Fahrer gestorben. 

A31: Mann fällt während des Überholens in Sekundenschlaf 

Wie die Polizei später berichtete, fiel der Mann in Höhe von Legden in Sekundenschlaf, während er die Lastwagen auf der A31, auf der es erst kürzlich zu einem schweren Unfall kam, überholte. Er lenkte unbewusst nach rechts, wobei er den Sattelschlepper einer Firma aus dem Emsland streifte, bevor er vollends von der Straße abkam. 

"Sowohl an dem PKW als auch an dem LKW entstand Sachschaden in Höhe von insgesamt 4.000 Euro", berichten Beamte nach dem Unfall auf der A31 bei Legden. Nach dem Vorfall sperrten Polizisten den rechten Fahrstreifen. Dies sorgte für kürzere Staus und stockenden Verkehr. Erst Tage zuvor hatte es sich auf der A31 bei Legden ebenfalls gestaut: Die Fahrbahn war für mehrere Stunden gesperrt. 

Nach Unfall auf A31 bei Legden: Sekundenschlaf kann tödlich enden

Glücklicherweise wurden bei dem Vorfall weder der 26-Jährige, noch der Lkw-Fahrer verletzt. Dennoch hätte die Situation auf der A31 bei Legden deutlich schlimmer ausgehen können: Experten zufolge ist Sekundenschlaf die Ursache für ein Viertel aller tödlichen Unfälle auf Autobahnen. 

Den Fahrer aus den Niederlanden wird nun eine Strafe erwarten: Für Sekundenschlaf, durch den der Verkehr gefährdet wird, wird laut Bußgeldkatalog eine Geld- oder sogar eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren fällig. Auch der Entzug der Fahrerlaubnis ist möglich. 

Der Sekundenschlaf, der auf der A31 zu dem Unfall führte, kündigt sich zumeist schon durch Symptome wie häufiges Gähnen, Zusammenzucken, brennende Lider oder Frösteln an. Wer diese Anzeichen bei sich erkennt, sollte auf eine Fahrt auf der Autobahn verzichten und sich stattdessen vor der Weiterfahrt ausruhen. 

Erneut kam es auf der Autobahn zu einem Unfall: Auf der A31 bei Heek überschlug sich ein Auto. Der Wagen ging plötzlich in Flammen auf. Vor Kurzem kam es außerdem zu einem Unfall auf der A31 im Kreis Borken, bei dem sechs Autos kollidiert waren. Zwei Menschen wurden dabei verletzt.

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