Einsatz in Riesenbeck

Newsticker: Bombenfund in Hörstel – Blindgänger sind entschärft!

Drei Bomben aus dem zweiten Weltkrieg unter in Riesenbeck bei Hörstel gefunden. Der Ort wurde evakuiert. Die Entschärfung wurde am Abend beendet.

+++ 6. März: Bombenfund in Münster +++

  • Im Stadtteil Riesenbeck in Hörstel wurden drei Blindgänger gefunden 
  • In einem Sperrradius von 1000 Metern wurde evakuiert
  • Die drei Bomben wurden um 19.40 Uhr entschärft

+++ Aktualisieren +++

Update 19.40 Uhr: Aufatmen! Blindgänger in Riesenbeck sind entschärft

Wie der Kampfmittelräumdienst soeben bestätigte, wurden die drei Bomben in Riesenbeck entschärft. Somit können die betroffenen Anwohner (4100 Menschen) noch in dieser Nacht wieder zurück in ihre Häuser. Derzeit läuten die Sirenen, die das Ende des Einsatzes bekanntgeben.

Erneut kam es in Hörstel zu einem Bombenfund. Nach dem Fund des Blindgängers muss evakuiert werden. In einer weiteren Stadt in der Region könnte es demnächst zu einer Entschärfung kommen: Die Deutsche Bahn stoppte Bauarbeiten am Bahnhof in Ahlen. Dort wurden Metallteile gefunden. 

Update 18.51 Uhr: Banges Warten in Riesenbeck

"Wie lange noch?", diese Frage wird derzeit in Riesenbeck im Rahmen der Bombenentschärfung häufig gestellt. Doch diese Frage kann nur schwer beantwortet werden, wie die Bezirksregierung Arnsberg in einem Tweet mitteilt. "Zwischen Minuten und Stunden ist alles möglich."

Update 18 Uhr: Können die Bewohner Riesenbecks heute noch nach Hause?

Wie die Ibbenbürener Volkszeitung berichtet, müssten die Bewohner des Evakuierungs-Gebietes die Nacht in der Gesamtschule in Hörstel verbringen, falls die Entschärfung der Blindgänger länger als 21 Uhr dauert. Sollten die Bomben schon vorher unsicher gemacht werden, könnten die Menschen heute wieder zurück in ihre Wohnungen.

Update 17.41 Uhr: Menschen in Riesenbeck warten

Derzeit heißt es weiter warten für die Menschen in Riesenbeck. Die drei Bomben werden noch immer von den Experten entschärft.

Update 16.55 Uhr: Sirene wird bei Entschärfung ertönen

Die Entschärfung der drei Bomben in Riesenbeck bei Hörstel ist im vollen Gange. Sobald die Blindgänger entschärft worden sind, werden die Bewohner per Sirene darüber informiert.

Update 16.23 Uhr: Entschärfung in Riesenbeck beginnt

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst steht in den Startlöchern. Polizei und Feuerwehr verlassen jetzt das Sperrgebiet. Die Entschärfung beginnt jetzt.

Update 15.50 Uhr: Dauer der Entschärfung in Riesenbeck unklar

Wie lange die Entschärfung der drei Blindgänger in Riesenbeck dauern wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Laut Experten könne es sowohl 45 Minuten, als auch mehrere Stunden dauern. Die Dauer hängt von der Lage der Bomben sowie vom Grad ihrer Verrostung ab. Derzeit wird das Evakuierungs-Gebiet ein zweites Mal kontrolliert, um sicher zu gehen, dass sich dort keine Menschen mehr aufhalten.

Update 15.26 Uhr: Evakuierung in Riesenbeck abgeschlossen

So langsam können sich die Einsatzkräfte an die Arbeit machen. Die Evakuierung in Riesenbeck ist so gut wie abgeschlossen. Die Experten des Kampfmittelräumdienstes wollen gegen 16.30 mit der Entschärfung der Blindgänger beginnen. Wie sich herausstellte, handelt es sich um drei 20-Zentner-Bomben. 

Update 15.10: Über 100 Menschen in Mensa eingetroffen

Die Mensa der Gesamtschule in Hörstel ist auf die Evakuierung in Riesenbeck vorbereitet. 134 betroffene Menschen haben sich dort derzeit eingefunden. Sie und die Helfer werden mit Essen und Getränken versorgt, solange die Entschärfung der Blindgänger erfolgt.

Update 14.48: Naturzoo Rheine profitiert vom Bombenfund in Riesenbeck

Eine gute Sache hat die Evakuierung in Riesenbeck – zumindest für den Naturzoo in Rheine. Viele Betroffene sollen die Evakuierung für einen Zoobesuch genutzt haben. 

Update 14.36: Evakuierung in Riesenbeck verzögert sich

Nach dem Fund der drei Weltkriegsbomben in Riesenbeck hat sich die Evakuierung der 4100 Menschen verzögert. Mitarbeiter vom Ordnungsamt der Stadt Hörstel haben immer wieder Menschen in der Evakuierungs-Zone angetroffen – auch Kinder auf Fahrrädern. Jetzt ist der Bereich jedoch soweit abgesperrt, dass niemand mehr von außen reinkommt.

Es kann jedoch noch Stunden dauern, bis alle Menschen in Sicherheit sind. Erst dann wird mit der Entschärfung der Blindgänger begonnen.

Update 13.50 Uhr: Volksbank in Riesenbeck wegen Bombenentschärfung geschlossen

Die Evakuierung aufgrund des Bombenfunds in Riesenbeck trifft auch die ansässigen Unternehmen. Die Volksbank Kreis Steinfurt muss ihrer Filiale am Mittwoch schließen, wie sie auf Instagram mitteilt.

Update 13.08 Uhr: Evakuierung in Riesenbeck schreitet fort

Die Zufahrtsstraßen sind gesperrt. Das Altenheim wurde evakuiert. Der Dortmund-Ems-Kanal im betreffenden Bereich für die Schifffahrt gesperrt. 

Update 11.51 Uhr: Größe der Bomben bekannt

Bei den Bomben handelt es sich um zwei 20-Zentner sowie eine 10-Zentner-Bombe. Busse für die Evakuierung stehen am Hallenbad in Riesenbeck bereit. Die Räumung läuft. Insgesamt sind 4100 Personen von der Maßnahme betroffen.

Update 11.06 Uhr: Sperrradius in Hörstel muss erweitert werden

Die Bomben, die im Boden gefunden wurden, sind größer als erwartet. Deshalb muss der gesperrte Umkreis nun erweitert werden. Statt den geplanten 500 Metern Radius muss nun in einem Umkreis von 1000 Metern geräumt werden. Betroffen ist der gesamte Ortskern sowie alle angrenzenden Baugebiete in Riesenbeck. 

Wie lange die Evakuierung dauern wird, kann aufgrund der neuen Situation noch nicht eingeschätzt werden.

Update 10.52 Uhr: In Hörstel wird evakuiert

An der Verdachtsstelle wurden drei Blindgänger gefunden. Ganz Riesenbeck wird jetzt evakuiert. Alle Personen werden gebeten, den Sperrbereich umgehend zu räumen. Weitere Infos folgen. Ein Bürgertelefon wurde eingerichtet: 05454/91 12 77. Als Anlaufstelle ist die Mensa des Schulzentrums (Westfalenstraße 5) eingerichtet.

Update 10.44 Uhr: Entscheidung steht noch aus

Zurzeit sind die Experten noch mit der Freilegung der Verdachtsstelle in Riesenbeck beschäftigt. In der nächsten halben Stunde soll sich herausstellen, ob ein Sperrbezirk eingerichtet werden muss. 

Erstmeldung

Hörstel – In der Kleinstadt im Kreis Steinfurt liegt möglicherweise eine Bombe aus dem zweiten Weltkrieg unter der Erde. Im Stadtteil Riesenbeck überprüft der Kampfmittelbeseitigungsdienst seit Montag, ob evakuiert werden muss. Die Entscheidung dazu soll am Mittwochmorgen (15. August) fallen. Für die Entschärfung müsste ein Radius von 500 Metern um die Bombe geräumt werden. 

Evakuierung in Hörstel: Entscheidung ab 10 Uhr

Die Bewohner des betreffenden Bereichs wurden über eine mögliche Räumung bereits im Vorfeld evakuiert. Starkes Wurzelwerk erschwerte die Freilegung der Verdachtspunkte. Diese soll aber heute fertiggestellt werden, sodass sich ab 10 Uhr entscheidet, ob es Kampfmittel im Boden gibt und ein Sperrbereich eingerichtet werden muss.

Sollte es eine Evakuierung geben, werden die Bewohner mithilfe einer Sirene in Alarmbereitschaft versetzt. Außerdem wird die Feuerwehr mit Durchsagen die Anwohner zum Verlassen ihrer Häuser auffordern. Sobald alle Personen den Sperrbereich verlassen haben, kann mit der Entschärfung begonnen werden. Die Einsatzkräfte stehen für den Ernstfall schon bereit. Die Evakuierung kann bis zu drei Stunden dauern.

Die Polizei im Kreis Steinfurt vermutet derzeit einen Feuerteufel in Hörstel. An nur einem Wochenende wurden fünf Brände gemeldet. 

Erst kürzlich kam es wegen eines "Reichsbürgers" in Hörstel zu einem Polizeieinsatz: Die Beamten begleiteten einen Schornsteinfeger in das Haus des Mannes.

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