Prozessbeginn in Münster

"Nicht schuldfähig": Geiselnehmer von Lengerich in geschlossene Psychiatrie eingewiesen

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Der Geiselnehmer von Lengerich wurde am Mittwoch (3. Juli) verurteilt (Symbolbild). 

Der Fall ist abgeschlossen: Seit Juni stand der Geiselnehmer von Lengerich vor Gericht – am Mittwoch fiel nun das Urteil.

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Update: 3. Juli. Das Urteil ist gefallen: Am Mittwochmittag (3. Juli) wurde der 25-jährige Mann, der am 8. Januar 43 Kinder und Betreuerinnen in einer Sporthalle als Geiseln festgehalten und mit einer Bombe in Lengerich gedroht hatte, verurteilt. Er wurde in eine Klinik für psychisch kranke Straftäter eingewiesen. 

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sei der Mann aus Lengerich psychisch krank und deshalb nicht schuldfähig. Auch eine Gutachterin hatte attestierte, dass der 25-Jährige unter einer "krankhaften seelischen Störung" leide. "Weil er aber eine Gefahr für die Allgemeinheit ist, wird er in einer Forensik untergebracht", berichtet der WDR. Dabei handelt es sich um eine geschlossene Psychiatrie. 

Geiselnehmer aus Lengerich wollte sich töten lassen

Update: 19. Juni. Rund fünf Monate ist es her, dass ein 27-Jähriger in Lengerich 43 Kinder und zwei junge Erwachsene in einer Sporthalle als Geiseln nahm. Vom angerückten SEK-Team forderte der Täter eine Schachtel Zigaretten – andernfalls würde er seine Geiseln töten. Außerdem drohte er mit einer Bombe. Runde eine Stunde später könnte die Polizei den Mann festnehmen. Eine Bombe wurde nicht gefunden.

Am Mittwoch (19. Juni) begann nun der Prozess am Landgericht Münster. Da der Angeklagte aus Lengerich jedoch unter Halluzinationen leide und zur Tatzeit nicht zurechnungsfähig gewesen sei, wird er vermutlich in einer psychatrischen Einrichtung untergebracht werden. Dies forderte zumindest die Staatsanwaltschaft, die den Mann als nicht schuldfähig ansah. Einem Bericht der Bild zufolge soll der Lengericher "unbefristet in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen werden".

Vor Gericht habe der Angeklagte aus Lengerich zu Beginn der Verhandlung bekannt gegeben, was ihn zu der Tat gebracht habe: So sagte der 27-Jährige, er habe sich von der Polizei erschießen lassen wollen. Er hätte zuvor an Selbstmordgedanken gelitten, aber nicht den Mut aufgebracht, sich selbst etwas anzutun.

Gegenüber den beiden Übungsleiterinnen soll er gesagt haben, dass er "großen Mist" gebaut habe. "Durch meine Krankheit konnte ich nicht mehr zwischen Gut und Böse unterscheiden. Der Prozess wird am 3. Juli fortgesetzt.

Geiselnehmer von Lengerich soll in Psychiatrie

Update: 7. Mai. Knapp vier Monate ist die dramatische Geiselnahme im Kreis Steinfurt her. Am späten Nachmittag des 7. Januar nahm ein 25-Jähriger 43 Kinder sowie zwei Übungsleiter (je 23) in einer Sporthalle Geiseln. Er drohte damit, die Halle zu sprengen, sollten sich Polizeibeamte nähern.

Die Staatsanwaltschaft Münster ist der Ansicht, dass der Beschuldigte während der Tat in Lengerich nicht schuldfähig war. Er soll sich zu dem Zeitpunkt in einer bereits jahrelange andauernden psychischen Erkrankung befunden haben. "Diese Erkrankung dürfte ausschlagegebend für die vorgeworfene Handlungsweise sein und damit die von dem Beschuldigten geschilderten Sinnestäuschungen erklären", heißt es.

Der Beschuldigte hat den Tatvorwurf eingeräumt und erklärt, dass er durch akustische Halluzinationen „fremdbestimmt“ gewesen sei. Er habe nicht beabsichtigt die Kinder oder die Betreuerinnen in der Sporthalle in Lengerich zu verletzen.

Der 23-Jährige betrat am 7. Januar gegen 17 Uhr unter Alkoholeinfluss die Sporthalle, wählte den Notruf und drohte damit, eine Bombe zu zünden. Gegenüber der Polizei gab er an, mehrere Geiseln in seiner Gewalt zu haben und forderte eine Schachtel Zigaretten.

Um 17.27 Uhr soll der Beschuldigte die 43 Kinder aus der Halle gebracht, jedoch in dem Moment wieder gedroht haben, diese zu sprengen. Eine Leiterin der Gruppe verließ zehn Minuten später die Sporthalle in Lengerich und übermittelte der Polizei die Drohung des Mannes, die verbliebene Geiseln zu töten, wenn man ihm keine Zigaretten brächte.

Als die freigelassene Leiterin nicht zurückkehrte, verlangte er nach einer Schusswaffe, um sich und die letzte Geiseln zu töten. Um 18.19 Uhr ließ er schließlich auch die verbliebene Betreuerin gehen und wurde von den Einsatzkräften in Lengerich festgenommen.

Geiselnehmer aus Lengerich forderte Zigaretten und eine Waffe

Update: 9. Januar. In einer gemeinsamen Pressemitteilung gaben Staatsanwaltschaft und Polizei Münster sowie die Kreispolizeibehörde Steinfurt neue Details zu den Geschehnissen am Tag der Geiselnahme bekannt. Der Tatverdächtige, der 43 Kinder und zwei Betreuerinnen in seine Gewalt genommen hatte, soll demnach zunächst gedroht haben, eine Bombe zu zünden. 

Von den Beamten soll er danach eine Packung Zigaretten und geladene Schusswaffe gefordert haben. Die Betreuerinnen sollen auf die Jugendlichen beruhigend eingewirkt und sie an einen Platz zusammengebracht haben. Laut eines WDR Berichts sollen sie ihnen danach gesagt haben, die Lengericher Turnhalle zu verlassen. Der Geiselnehmer willigte dies ein. Seine Opfer wählte der Mann wahllos aus.

"Auf der Grundlage eines vorläufigen psychiatrischen Gutachtens hat die Staatsanwaltschaft Münster beim Amtsgericht Münster die einstweilige Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus wegen des dringenden Tatverdachts des erpresserischen Menschenraubes beantragt", erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt nach den Geschehnissen in Lengerich. Der 25-Jährige ist derzeit in einer forensischen Klinik untergebracht.

Den von der Geiselnahme betroffenen Jugendlichen, Betreuer und Eltern wurden in Lengerich Beratungen und Betreuungen angeboten. "Einzelne Betroffene suchten dabei das Gespräch und erhielten von speziell ausgebildeten Polizeibeamten und einem Notfallseelsorger Hinweise zum Umgang mit möglichen Verhaltensauffälligkeiten oder zur Opferhilfe", heißt es weiter.

Opfer wahllos ausgesucht – Täter aus Lengerich in Psychiatrie

Update: 8. Januar, 16.41 Uhr. Nach und nach kristallisiert sich nun heraus, was den 25-Jährigen dazu antrieb, in Lengerich 45 Geiseln zu nehmen. "Nach derzeitigem Ermittlungsstand hat der Beschuldigte die Turnhalle und die darin trainierende Gruppe wahllos für seine Tat ausgesucht", so Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt.

Nach eingehender Befragung wird angenommen, dass der 25-Jährige die Tat beging, weil er aus dem Leben scheiden möchte, wie der Staatsanwalt weiter erklärt. Inzwischen ist der Geiselnehmer von Lengerich in eine psychiatrische Klinik eingewiesen worden. 

Geiselnehmer von Lengerich in Psychiatrie eingewiesen

Update: 8. Januar, 14.40 Uhr. Wie nun bekannt wurde, war der 25-Jährige nach einem Suizidversuch bis zum heutigen Tag (8. Januar) in die Psychiatrie in Lengerich eingewiesen worden. Informationen der Bild zufolge hatte er am zum Zeitpunkt der Geiselnahme Ausgang. 

In einer Turnhalle in Lengerich wurden am Montagabend Kinder als Geisel genommen.

Täter aus Lengerich drohte bereits vor Kurzem mit Bombe

Update: 8. Januar, 13 Uhr. Am Tag nach der Geiselnahme in Lengerich wurden jetzt neue Details zum Täter bekannt. Wie Polizeisprecher Andreas Bode auf Nachfrage bestätigte, habe der 25-Jährige im vergangenen Dezember einen Suizid angekündigt. In Folge dessen wurde er in Gewahrsam genommen. Dort drohte er bereits, eine Bombe zu zünden.

In einem von ihm angemieteten Zimmer fanden die Ermittler lediglich handelsübliche Silvesterraketen. Die Vernehmung des Tatverdächtigen aus Lengerich dauert noch weiter an. Zum seinem Motiv gibt es noch keine genaueren Erkenntnisse. 

Motiv für Geiselnahme in Lengerich weiter unklar

Update: 8. Januar, 10.45 Uhr. Der Täter von Lengerich hat gegenüber den Ermittlern ausgesagt. "Die Aussagen bringen uns derzeit jedoch nicht weiter", wie Polizeipressesprecher Andreas Bode gegenüber msl24.de mitteilt. Ein mögliches Motiv konnte bislang noch nicht festgestellt werden. Auch die Frage nach einer möglichen psychischen Erkrankung des Geiselnehmers ist nicht geklärt.

Bezüglich dieser Frage wolle man sich bei den Ermittlungen jedoch auch nicht hetzen lassen. "Wir haben alle Zeit der Welt", so Bode weiter. Ob die Jugendlichen, die in Lengerich von dem Mann in der Turnhalle als Geisel genommen wurden, auch aussagen werden, ist nicht sicher. "Wir werden uns die Frage stellen, ob wir die Kinder noch zusätzlich belasten wollen. Der Sachverhalt ist ja eigentlich relativ klar." Wir berichten weiter.

SEK-Einsatz: In Lengerich kam es am Montagabend zu einer Geiselnahme (Symbolbild). 

Vernehmungen am Dienstag nach Lengericher Geiselnahme

Update: 8. Januar, 9.00 Uhr. Nachdem am Montagabend zahlreiche Kinder von einem 25-Jährigen in Lengerich als Geisel genommen wurden, sollen am heutigen Dienstag die Vernehmungen stattfinden. Der Tatverdächtige werden laut einem Polizeisprecher weiter vernommen. 

Die beiden Betreuerinnen (23), die mit der Einrad-Gruppe in Lengerich trainierten, werden von den Beamten ebenfalls befragt. Von ihnen erhoffen sich die Ermittler weitere wichtige Hinweise. Ob Kinder befragt werden, ist derzeit unklar.

Einrad-Gruppe trainierte in Lengericher Sporthalle

Update: 8. Januar, 8.22 Uhr . Zum Zeitpunkt, als der Täter die Sporthalle in Lengerich betrat, trainierte die Einrad-Gruppe "RSG Teuto Antrup-Wechte 1922 e.V.". Etwa eine Stunde dauerte die Situation. Zunächst nahm der 25-Jährige die 43 Jugendlichen und deren zwei Betreuerinnen als Geiseln, bevor die Halle vom SEK gestürmt wurde.

Der 1. Vorsitzende des Sportvereins, Eckhard Haverkamp, betonte nach den dramatischen Stunden von Lengerich gegenüber der Bild-Zeitung: "Wir sind alle nur sehr dankbar und glücklich, dass niemandem etwas passiert ist und dass alle wieder im Kreise ihrer Familien sind."

Neue Details der Staatsanwaltschaft zur Geiselnahme in Lengerich

Update: 8. Januar, 6.45 Uhr. Nach den dramatischen Ereignissen am gestrigen Montag (7. Januar), hat die Staatsanwaltschaft Münster eine erste Stellungnahme zu den Vorfällen veröffentlicht. "Nach derzeitigem Erkenntnisstand betrat der Mann aus dem Kreis Steinfurt die Turnhalle und drohte damit, in der Halle deponierte Sprengsätze zu zünden", so Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. Schließlich habe der Täter nach einigen "zusammenhangslosen Forderungen" die Kinder wieder gehen lassen.

Die beiden 23-jährigen Betreuerinnen, die mit den Jugendlichen in der Lengericher Turnhalle waren, konnten kurze Zeit später ebenfalls das Gebäude verlassen. Alle 43 Mitglieder der Übungsgruppe im Alter zwischen zwölf und 18 Jahren blieben unverletzt. Eine Spezialeinheit der Polizei Münster habe gegen 18.20 Uhr den Eingang der Halle gestürmt und den Mann überwältigt und festgenommen, wie Einsatzleiter Martin Mönnighoff schildert.

In einer Turnhalle in Lengerich hat ein Mann am Montag 43 Kinder in seine Gewalt genommen.

Bei der Festnahme des Täters seien keine Waffen gefunden worden. Mit Spürhunden sei der Bereich nach Sprengstoff untersucht worden. Verdächtige Gegenstände wurden jedoch nicht gefunden. Die Polizei betreute die Kinder in einem benachbarten Baumarkt, bis sie von ihren Eltern abgeholt wurden. Der Geiselnehmer von Lengerich wird derzeit vernommen. 

"Die Ermittler haben bislang noch keine Hinweise auf die Motivation des Täters", fasste der Oberstaatsanwalt den bisherigen Ermittlungsstand zusammen. Hinweise auf eine mögliche psychische Erkrankung gehe man derzeit nach.

SEK-Einsatz: In Lengerich kam es am Montagabend zu einer Geiselnahme (Symbolbild). 

Zusammenfassung: Geiselnahme in Lengerich

Update: 7. Januar, 22.51 Uhr. Am Montagabend befand sich die Einrad-Gruppe des RSG Teuto Antrup-Wechte 1922 mit 43 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und zwei Betreuerinnen (23) in der Sporthalle an der Bahnhofstraße. Plötzlich stürmte ein Mann die Halle und drohte, eine Bombe zu zünden. 

Die Betreuerinnen konnten nach kurzer Zeit mit den Kindern aus der Halle flüchten und alarmierten die Polizei. Ein Sondereinsatzkommando (SEK) rückte gegen 17.15 Uhr aus, etwa eine Stunde später – gegen 18.20 Uhr – konnten sie den Mann bereits festnehmen. Eine Bombe wurde nicht gefunden. 

Der Tatort wurde daraufhin untersucht, das gesamte Gebiet gesperrt. Gegen 21.30 Uhr waren die Polizisten mit der Arbeit fertig und hoben alle Blockaden auf. Die Kinder und Jugendlichen wurden der Obhut ihrer Eltern übergeben. Wie die Polizei berichtet, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. 

Das Motiv des Mannes bleibt weiterhin unklar. Es gäbe aber Hinweise, dass er psychisch krank ist.

Polizei gibt Details zu Geiselnehmer bekannt

Update: 7. Januar, 22.33 Uhr. Wie die Polizei kürzlich bekannt gab, handelt es sich bei dem festgenommenen Mann um einen 25-Jähriger aus dem Kreis Steinfurt. "Wir gehen derzeit von einem Einzeltäter aus", heißt es weiter. Die Vernehmungen und die Ermittlungen zu den Hintergründen dauern derzeit an. Das Motiv des Mannes ist weiterhin unklar.

Neue Details zur Geiselnahme

Update: 7. Januar, 22.17 Uhr. Nach Angaben von bild.de handelte es sich bei den Geiseln um die Einrad-Gruppe des RSG Teuto Antrup-Wechte 1922 mit 43 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren und zwei Betreuerinnen (23).

Des Weiteren fanden die Journalisten in einem Interview mit Angela Lüttmann (48) vom Polizeipräsidium Münster heraus, dass der Mann gedroht habe, eine Bombe zu zünden, doch die Betreuer hätten es rechtzeitig geschafft, mit den Kindern aus der Halle zu flüchten. 

Sie berichten weiter, dass Beamte eines Spezialeinsatzkommandos den Mann im Eingangsbereich der Sporthalle festnehmen konnte  – eine Bombe sei bislang nicht gefunden worden. Es gäbe Hinweise, dass der Täter psychisch krank ist.

Zusammenfassung: Geiselnahme in Lengerich

Update: 7. Januar, 21.47 Uhr. Am Montagabend wurde die Polizei gegen 17.15 Uhr wegen einer Geiselnahme alarmiert: In einer Turnhalle (Bahnhofstraße) in Lengerich hatte ein Mann eine Übungsgruppe bedroht – darunter 43 Kinder und Jugendliche sowie zwei Betreuerinnen. 

Etwa eine Stunde später – gegen 18.20 Uhr – nahmen die Beamten den Täter fest. Sie hatten ihn durch ein Sondereinsatzkommando (SEK) überwältigen können. Der Tatort wurde untersucht, der Bereich gesperrt. Gegen 21.30 Uhr waren die Polizisten mit der Arbeit fertig und hoben alle Blockaden auf. 

Die Kinder und Jugendlichen wurden der Obhut ihrer Eltern übergeben. Wie die Polizei berichtet, wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Das Motiv des Mannes bleibt weiterhin unklar. 

Sperrungen nach Geiselnahme in Lengerich aufgehoben

Update: 7. Januar, 21.27 Uhr.Soeben teilte die Polizei mit: "Die Tatortaufnahme in der Turnhalle an der Bahnhofstraße ist abgeschlossen. Die Sperrungen rund um die Turnhalle sind aufgehoben", schreiben die Beamten auf Twitter. Sie seien aber weiterhin vor Ort ansprechbar.

Details zu Geiseln: 43 Kinder und Jugendliche

Update: 7. Januar, 21.18 Uhr. Nach Informationen der Polizei befinden haben sich zum Zeitpunkt der Tat 43 Kinder und Jugendliche sowie deren Betreuerinnen in der Turnhalle aufgehalten. Die Geiseln befinden sich mittlerweile in der Obhut ihrer Eltern. Auch die beiden Betreuerinnen sind augenscheinlich unverletzt. 

Keine Bombendrohung: Polizei warnt vor Spekulationen

Update: 7. Januar, 21.04 Uhr. Derzeit untersucht die Polizei den Tatort. Die befreiten Geiseln befinden sich in Betreuung. Die Polizei bittet darum, Spekulationen zu unterlassen: Gerüchte einer Bombendrohung können dementsprechend nicht bestätigt werden.

Zusammenfassung: Geiselnahme in Lengerich

Update: 7. Januar, 20.59 Uhr.Am Montagabend wurde die Polizei gegen 17.15 Uhr wegen einer Geiselnahme alarmiert: In einer Turnhalle in Lengerich hatte ein Mann die Sportler bedroht, darunter etliche Kinder. 

Etwa eine Stunde später nahmen die Beamten den Täter fest. Bislang bleiben aber noch viele Fragen offen, beispielsweise wie viele Personen sich in der Sporthalle befanden, was dort zu diesem Zeitpunkt stattfand und warum der Mann die Gruppe bedrohte. 

Kinder als Geisel genommen

Update: 7. Januar, 20.53 Uhr. Nach Angaben übereinstimmender Medienberichte handelte es sich bei den Geiseln um Kinder, die in der Turnhalle Sport gemacht hätten.

In einer Turnhalle in Lengerich wurden am Montagabend Kinder als Geisel genommen.

Keine Verletzten bei Geiselnahme in Lengerich

Update: 7. Januar, 20.28 Uhr. Die Mitglieder der Übungsgruppe, die von der Geiselnahme in Lengerich betroffen waren, sind äußerlich unverletzt. "Sie werden von Rettungskräften und uns betreut", teilte die Polizei mit. Wir berichten weiter. 

Polizei fordert Bürger auf: Keine Spekulation!

Update: 7. Januar, 19.53 Uhr. Die Übungsgruppe wird derzeit betreut. "Wir gehen von einem Einzeltäter aus. Beteiligt Euch bitte nicht an Spekulationen", erklärte die Polizei zu dem Vorfall in Lengerich über Twitter. 

Lengerich: Geiselnahme in Turnahlle

Erstmeldung: 7. Januar, 19.35 Uhr. Lengerich – Wie die Polizei soeben bei Twitter mitteilte, kam es am frühen Montagabend zu einer Geiselnahme in einer Turnhalle. "Ein Einzeltäter bedrohte eine Übungsgruppe. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen", erklärt die Polizei. Bisherigen Erkenntnissen zufolge wurde niemand verletzt. 

Im Mai 2019 gab es eine traurige Nachricht aus Lengerich: Bei einem Wohnhausbrand kam eine Person ums Leben, zwei weitere Menschen wurden verletzt. Auf der A1 bei Lengerich kam es kürzlich zu einem schweren Unfall. Durch die anschließende Bergung entstand ein langer Stau. 

Zeugen alarmierten kürzlich die Polizei, nachdem ein Mann in Lengerich randaliert hatte – dann ging er auf die Beamten los. 

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