Verendete Katzen in Steinfurt 

Warnung! Giftköder am Straßenrand? Tote Tiere gefunden – Polizei alarmiert Hundehalter 

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Vorsicht: Giftköder! Die Polizei in Steinfurt warnt alle Hundebesitzer vor "verdorbenen Nahrungsmitteln" (Symbolbild).

Drei tote Katzen fand eine Spaziergängerin in Steinfurt am Wegesrand. Weil sie keine äußeren Verletzungen aufweisen, warnt die Polizei nun alle Hundebesitzer vor "verdorbenen Nahrungsmitteln". 

  • Drei tote Katzen in Steinfurt gefunden 
  • Kadaver weist keine äußeren Verletzungen auf
  • Polizei warnt Hundebesitzer

Steinfurt – Als eine Frau am Mittwochnachmittag (11. September) gegen 13.50 Uhr auf der Leerer Straße mit ihrem Hund spazieren ging, musste sie plötzlich die Polizei rufen: Im Bereich Ventrup hatte sie auf dem Weg nach Leer eine tote Katze entdeckt – jedoch nicht zum ersten Mal. 

Drei tote Katzen in Steinfurt gefunden

Bereits am Sonntag und Montag (8. und 9. September) hatte die Frau bei den Spaziergängen mit ihrem Hund jeweils eine tote Katze in Steinfurt entdeckt. Die Tiere hatten im selben Bereich weiter von der Fahrbahn entfernt gelegen. Bei ihrem dritten Fund rief sie nun die Polizei, welche das verendete Tier vor Ort in Augenschein nahmen. 

Der Kadaver wies jedoch keine äußerlich erkennbaren Verletzungen auf. Die Frau berichtet, dass auch die anderen Tiere äußerlich unverletzt gewesen seien. Die ersten Vermutungen der Polizei in Steinfurt gehen deshalb dahin, dass die Katzen verdorbene Nahrungsmittel aufgenommen haben könnten.

Polizei in Steinfurt warnt Hundebesitzer

"Die Polizei bitte alle Hundehalter in diesem Bereich ihre Tiere an die Leine zu nehmen und auf den Wegen zu bleiben", so die Beamten aus Steinfurt in einer Pressemitteilung. Die Tiere sollten in diesem Bereich keine Nahrungsmittel aufnehmen. Ob es sich dabei um die Giftköder eines Tierhassers handelt, ist derzeit nicht bekannt.

Eine Woche später meldete sich erneut eine Frau bei der Polizei: Sie erstellte Anzeige wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Ihr Hund war am Abend zuvor an einem Giftköder in Steinfurt verstorben. Es wäre nicht der erste Anschlag auf Tiere im Kreis Steinfurt: Erst kürzlich hatte einen Hundebesitzer einen Giftköder gefunden, als sein Hund in Hörstel plötzlich ausgelegte Eier fraß – und später Vergiftungserscheinungen zeigte. 

Nach Angaben der Polizei ist der Wegesrand der häufigste Ort für ausgelegte Giftköder, die vorbeilaufende Tiere treffen sollen. Doch als eine Hundebesitzerin in Greven ein tödliches Leckerli auf ihrer Auffahrt fand, musste sie von einem gezielten Anschlag auf ihre Hündin "Katie" ausgehen. Manchmal gehen die Tierhasser im Kreis Steinfurt aber noch weiter, beispielsweise wenn sie ihre Opfer direkt angreifen: So wurde einer Katze in Ibbenbüren ins Maul geschossen

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