Rassistische Symbole in Westerkappeln

Hakenkreuz an Gebäude entdeckt: Staatsschutz ermittelt

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Die Polizei ermittelt in drei Fällen, die sich in Westerkappeln zugetragen haben. (Symbolbild)

Rassistische Parolen wurden in Westerkappeln an ein Gebäude gesprüht. Die Volkshochschule im Kreis Steinfurt war in den vergangenen Tagen Ziel von Unbekannten. Wegen eines Falls ermittelt nun der Staatsschutz.

Westerkappeln – Gleich drei Mal wurden in den vergangenen Tagen Gebäude und Autos im Kreis Steinfurt mit Farbe beschmiert. Zunächst in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni. An der Volkshochschule in der Kreuzstraße sowie an einem Fahrzeug der Gemeinde wurden dunkle Farbe entdeckt – unter anderem auch ein Hakenkreuz.

Westerkappeln: Täter schmieren Hakenkreuz an VHS-Gebäude

Vor wenigen Tagen, im Zeitraum vom 31. Juli bis zum 1. August, entdeckte die Polizei graue Farbe am Rathaus in Westerkappeln sowie an einem Dienstauto der Stadtverwaltung. Zuletzt schlugen die Täter am vergangenen Wochenende (2. bis 5. August) zu.

Erneut war die VHS in Westerkappeln das Ziel der Unbekannten. Die Polizei fand hier unter anderem ausländerfeindliche Parolen ("Kanacke verrecke) vor, die mit Farbe an das Gebäude geschmiert wurden. Die Ermittler gehen davon aus, dass die drei Taten im Zusammenhang stehen. 

Zeugen nach Vorfällen in Westerkappeln gesucht

Der Staatsschutz in Münster hat nun die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in den drei Zeiträumen verdächtige Beobachtungen in Westerkappeln gemacht haben, werden gebeten sich unter 0251/27 50 zu melden.

Einem rassistischen Anschlag wohl nur knapp entgangen sind indes vermutlich Anwohner eines Obdachlosenheims. Zwei Unbekannte wurden in Münster dabei beobachtet, wie sie sich am Gebäude zu schaffen machten. Die Polizei ermittelt. Aufruhr gab es vergangenes Jahr im Kreis Steinfurt: Ein verdächtiges Paket wurde in Emsdetten vor einem Gebäude entdeckt. Jemand hatte Hakenkreuze drauf geschmiert.

Im vergangenen April hatten Rechtsradikale eine andere Stadt ins Visier genommen: In Ochtrup wurden ausländerfeindliche Flugblätter verteilt

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