Rettungseinsatz

Schwerer Unfall auf B58: Mann im Auto eingequetscht

Ein Rettungshubschrauber musste nach dem schweren Unfall angefordert werden. (Symbolbild)
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Ein Rettungshubschrauber musste nach dem schweren Unfall angefordert werden. (Symbolbild)

Auf der B58 kam es zu einem schweren Unfall – der Rettungseinsatz in der Nähe von Ahlen dauert mehrere Stunden. Ein Mann wurde in seinem Wagen eingeklemmt. 

  • Auto rast auf B58 in Gegenverkehr
  • Drei Verletzte nach Unfall in Drensteinfurt
  • Bundesstraße bei Ahlen gesperrt

Update: 15. Januar. Am Tag nach dem schweren Unfall auf der B58 in der Nähe von Ahlen gibt es weitere Informationen zum Hergang. Wie nun bekannt ist, wurde der 34-Jährige aus Drensteinfurt, der ursprünglich in den Gegenverkehr geraten war, bei der Kollision in seinem Auto eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite den Mann aus dem Wagen. 

Die Sperrung der B58 in der Nähe von Ahlen hielt am Dienstag für sechseinhalb Stunden an. Während dieser Zeit wurden Autofahrer umgeleitet. Der Sachschaden, der laut Schätzung der Polizei bei dem Unfall entstand, liegt bei 409.000 Euro. 

Schwerer Unfall auf B58: Auto rast in Gegenverkehr

Erstmeldung: 14. Januar. Drensteinfurt – Gegen 15.30 Uhr kam es am Dienstag (14. Januar) auf der B58 im Kreis Warendorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Die Bundesstraße in der Nähe von Ahlen musste daraufhin für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Auf der Bundesstraße kam es zu einem weiteren Unfall: Weil auf der B58 in Drensteinfurt eine Ampel defekt war, krachten vier Autos ineinander. 

Unfall auf B58 bei Ahlen: Drei Fahrzeuge verwickelt

Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage von msl24.de mitteilte, war der Fahrer eines Skodas auf der B58 unterwegs, als er aus bislang noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abkam und danach in den Gegenverkehr geriet. Dabei touchierte er zunächst einen Sattelzug, der auf der Bundesstraße in Richtung Ahlen unterwegs war. Der Lkw geriet ins Schleudern und blieb schließlich quer auf der Straße stehen.

Auf derselben Fahrbahn kam in diesem Moment ein Audifahrer angerast, der nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte und frontal gegen den Sattelzug prallte. Der Mann wurde bei dem Unfall auf der B58 bei Drensteinfurt, knapp zehn Kilometer von Ahlen entfernt, so schwer verletzt, dass er per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei jedoch nicht.

B58 nach Unfall bei Ahlen gesperrt

Die anderen beiden Fahrer verletzten sich bei dem Unfall auf der B58, auf der es vor wenigen Wochen in Ahlen zu einem schweren Zusammenstoß kam, leicht und wurden von Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Bundesstraße im Kreis Warendorf ist derzeit noch immer für die Unfallaufnahme gesperrt. Dies wird vermutlich noch einige Stunden in Anspruch nehmen, heißt es seitens der Polizei. 

Ganz in der Nähe des aktuellen Unfallorts kam es vor wenigen Wochen zu einer folgenreichen Kollision: Ein Auto kollidierte auf der B58 bei Ascheberg frontal mit einem anderen Wagen. Es gab sechs Schwerverletzte. Tödlich endete indes ein Unfall im vergangenen Jahr: Nach einer heftigen Kollision in Drensteinfurt brannte ein Auto. Eine 24-Jährige verstarb.

Kurz darauf schaltete sich die Polizei auch in einem anderen Fall ein: In der Nähe der Fußgängerzone in Ahlen raste ein Auto auf den Gehweg zu. Dort befanden sich eine Mutter und ihr Kind. Sie konnten in letzter Sekunde zur Seite springen und dem Pkw ausweichen. Zudem ereignete sich kürzlich ein weiterer Unfall, als eine 31-Jährige auf einer Landstraße bei Ahlen in den Straßengraben geriet. Die Frau war betrunken gefahren und hatte Verletzungen erlitten.

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