Tragisches Unglück bei Drensteinfurt

Schwerer Autounfall: 24-Jährige verstorben – Fahrer stand unter Drogen

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Auf der B658 zwischen Drensteinfurt und Ascheberg ereignete sich ein schwerer Unfall. (Symbolbild)

Bei einem fatalen Verkehrsunfall bei Drensteinfurt wurden drei Personen schwer verletzt – eine junge Frau starb. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft in dem Fall.

  • Schwerer Unfall auf B58 bei Drensteinfurt
  • Autofahrerin (24) tot
  • Drei Schwerverletzte

Update: 2. September, 12.15 Uhr. Laut Medienberichten soll der 21-jährige Fahrer, der wohl unter Drogeneinfluss stand, vor dem Unfall in Drensteinfurt über eine rote Ampel gefahren sein. Diese Information konnte die Warendorfer Polizei nicht bestätigen. Die Beamten gehen jedoch davon aus, dass der Mann aus Hamm Verursache der Kollision war, bei der eine 24-Jährige verstarb. Die Ermittlungen dauern an.

Beifahrerin stirbt nach Unfall in Drensteinfurt

Erstmeldung: 2. September, 8.20 Uhr. Drensteinfurt – Ein tragischer Verkehrsunfall ereignete sich am frühen Sonntagmorgen (0.58 Uhr) auf der B58: Ein 21-Jähriger aus Hamm war in seinem Pkw auf der Bundesstraße in Richtung Ascheberg unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr eine 26-Jährige aus Münster in ihrem Auto auf der K21. 

An der Bundesstraße angekommen wollte die Frau nach links auf die B58 bei Drensteinfurt abbiegen – dabei kam es zur Kollision mit dem Pkw des 21-Jährigen. Nach dem Zusammenstoß geriet dessen Auto in Brand. Der junge Mann zog sich schwere Verletzungen zu. Die Fahrerin und ihre beiden Mitfahrerinnen (beide 24) wurden in ihrem Fahrzeug eingeklemmt.

24-Jährige stirbt und Unfall auf B58 bei Drensteinfurt

Einsatzkräfte der Feuerwehr mussten die Frauen aus dem Unfallwagen auf der Straße bei Drensteinfurt befreien. Die Fahrerin erlitt schwere, ihre beiden Mitfahrerinnen lebensgefährliche Verletzungen. Alle Unfallbeteiligten wurden durch Rettungskräfte in Kliniken gebracht. Die 24-jährige Beifahrerin aus Altenberge, die hinten im Wagen der Fahrerin gesessen hatte, erlag später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. 

Bei der Unfallaufnahme stellten die Polizisten fest, dass der 21-Jährige unter Drogeneinfluss stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein beschlagnahmt – ebenso wie die verunfallten Fahrzeuge. Die Staatsanwaltschaft Münster bestellte nach dem Unfall bei Drensteinfurt einen Gutachter für die Bewertung des Unfallgeschehens ein. Die B58 bei Drensteinfurt wurde für die Bergungsmaßnahmen und die Beweissicherung gesperrt.

Nur kurze Zeit später ereignete sich in der Nähe ein weiterer tragischer Vorfall: Nach einem Auffahrunfall auf der A1 bei Münster starb ein Autofahrer. Ein Kleintransporter hatte das Auto des Opfers aus bisher ungeklärter Ursache gerammt. Zudem war es zuvor zu einer schweren Kollision gekommen: Auf der B54 bei Drensteinfurt stieß eine Autofahrerin mit einem Radlader zusammen. Die 21-Jährige erlitt schwere Verletzungen.

Zudem kam vor Kurzem eine Autofahrerin von der Straße ab: Die Frau war bei Drensteinfurt unterwegs, als plötzlich eine Schar Tauben vor dem Fahrzeug vorbeiflogen. Beim Versuch auszuweichen kam die 48-Jährige von der Straße ab und ihr Auto überschlug sich. Schwere Verletzungen erlitt dieser Mann in der Nähe von Drensteinfurt: Ein 22-Jähriger wurde in Warendorf von einem Auto erfasst. Der Fahrer musste anschließend seinen Führerschein abgeben.

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