Vorfall in Ennigerloh

"Es wird etwas passieren": Mann bedroht Filialleiter – weil im Supermarkt Schweinefleisch verkauft wird

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In einem Supermarkt im Kreis Warendorf wurde ein Filialleiter bedroht. 

Er kam in den Supermarkt und drohte dem Filialleiter: Am 18. August betrat ein Mann den Marktkauf in Ennigerloh. Wutentbrannt drohte er, dass "etwas passieren" werde. Sein Grund: Dort wird Schweinefleisch verkauft. 

Ennigerloh – Gerüchte machen sich breit: In der Kleinstadt wird derzeit ordentlich gemunkelt. "Habt ihr irgendwas gehört, was in unseren Lebensmittelmärkten los war wegen eines Mannes aus Syrien?", fragte uns ein Leser. Er meldete sich am Freitag (24. August) bei unserer Redaktion. 

Denn auch er hatte auf dem Wochenmarkt zufällig davon gehört, fand im Internet aber keine Informationen zu irgendeinem Vorfall. Doch die Bürger aus Ennigerloh wollen wissen: Was hat es mit den Behauptungen auf sich? Denn es heißt, der Mann habe gedroht, den Laden anzuzünden – weil da Schweinefleisch verkauft wird. 

Wegen des Schweinefleischs: Mann droht Supermarkt in Ennigerloh mit Konsequenzen

Tatsächlich kam es am 18. August (Samstag) zu einem kuriosen Vorfall, der auf die Beschreibung passt: Gegen 7.40 Uhr betrat ein 36-jähriger Pakistaner den Marktkauf Nüsken in Ennigerloh. Er ging in das Büro des Filialleiters und drohte ihm. 

Lautstark brüllte der Mann ihn an, wieso in seinem Laden Schweinefleisch verkauft wird. Er drohte: Wenn dies nicht unterlassen würde, "wird etwas passieren". Das teilte Peter Spahn, Pressesprecher der Kreispolizeibehörde Warendorf, auf Anfrage von msl24.de mit.

In diesem Supermarkt in Ennigerloh drohte der 36-Jährige am 18. August mit Konsequenzen.

Der Marktleiter verständigte daraufhin sofort die Polizei. Aufgrund des auffälligen Verhaltens des 36-Jährigen stellte sich schnell heraus, dass dieser psychisch erkrankt war. Er wurde daher in eine Psychiatrie eingewiesen. 

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