Feuerwehreinsatz in Sassenberg

Brandstiftung? Erneuter Strohballen-Brand – hoher Sachschaden

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Die Feuerwehr musste am Donnerstag gleich zwei Mal gegen in Flammen stehende Strohballen kämpfen. (Symbolbild)

Innerhalb weniger Stunden musste die Feuerwehr in Sassenberg zwei Mal ausrücken – für den Brand von insgesamt 3300 Strohballen ist vermutlich ein Feuerteufel verantwortlich. Der Schaden ist enorm. 

Sassenberg – Es war bereits das zweite Mal innerhalb von 24 Stunden: Am Donnerstag (15. August) standen erneut Strohballen in Flammen. Zu einem verheerenden Fall war es bereits in der vorangegangenen Nacht gekommen. Gegen halb eins war der Feuerwehr ein Großbrand gemeldet worden. 

Als die Einsatzkräfte eintrafen, sahen sie sich einem Flammenmeer gegenüber: Rund 3000 Ballen brannten. Für die Löscharbeiten waren 120 Feuerwehrleute in Sassenberg im Einsatz, eine Fläche von 5000 Quadratmetern stand in Flammen. 

Sassenberg: 10.000 Euro Schaden nach Strohballenbrand

Die Löscharbeiten am Donnerstag zogen sich bis in die Mittagsstunden. Zwischenzeitlich musste sogar eine nahgelegene Kreisstraße gesperrt werden. Während die Feuerwehr noch mit dem Löschen beschäftigt war, ging ein weiterer Notruf in Sassenberg ein: Dieses Mal aus der Bauernschaft Dackmar. 

Dort standen weitere 300 Strohballen in Brand – jedoch mehrere Meter voneinander entfernt. Deshalb hat die Polizei den Verdacht, dass jemand das Feuer absichtlich gelegt hat. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Die Beamten haben die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen. Wer Hinweise zu dem Vorfall geben kann, meldet sich bei der Polizei in Sassenberg: 02581/94 10 00. 

In der Nähe von Sassenberg kam es vor wenigen Tagen zu einem verheerenden Feuer: Die Einsatzkräfte brauchten zahlreiche Stunden, um den Großbrand in Emsdetten zu löschen. Darüberhinaus brannte kürzlich ein Getreidefeld – auch in dem Fall in Ascheberg ermittelt die Polizei, ob ein Brandstifter dahinter steckt. Denselben Verdacht haben die Ermittler auch nach einem Waldbrand in Lüdinghausen: Dabei standen 400 Quadratmeter Forst in Flammen. 

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