Vorfall in Telgte

23-Jähriger springt in Ems, um Handy zu bergen – Feuerwehr muss ihn retten

Einsatz in Telgte: Ein Mann musste aus der Ems gezogen werden (Symbolbild).
+
Einsatz in Telgte: Ein Mann musste aus der Ems gezogen werden (Symbolbild).

Bei nur 8 Grad war ein Mann in Telgte in die Ems gesprungen, weil er sein Handy bergen wollte. Doch dann musste er selbst aus dem Gewässer gerettet werden.

  • Einsatz an Ems in Telgte
  • Mann (23) aus Wasser gezogen
  • Polizei findet Drogen

Telgte – Um Mitternacht wurde die Polizeileitstelle in Warendorf am Samstag (21. September) von Zeugen alarmiert, weil sich ein Mann in der Ems befand. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten sofort zur Stelle an der Schleifstiege aus, um die Lage zu überprüfen. 

Mann (23) in Telgte aus Ems gerettet 

Sie fanden einen jungen Mann aus Telgte vor, "der aus eigenen Kräften das Wasser nicht mehr verlassen konnte", so die Polizei. Die Einsatzkräfte zogen den 23-Jährigen aus dem Wasser und brachten ihn in ein nahe gelegenes Krankenhaus, er litt an einer leichten Unterkühlung.

Als der Mann vernehmungsfähig war, begann die Polizei mit ihren Ermittlungen. Es stellte sich heraus, dass der 23-Jährige bei einer Außentemperatur von 8 Grad freiwillig in die Ems gesprungen war – "um einen Gegenstand zu bergen", wie die Polizei aus Telgte berichte. Dabei handelte es sich um sein Handy. 

Polizei in Telgte findet Drogen

Als die Polizisten den 23-Jährigen jedoch überprüften, fanden sie Betäubungsmittel und leiteten ein Strafverfahren ein. Für die Beamten war es außerdem nicht der erste Einsatz dieser Art: Im Winter schickten sie ein Großaufgebot an die Ems, weil eine tote Person bei Telgte im Wasser vermutet wurde

Auch mussten die Beamten ausrücken, weil Passanten in Rheine sich gemeldet hatten: Ein lebloser Körper trieb auf der Ems und die Einsatzkräfte bargen den Toten. Doch seine Identität gab der Polizei in Rheine ein Rätsel auf. Die Polizei startete kürzlich nach einem Notruf eine Suchaktion: Ein Mann hatte eine Person in einem See in Warendorf verschwinden sehen – die Beamten wurden jedoch nicht fündig. 

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare