Einsatz in Wadersloh

Großbrand einer Scheune: Oldtimer von Flammen zerstört – Ursache ermittelt

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Anderthalb Stunden brauchte die Feuerwehr, um den Brand in Wadersloh in den Griff zu bekommen. 

Als die Feuerwehr eintraf, stand die Scheune schon zum größten Teil in Flammen. Obwohl die Einsatzkräfte den Brand in Wadersloh löschen konnten, kam die Rettung für acht Oldtimer zu spät. 

Großbrand in Wadersloh – Bilder der Feuerwehr

 © Freiwillige Feuerwehr Wadersloh – Löschzug Wadersloh
 © Freiwillige Feuerwehr Wadersloh – Löschzug Wadersloh
 © Freiwillige Feuerwehr Wadersloh – Löschzug Wadersloh
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 © Freiwillige Feuerwehr Wadersloh – Löschzug Wadersloh
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  • Großbrand in Wadersloh
  • Scheune fängt Feuer
  • Oldtimer von Flammen zerstört

Update: 3. Juli. Nach dem Großbrand einer Scheune in Wadersloh am frühen Montagabend, suchten Sachverständigen und Ermittler der Polizei aus Warendorf am Mittwoch den Brandort (Bornefelder Straße) auf. Das Ergebnis der ersten Ermittlungen: Dachdeckerarbeiten, die zuvor an der Scheune durchgeführt wurden, könnten für den Ausbruch des Feuers verantwortlich sein.

Auch zum entstandenen Sachschaden konnte die Polizei am Mittwoch genauere Angaben machen: Da die Scheune als Abstellplatz für acht Oldtimer diente und diese komplett zerstört wurden, werden die Kosten auf rund 300.000 Euro geschätzt.

Oldtimer bei Großbrand einer Scheune in Wadersloh zerstört

Erstmeldung: 2. Juli. Wadersloh – Gegen 16.43 Uhr am frühen Montagabend (1. Juli) brach in einer Scheune an der Bornefelder Straße ein Feuer aus. Als der Alarm bei der Feuerwehr einging und die Einsatzkräfte wenig später vor Ort waren, stand "ein Großteil der Scheune bereits in Flammen", berichtet die Polizei. 

Zudem bestand die Gefahr, dass das Feuer auf ein benachbarte Gebäude übergreift. Die Feuerwehren aus Wadersloh, Lippstadt und Ahlen waren rund anderthalb Stunden im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und ihn vollständig zu löschen. 

Trotzdem entstand ein erheblicher Sachschaden, denn die Scheune wurde zuvor als Abstellort für acht Oldtimer genutzt – diese wurden von den Flammen komplett zerstört. Menschen oder Tiere hingegen blieben unverletzt. "Die Ermittlungen zur Brandursache dauern noch an", berichtet die Polizei. 

Dies gilt auch für einen Vorfall, bei dem nachts plötzlich ein Feuer auf auf 400 Quadratmetern ausbrach und der Waldboden in Lüdinghausen brannte. Nun ermittelt die Polizei, ob es sich um Brandstiftung gehandelt hat. Bei einem anderen Brand konnte die Polizei die Ursache schnell ermitteln: Als ein Schweinestall in Warendorf Feuer gefangen hatte – und 700 Ferkel dabei starben – war ein technischer Defekt dafür verantwortlich. Ähnlich war die Lage, als ein Schweinestall in Ostbevern plötzlich brannte – weil ein Güllebecken sich entzündet hatte. 

Nur einen Tag, nachdem sein Auto gestohlen worden war, entdeckte ein Mann in Wadersloh außerdem seinen Wagen wieder – auf einem Supermarktparkplatz. Auch die Täter hielten sich noch in der Nähe auf. Kürzlich kam es zu einem gefährlichen Flächenbrand: Bei Ostbevern im Kreis Warendorf geriet ein Getreidefeld in Brand. Aufgrund von Trockenheit breitete sich das Feuer schnell aus.

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