Unfall

Zeugen finden Auto im Straßengraben – und befreien den schwerverletzten Fahrer

Nach einem Unfall auf der B58 im Kreis Warendorf schritten Zeugen ein.
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Nach einem Unfall auf der B58 im Kreis Warendorf schritten Zeugen ein.

Eine schreckliche Entdeckung machten Zeugen auf der B58 im Kreis Warendorf: Im Straßengraben lag ein Auto auf dem Dach – der Fahrer war schwer verletzt und antwortete nicht.

  • In Drensteinfurt (Kreis Warendorf) hat sich ein Unfall ereignet.
  • Zeugen entdeckten das verunglückte Auto.
  • Der Fahrer war bewusstlos.

Drensteinfurt – Beim Rettungsdienst ging am Donnerstagabend (26. März) ein Notruf ein: In einem Straßengraben an der B58 bei Drensteinfurt im Kreis Warendorf lag ein Auto im Straßengraben. Zeugen hatten das auf dem Dach liegende Fahrzeug entdeckt, wie die Polizei berichtet.

B58 im Kreis Warendorf: Zeugen entdeckten Auto in Straßengraben

Der Unfall hatte sich nahe der Einmündung Ossenbeck an der B58 ereignet. Die Zeugen näherten sich dem verunfallten Wagen und entdeckten den Fahrer in Inneren des Wagens. Er war bewusstlos. Es gelang den Zeugen, den Mann aus dem Wagen zu bergen, noch bevor der Rettungsdienst eintraf, wie die Polizei Warendorf weiter berichtet.

Der Fahrer, ein 36-Jähriger aus Münster, war jedoch weiterhin nicht ansprechbar. Er hatte bei dem Unfall auf der B58 im Kreis Warendorf schwere Verletzungen erlitten. Die Rettungskräfte brachten ihn in das Universitätsklinikum Münster. In Warendorf kam es zu einem tödlichen Unfall mit einem Traktor: Ein Audi mit zwei Insassen krachte gegen den Anhänger – beide Männer kamen ums Leben.

Der schwerverletzte Mann wurde nahe der Einmündung Ossenbeck nahe Drensteinfurt an der B58 gefunden.

B58 im Kreis Warendorf: Polizei rekonstruiert Unfallhergang

An dem Wagen entstand ein Schaden von etwa 2000 Euro, wie die Polizei weiter berichtet. "Nach den bisherigen Feststellungen befuhr das Fahrzeug die B58 aus Richtung Drensteinfurt kommend in Richtung Münster, als es aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn abkam und sich überschlug", berichten die Beamten aus Warendorf.

Derzeit deute alles auf einen Alleinunfall hin, so die Beamten der Kreispolizeibehörde in Warendorf weiter. Dennoch bitten sie Zeugen, die den Unfall auf der B58 beobachtet haben und sich bisher noch nicht gemeldet haben, die Polizei in Ahlen zu kontaktieren: telefonisch unter 02382/96 50 oder per E-Mail an poststelle.warendorf@polizei.nrw.de.

Nur wenige Tage zuvor hatte sich im Münsterland ein weiterer schwerer Unfall ereignet: Ein Siebenjähriger wurde in Gronau von einem Auto überfahren. Vier Zeugen hoben daraufhin das Fahrzeug an, um den eingeklemmten Jungen zu retten. Zudem kam es auf der Autobahn zu einem Rettungseinsatz: Auf der A43 raste ein Motorradfahrer bei einem Überholvorgang in einen Lkw.

Wenn Menschen bei einem Verkehrsunfall besonders schwere Verletzungen erleiden und die Zeit drängt, kommen in der Regel Rettungshubschrauber zum Einsatz:

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