Zwischenfall bei Polizei-Eskorte

Nächtlicher Wildunfall: Acht Tiere sterben bei Zusammenstoß

Es sollte ein Routine-Einsatz werden – doch plötzlich kam es zum Unfall. Bei einer Polizei-Eskorte in Warendorf raste ein Streifenwagen in eine Rotte Wildschweine.

Warendorf – In der Nacht zu Mittwoch (21. Oktober) ist es auf der B64 zu einem schweren Unfall gekommen. Die Polizei hatte einen Schwertransport begleitet, der am Abend von einem Firmengelände in Telgte aus startete. Drei Streifenwagen waren für den Routine-Einsatz abgestellt, um die Strecke abzusichern.

StadtWarendorf
Bevölkerung38.134
BundeslandNRW

Wildunfall in Warendorf: Streifenwagen rammt Wildschweine

Um 22.30 Uhr befand sich der Konvoi auf der B64 in Richtung Warendorf. Ein Streifenwagen fuhr zur nächsten Kreuzung voraus, um die Fahrbahn frei zu halten. In dem Moment lief eine Rotte Wildschweine auf die Straße. Der Polizist, der alleine in dem Wagen saß, konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen – es kam zur Kollision.

Bei dem Unfall in Warendorf wurden acht der Wildschweine so stark verletzt, dass sie kurz darauf verendeten. Der Polizist blieb indes unversehrt. Der Streifenwagen hingegen, ein Transporter des Typs Mercedes Vito, erlitt erheblichen Sachschaden und konnte nicht mehr weiter gefahren werden.

Eine Rotte Wildschweine war der Auslöser für einen Autounfall. (Symbolbild)

B64 in Warendorf nach Wildunfall gesperrt

Die B64 bei Warendorf musste nach dem Unfall gesperrt werden. Erst als der Streifenwagen abgeschleppt und die toten Wildschweine dem Förster übergeben waren, konnte der Schwertransporter seinen Weg fortsetzen und die Bundesstraße wieder freigegeben werden. Im Herbst kommt es regelmäßig zu Wildunfällen. So durchschlug bei einem Unfall in Horstmar ein Reh die Windschutzscheibe einer Frau. Die Fahrerin wurde dabei verletzt.

Rubriklistenbild: © dpa/Paul Zinken

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